Also, bei unsrem Sohn ist es ja auch, Kathrin, vor allem die Sprache hat ihm sehr zu schaffen gemacht und wir haben ihn bis zum letzten Sommer wirklich nur ganz schwer verstehen können. Bei der zweiten Wiederholung war er dann oft schon so frustriert, dass er es eben lieber ganz lies.
Theater im Kiga hatten wir Anfang 2005, auf einmal, nachdem im Dez ein Gespräch noch alles als "prima" darstellte, legte man uns drei Wochen später ans Herz, doch mal drüber nachzudenken, was L. wirklich braucht. Wir waren auf der einen Seite sehr sauer, auf der andren Seite hat man nichts andres getan als deutlich zu sagen: "wir können das nicht leisten und wir werden dem Kind nicht gerecht". Wir haben den Kleinen dann aus der Kita genommen. Es ging da nicht mehr. Im Sommer 2005 kam er dann ins Montessorihaus. Kleine Gruppen, 15 Kinder mit je zwei Erzieherinnen und einer Heilpädagogin. Dazu Gruppenteilungen zum Sport, zum reiten, zur Musikschule, zur Motopädie, zum essen. Das ist toll dort und plötzlich kam unser Kind sprechend aus dem Kiga, einfach weil er sich wohl fühlte und man sich bemühte ihn zu verstehen und ihn auch anregte. Er ist seit fünf Monaten in der Einrichtung, er kann endlich zählen (man hatte das im alten Kiga nicht weiter geübt, weil er das ja noch nicht können muss - dass er das aber wollte, war egal), erste Worte schreiben, sich gut ausdrücken und der Logopäde in der Päd.Audiologie sagte, dass das der Hammer an Entwicklung sei. Jetzt bekommt er bald niedergelassen Logo, wir sind sehr gespannt!
Also insgesamt will ich sagen: die Kids haben so viel potential bei alledem, und es liegt wirklich auch viel an den Einrichtungen, denn allein zu Haus kann man es nicht ausreichend hinbekommen mit der Förderung!
Alles Liebe,
Katrin _________________ Katrin (`75) mit L., 5/01 (ausgeprägte SI Störung, toxische Darmschädigung, SEV, Hyperaktivität und oppositionelle Verhaltensstörungen aufgrund hirnorganischer Schädigung)
S., 1/05 (Katarakt, Neurodermitis, Harntransportstörung und Harnleitererweiterung II°, noch nicht operiert)
Theater im Kiga hatten wir Anfang 2005, auf einmal, nachdem im Dez ein Gespräch noch alles als "prima" darstellte, legte man uns drei Wochen später ans Herz, doch mal drüber nachzudenken, was L. wirklich braucht. Wir waren auf der einen Seite sehr sauer, auf der andren Seite hat man nichts andres getan als deutlich zu sagen: "wir können das nicht leisten und wir werden dem Kind nicht gerecht". Wir haben den Kleinen dann aus der Kita genommen. Es ging da nicht mehr
...man könnte meinen, du schreibst da unsere geschichte...
eric besuchte bis anfang 2005 auch einen normalen kiga!!
liebe grüße _________________ Sohn 02.02 starke glob. Entwicklungsverzg., hypotoner Muskelt., Wahrnehmungsst.,syndrom.Autismus,keine Spracheunsere Vorstellung
"DAS LEBEN IST WIE EIN REGENBOGEN! MAN BRAUCHT REGEN UND SONNE UM DIE FARBEN ZU SEHEN!"
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