Kati....wenn ich das lese, hab ich ehrlich gesagt gar keine Lust mehr zurueckzuziehen. Ich moecht eigentl irgendwann wieder arbeiten gehen, aber so wie du Aussichten ja sind, scheint das in Deutschland, oder besser im Frnakfurter Raum nicht moeglich zu sein. Bad Soden waere genau die Richtung wo wir hinziehen wuerden oder Bad Vilbel die Ecke. Wo zieht ihr denn da jetzt hin, wenn ich fragen darf? In ein anderes Bundesland?
Christine, danke dir fuer deine Infos.
LG Jacque _________________ J. (08/2010) Deletion 16p13.11, schwer einstellbare Epilepsie seit der 3.Lebenswoche (Westsyndrom seit 03/11 u andere Anfallsformen) schwere Entwicklungsverzoegerung....seit 10/2011 Ketogene Diaet
ich wohne im Taunus in einer kleinen Stadt und da wurde erst ein Kindergarten zu einer Krippe umgebaut.Dort sind auch Integrativkinder (ein Kind mit Down-Syndrom und ein Kind mit dem Goldenharsyndrom). Also ich denke mal, dass sich da schon was machen lässt... _________________ Kirsten (*84), Paul (*83) mit den Drillingen Matthis, Merle und Lotta (*Juli 2005). Lotta mit der Diagnose frühkindlicher Autismus.
Seit 1.12.2011 einiige Zwillinge Josua und Linus
Hallo Kirsten,
ja, natürlich gibt es behinderte und schwerbehinderte Kinder in KiTa's. Der Punkt ist nur, dass die freien Plätze bzw. die zur Verfügung stehenden Plätze viel zu gering sind. Wir haben hier praktisch in jedem Kiga I-Kinder. Aber es sind viel zu wenig Plätze. Und dann kommt natürlich noch die Bezahlung des I-Platzes hier im Landkreis dazu. Alle Kiga's nehmen die (wirklich viel Geld in die Kasse "spülenden") I-Kinder gerne auf. Am allerliebsten haben sie I-Kinder, die gesund sind. Die wirklich kranken und betreuungsintensiven Kinder will kaum eine Einrichtung haben. Das Sozialamt zahlt jedoch für alle Kinder gleich - egal ob schwerstbehindert mit PSIII oder mittlerer Sprachentwicklungsverzögerung. Und wenn ich dann schon von einer KiTa höre, dass sie sich erst das Kind anschauen wollen, "ob es überhaupt in das Profil der Einrichtung" passt...
Also mein "anpassungsfähiger" Großer wurde gern genommen, mein Kleiner hatte die Zusage von derselben Einrichtung, aber dann fehlte da "auf einmal" eine I-Kraft. Und später habe ich dann herausgefunden, dass ein anderes Kind "plötzlich" bevorzugt wurde. Wir haben dann glücklicherweise in einer anderen Einrichtung über ein halbes Jahr später einen Platz bekommen (ein anderes Kind hat den I-Status nicht verlängert bekommen vom Gesundheitsamt). Aber die vergeben eben nur 3-Stunden-Plätze. Aber dafür ist die Betreuung wirklich TOP.
Nein, wir bleiben in Hessen. Mein Männe arbeitet ja hier und er muß immer in der Nähe vom Flughafen bleiben, da er sehr oft fliegen muß. Aber mein Großer kommt jetzt in die Schule und hier gibt es einfach gar keine vernünftige Auswahl an Sonderschulen. Es gibt z.B. in unserem Landkreis ganz genau 12 Sprachheilplätze in der 1. Klasse. 8 davon sind schon "reserviert" mit Schülern, die letztes Jahr in die Vorschule gegangen sind, weil sie keinen Platz in der 1. Klasse bekommen haben. Heute habe ich mit den Erzieherinnen gesprochen, die haben mir schon versucht die LB-Schule schmackhaft zu machen... Super, nur weil unser tolles Schulamt keine Lehrer und Kapazitäten hat, soll ich meinen Sohn auf die LB schicken, obwohl ALLE die Sprachheilschule für geeignet halten für ihn.
Also bei uns steht derzeit zur Auswahl Frankfurt selbst oder der Landkreis Groß-Gerau. Im Landkreis Groß-Gerau ist die Sprachheilschule dann direkt in Groß-Gerau und eine PB ist auch nur 10km entfernt. Mein Jüngster wird wahrscheinlich in eine PB gehen.
