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Rechtschreibschwäche und IQ
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ulrikez
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BeitragVerfasst am: 12.01.2012, 16:00    Titel: Rechtschreibschwäche und IQ Antworten mit Zitat

Hallo, mein Sohn Felix hat eine AVWS und dadurch starke Problme in der Rechtschreibung wir haben wegen des LRS Test auch einen Inteligenztest machen lassen.
Der IQ Test hatte einen Wert von ca. 120 mit einem sehr hohen Wert im Sprachverständnis ca. 145, und einen hohen Wert in Wahrnehmungca. 130 , niedrigere Werte in Arbeitgedächnis und Verarbeitung.
Sein Rechtschreibwerte waren sehr sehr schlecht.

Wie kann ich ihm helfen Rechtschreibung und Arbeitsgedächnis? Auf welche Schule soll ich ihn stecken, eigendlich soll er eine Hauptschulemfehlung bekommen. Die Phychologin meinte er müßte auf ein Gymnsium.
Irgendwie bin ich durcheinander.
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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 12.01.2012, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
gibt es bei euch keine integrierten Gesamtschulen?
Dann könnte er je nach Fach in den entsprechend schweren/leichten Kurs, und alle Schulabschlüsse stehen ihm offen...

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 12.01.2012, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ulrike,

also eine ehemalige Klassenkameradin mit LRS hat mit mir zusammen Abitur gemacht. LRS schließt also ein Gymnasium nicht aus.
Wenn es wirklich "nur" die LRS ist, würde ich ihn mit einem IQ von so hohen Werten niemals auf eine Hauptschule schicken!
Da drohen ihm schlechte Noten aus Langweile. Habt ihr mal über ein LRS Training nachgedacht?

_________________
LG Jaqueline
ICP - spast. Tetraparese, Kyphose
Freund: GM-Epilepsie (VNS-Träger)

Nur wahre Freunde hinterlassen Spuren im Herzen.
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AnneLinn
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BeitragVerfasst am: 12.01.2012, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Also dein Sohn muss auf keinen Fall auf die Hauptschule mit so einem IQ.
Wenn eine LRS eindeutig nachgewiesen ist, gibt es "Nachteilsausgleich"/ ein LRS-Attest, ist von Land zu Land unterschiedlich, wie das gehandhabt wird. Dann wird den entsprechenden Schülern z.B. mehr Zeit gegeben oder/und die Deutschnote wird erlassen.
Entsprechende Förderung gibt es z.B. bei speziell ausgebildeten Logopäden(mit der Diagnose AVWS steht ihm Logopädie zu).
Bei weiteren Fragen sag einfach Bescheid, ich habe beruflich viel mit LRS/AVWS etc. zu tun.

LG, Anne.

_________________
Anne mit Frederic, geb.28.4.2010, unklare neuromuskuläre Erkrankung, am ehesten neuropathischen Ursprungs, Fundoplicatio, PEG (Button) 10/10.NIV-Beatmung, Cough-Assist.
Ein Sonnenschein mit Strahleaugen, wenn er gesund ist...
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lisa86
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BeitragVerfasst am: 12.01.2012, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

das kommt mir sehr bekannt vor. ich hab auch LRS udn zusätzlich ADS. in der vierten klasse habe ich eine hauptschul empfehlung bekommen und mein lehrer hat zu meinen eltern gemeint ich sollte sogar auf die sonderschule. die psychologin die mit mir den test gemacht hat, hat gemeint ich sollte eigentlich aufs gymnasium kommen. du kannst die deutschnote anfechten.
also mir hat es geholfen viel zu lesen und dann hab ich die deutschwörter wie englischvokabel gelern. es war echt anstrengend, aber obwohl ich in der 5. klasse auf der hauptschule war, habe ich nun abitur. aber versuch alles dass dein kind zumind. auf die realschule kommt, weil es echt sehr schwer ist von einer schule auf eine andere aufzusteigen...
wenn du mehr fragen hast kannst du mich gerne anschreiben

LG Lisa
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Andrea5
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BeitragVerfasst am: 12.01.2012, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ulrike,

wurde LRS (Lese-Recht-Schreib-Schwäche) oder Legasthenie diagnostiziert?
Das ist nämlich der feine Unterschied, Legasthenie sag ich mal lapidar ist
praktisch die schwerste Stufe von LRS. Nur bei Legasthenie wird eine Therapie
über Eingliederungshilfe genehmigt von der Stadt oder Landkreis. So ist es
zumindestens auch bei uns. Deswegen hat Jan auch einen Nachteilsausgleich
in der Rechtschreibung im Fach Deutsch und Englisch.

Und Jan hat auch einen IQ (K-ABC-Testung), der in zwei Bereichen knapp
unter der Hochbegabtenbereich liegt. Da wo er schlecht ist liegt er knapp
zwischen den Bereich Lernen/Normalbereich. In der Rechtschreibung ist er
knapp unter dem Hauptschulbereich und in Mathe ist überspitzt gesagt ein
halber Einstein. Er besucht die Realschule, kommt in den Lernfächern gut
mit (ist ein bißchen faul, meinerserachtens könnten die Noten in Geschichte,
Erdkunde etc ein wenig besser sein, besonders im mündlichen, aber Kind
ist in der Pubertät, was solls, kann froh sein das er da überhaupt lernt.