...ja, das ist schon witzig, wenn man seinen Wohnort nach der Entfernung zur Schule aussucht. _________________ Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), gl. Entwicklungsst., Ptosis, Hypotonie, Vd. auditive Wahrnehmungsst., Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühkindlicher Autismus, Esstörung, Hypospadie, Trigonoceph., Hypotonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Vd. Valproatembryopathie)
ich weiss auch, dass es nur wenige Plätze gibt. Ich habe mich in meinem vorigen Posting auch sehr knapp ausgedrückt!!! Ich persönlich hatte wenig Probleme fürmeine Tochter einen I-Platz im Kiga oder einen Platz in der Förderschule zu bekommen... Das liegt aber auch an Vitamin-B, da ich in einer kleinen Stadt wohne, wo jeder jeden kennt.. Das ist natürlich ein RIESEN-Vorteil und gestaltet sich Ffm sicherlich schwieriger!
"Alle Kiga's nehmen die (wirklich viel Geld in die Kasse "spülenden") I-Kinder gerne auf. Am allerliebsten haben sie I-Kinder, die gesund sind. Die wirklich kranken und betreuungsintensiven Kinder will kaum eine Einrichtung haben."
Dazu kann ich nur sagen, dass sich viele Kigas diese Kinder einfach nicht zutrauen, da sie die Ausbildung dazu nicht haben... Meine Mutter z.B. Leiterin eines Kigas (und noch "vom alten Schlag") nimmt freiwillig keine schwerbehinderten Kinder auf. Und zwar nicht,weil sie "diese Kinder" nicht haben möchte, sondern weil niemand in dem Kiga Erfahrung hat. Sie trauen es sich einfach nicht zu!!! Und deshalb kann ich es keiner Erzieherin verübeln, sondern muss das Land in Verantwortung stellen, indem Erzieher auch in diesem Bereich unterrichtet und Fort-/ Weiterbildungen bekommen.
Und den Kiga, den ich im vorigen Posting erwähnt habe, hat jetzt eine Kinderkrankenschwester und eine Heilpädagogin im Team (und zwar nicht alsI-Kraft sondern zusätzlich). Und ich finde das zeigt doch schon mal guten Willen!!!
Aber ich gebe zu, dass ich einfach nur Glück hatte, bei der Wahl, wo meine Tochter untergebracht wird (Sie ist aber auch nicht schwerbehindert) und kann dich komplett verstehen, wenn du sauer oder enttäuscht bist!!! _________________ Kirsten (*84), Paul (*83) mit den Drillingen Matthis, Merle und Lotta (*Juli 2005). Lotta mit der Diagnose frühkindlicher Autismus.
Seit 1.12.2011 einiige Zwillinge Josua und Linus
Hallo, unser Sohn ist seit seinem ersten Geburtstag in einer integrativen Kita.
De facto heißt "integrativ", dass dort Erzieher/innen sind mit heilpädagogischer (Zusatz-)Ausbildung. Sie können also nichts pflegerisches übernehmen, sondern nur pädagogisches.
Hier in Berlin gibt es zwei Arten von Integrationskindern. Kinder mit A-Status haben erheblichen pädagogischen Mehraufwand; das Land zahlt dann der Kita eine halbe Erzieherstelle. Für Kinder mit B-Status wird eine Viertel Stelle gezahlt.
Unser Sohn hat Pflegestufe 3. Wir haben einen Kinderintensivpflegedienst. Die Kasse (TK) zahlt auch, dass die Krankenschwestern mit in die Kita gehen. Denn wie gesagt ist die Kita nicht fürs pflegerische zuständig.
Ich würde denken, dass ihr Anspruch auf einen Pflegedienst habt (dafür müsst ihr keine Pflegestufe haben). Erkundige dich bitte auch, wie die LAge in Dänemark ist - die werden ja auch Pflegedienste und Krankenkassen haben.
Generell gilt: Frühzeitig kümmern, nicht locker lassen (Ärzte und Beratungsstellen immer wieder löchern), und wenn ihr dann einen Pflegedienst habt: Erzieht ihn euch gut. Ein gut erzogener Pflegedienst ist eine echte Erleichterung und Hilfe.
Viele Grüße _________________ Pablo *04/08, sehr freundlicher Knopf mit besonderem Zauber. Komplexes Fehlbildungssyndrom (Mittelliniendefekt): Hirnfehlbildung, Fallotsche Tetralogie Z.n. Korrektur, linksseitige LKG-Spalte Z.n. Korrektur, Hypotonus, Schwerhörigkeit, Gelenk- und Wirbelfehlbildungen, keine Kontrolle der Extremitäten und der Kopfhaltung, PEG-Ernährung
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