Gymnasium wäre zu schwer für Jan gewesen, da muß man wirklich konzentriert
arbeiten und auch die Motivation für so eine Schule haben.

LG
Andrea

_________________
Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD), AVWS,
LRS, hypoton /Ben 01/04 KISS(KIDD) , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, starke Sprachverzögerung, Hyperakusis
"WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT" (von Peter Thorwarth)
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NicoleRose
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BeitragVerfasst am: 13.01.2012, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein ähnliches Prozedere haben wir mit unserem ältesten Sohn durchlaufen. Bei seiner Testung beim Kinder & Jugendpsychologen kam dann heraus, dass er eine isolierten Lese-Rechtschreibschwäche hat. Andererseits wurde auch festgestellt, dass er sowohl im mathematischen als auch im naturwissenschaftlichen Bereich hochbegabt ist. Um ehrlich zu sein, hat es uns nicht besonders gewundert und uns die Schulwahl für ihn erleichtert.

Er geht in eine IGS. Seine Rechtschreibnote ist ausgesetzt, was auch auf dem Zeugnis vermerkt wird - una aber nicht im geringsten stört. Er hatte von seiner Grundschule ebenfalls eine Hauptschulempfehlung, mit der Begründung: "... ist sehr unbeständig in seinen Leistungen!" Wir wurden bereits beim ersten Elterngespräch von seinem Mathelehrer, der auch sein Klassenlehrer ist, darauf angesprochen und gefragt, wie die Schule auf eine solche Empfehlung kommen konnte. Er ist der Meinung, dass unser Großer ein eindeutiger Abitur-Kandiat ist
Da er selbst ein hochbegabtes Kind war und ich es ebenfalls bin, kann ich ihm nur zustimmen.

Inzwischen hat sich Tim, auch dank privatem Förderunterricht, auf eine 1 in Deutsch auf dem nächsten Halbjahreszeugnis hochgearbeitet!!!

Ihr seht - es gibt noch Hoffnung!!!

Nicole

_________________
Nicole *68, Markus *64, Tim *99, Dennis *03, Maya *05 (CDKL5-Gendefekt, V.a. fokale cortikale Dysplasie links frontal, V.a. subependymale Heterotopie rechts frontal, Entwicklungsverzögert, Autistische Verhaltensstörung).

Geduld ist ein Baum, dessen Wurzeln bitter, dessen Frucht aber sehr süß ist. - Aus Persien -
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Sonja Fee
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BeitragVerfasst am: 14.01.2012, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wir waren mit unserem Sohn (AVWS,LRS,HB) im Zentrum für Hochbegabung in Münster.
http://www.icbf.de/arbeitsschwerpun.....foerderung/lrs-foerderung
Dort geht man davon aus, das bei manchen Kindern mit Hb das Gehirn zu schnell arbeitet. Die Welt um unsere Kinder herum ist also zu langsam, um vollständig wahrgenommen und verarbeitet werden zu können.
Die Kinder müssen aber lernen mit dieser Welt klar zu kommen.
Für den Bereich LRS haben sie dort ein gutes Lernprogramm entwickelt, mit dem die Kinder nach und nach einen Grundwortschatz aufbauen.
Unserem Sohn hat das sehr geholfen.
Für den Grundschulbereich war das auch machbar. Doch für den Übergang in die weiterführende Schule hatten wir dann die gleichen Sorgen.
Wir entschieden uns für die Realschulschule des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte. Das klappt sehr gut.
Durch die kleinen Klassen, die gute Akustik in den Klassenräumen und vor allem dank der engagierten Lehrer, macht die Schule ihm auch Spaß.
Liebe Grüße
Sonja

_________________
liebe Grüße
Sonja ( *69 / Kinderkrankenschw.)
mit Ehemann Frank (rehapool)
5 leibl. Kinder : 12j.Schwerhörigkeit durch AVWS,LRS, Hochbegabt; 10j.;7j.AVWS, 6j.,
und 2j.AVWS
2 Pflegekinder :18j. ; 17j. spast.CP, geist.+körp. Schwerbehindert
1 ehem.Pflegekind:22j.,FAS,GB,WfbM,betreute WG
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ulrikez
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BeitragVerfasst am: 16.01.2012, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, vielen Dank für die hilfreichen und mutmachenenden Antworten.

Mein Sohn hat eine Legastnie . Er hat sehr schlecht geschrieben ca. 5 % richtig.

Leider , geht es ihm nicht gut. Er leidet unter den schlauen Kopf und der Möglichkeit sein Wssen umzusetzen.
Die Gesamtschule ist nur 600m entfernt, leider ist es sehr schwer dort einen Platz zu bekommen.
Ich denke auch an eine LRS Therapie , aber irgendwie weiß ich nicht was das richtige ist. Wir gehen mit ihm schon einmal die Woche zum Trainning aber irgendwie ist das nicht das richtige.
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Baka
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BeitragVerfasst am: 16.01.2012, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

huhu...

seid ihr in der fbs zum training oder wo geht ihr hin?

lbg baka

_________________
Hannah (02/08) - Entwicklungsverzögert, Hypoton, cerebrale Bewegungsstörung, RS-Virus mit 5 Wochen, KISS, Makrozephalus, Lactoseintoleranz, starke Wahrnehmungsstörungen, SBA 50% G H; PS2 - und Mattis (5.11.2010) - fit Smile aber Frühkdl. Asthma, Neurodermitis, Lebensmittelunverträglichkeiten
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