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Die Oma ist uneinsichtig
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ElenaB.
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 21:50    Titel: Die Oma ist uneinsichtig Antworten mit Zitat

Hallo!

Auf unseren Sohn kann leider nur die Oma aufpassen weil sie eingewiesen wurde in der Handhabe von Jonahs Notfallset. Und es klappt auch alles ganz gut sie passt immer auf das er nichts mit Nuss drin zu essen bekommt, schon Spuren von Nüssen bringen ihn in Lebensgefahr.

Allerdings versteht sie überhaupt nicht das auch andere Dinge ihm schaden wie zb. Bunte Süßigkeiten,Multivitaminsaft oder Schampoo von Bübchen.

Sie nimmt ihn auch ständig überall mit hin und verstärkt so seine Hyperaktivität. Wir versuchen ihm immer sowenig Stress wie möglich zu machen, das heißt morgens Kita und nachmittags nichts mehr ausser Spazierengehen und 1 mal die Woche zum Turnen.

Er war am Wochenende dort und wir haben wieder mal ein völlig überdrehtes Kind wiederbekommen. Ein Neuroschub scheint ausgelöst zu sein weil sie ihm diese Pezz Dinger gekauft hat. Darauf angesprochen kommt immer sowas wie "sind doch keine Nüsse drin".

Wir sagen dann immer nicht viel, weil wir froh sind das sie ihn überhaupt nimmt. Sie hat alles mögliche von uns zu lesen bekommen um seine Erkrankungen besser zu verstehen und ich versuch auch mit ihr zu reden aber sie versteht es scheinbar nicht. Es kommt dann immer sowas wie das arme Kind, auf alles kann er doch nicht verzichten.

Da es ihm durch eine konsequente Nahrungsumstellung und andere Maßnahmen einigermaßen gut geht scheint es schnell vergessen zu sein wie schlecht es ihm mal ging.

Hat jemand auch so uneinsichtige Großeltern ?

Gruß Elena

_________________
Elena geb. 1969 mit Jonah geb. 2008 Asthma, Neurodermitis, multiple Allergien, Anaphylaxie, Wahrnehmungsstörung, Hyperaktiv, GdB 50+H

Vorstellung http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....86980&highlight=elena
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DenisemitMaya
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elena!


Naja,da geht sie ja ganz schon locker mit dem Leben ihres Enkelchen um.
Egal,wie sehr sie euch entlasstet,aber um welchen Preis?
Ich würde mir das 3mal überlegen ihn dort hinzubringen,es gibt bestimmt auch andere die man Einweisen könnte im Umgang mit dem NotfallSet?

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LG Denise

Maya 2 Jahre alt,viele Baustellen
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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elena,

im Grunde denkt sie ja sie muss dem Kind was Gutes tun. Cool Vielleicht würde es helfen, wenn Du sie zum nächsten Arzttermin mitnimmst. Dann könnte sie hören, dass der Arzt diese Konsequenz anordnet.

Die Frage ist aber wie gut verkraftet das Kind außer der Nahrung den "Trubel". Vielleicht könnte man hier beide Augen zudrücken. Oder sind die Besuche bei der Oma sehr häufig?

Eigentlich ist es ja schön, wenn man eine liebe Oma hat.

_________________
Viele Grüße Esthe

mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese

Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
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Sabine.K.
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja das ist manchmal schon schwierig. Ich erinnere mich als ich eindringlich draufhingewiesen habe, dass meine Tochter nichts mit Milch und Ei drin essen darf und als Antwort bekam: aber ein paar von Keksen darf sich doch nehmen?

LG Sabine

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Tochter *06, Sohn *09 Spina bifida (LMMC mit Tethered Cord), linksseitig schwerhörig
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ElenaB.
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Es ist leider schwierig jemanden zu finden der auf Jonah aufpasst und ich habe auch immer das Gefühl das man niemanden die Verantwortung übertragen kann. Es war schon schwer eine Kita zu finden die ihn nimmt und wenn dann nur als I- Kind, was er ja nun auch ist.
Meine älteste Tochter passt manchmal auf, meine 17 jährigen Zwillinge weigern sich. Die beiden waren dabei als er den anaphylaktischen Schock hatte.
Unsere Omi, meine Schwiegermutter ist eigentlich die liebste der Welt,sie hat sich auch schon viel um meine jetzt großen Kinder gekümmert.
Wir sind auf sie angewiesen weil ich sonst nicht Arbeiten gehen könnte.

Gestern hab ich garnichts mehr gesagt nur innerlich gekocht. Man sah schon das es ihm schlecht geht was sich dann auch Nachts bestätigt hat.

In der Kita hab ich heute erst mal gefragt ob er am Mittagstisch teilnehmen kann, dann kann er bis um 14 Uhr dableiben.
Es wird jetzt mit dem Essenslieferaten gesprochen,ich hoffe es wird gehen.

Vielleicht sollte ich wiklich mal mit unserer Allergologin sprechen ob sie mal auf Oma einwirken könnte.

Gruß Elena

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Elena geb. 1969 mit Jonah geb. 2008 Asthma, Neurodermitis, multiple Allergien, Anaphylaxie, Wahrnehmungsstörung, Hyperaktiv, GdB 50+H

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Sabine.K.
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wie war das denn bei dem anaphylaktischen Schock? Hast du Adrenalin gespritzt? Wenn ja, was ist dann passiert? Bei meiner Tochter kann das ja auch passieren mit Cashewnüssen, die zum Glück selten irgendwo versteckt verarbeitet sind, aber bislang haben wir den Anapen noch nicht verwenden müssen.

LG Sabine

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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

meine oma meint das auch immer zu gut mit rick,gibt ihm immer viel zu essen und saft zu trinken weil sie es nicht richtig versteht...da muss ich ganz schön geduldig sein..

lg
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inge&fredi
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BeitragVerfasst am: 09.01.2012, 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
habt ihr eine Pflegestufe? evtl. zusätztliche Betreuungsleistungen bei der PflegeKasse beantragen ?
Wir haben über den Familienentlastenden Dienst ab und zu einen "Babysitter".
Der lieben Oma würde ich noch einmal gründlich ins Gewissen reden .
LG Inge
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ElenaB.
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BeitragVerfasst am: 10.01.2012, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

Wir haben nicht gewusst das Jonah auf Nüsse/Erdnüsse reagiert. Er hat schon mal mit einem Jahr nach einem Erdnussflip reagiert aber nicht so heftig. Wir waren dann am nächsten Tag beim Kinderarzt um das klären zulassen, der hat mich aber nicht ernst genommen (überbesorgte Mutter) und absolut garnichts veranlasst. Wir haben dann nicht mehr weiter drüber nchgedacht zumal wir auch andere Sorgen mit ihm hatten.

Mit 16 Monaten hat sich Jonah dann auf einem Geburtstag eine Erdnuss in den Mund gesteckt und sofort reagiert mit Augenjucken und Gesichtschwellungen. Ich habe ihm den Mund ausgewaschen und wir sind schnell nach Hause ( 5 Km) weil ich ihm ein Kortisonzäpfchen geben wollte. Auf der Fahrt hat er schon keine Luft mehr bekommen und geschriehen wie ich noch keines meiner Kinder jemals hab schreien gehört. Im Krankenhaus wurde mir gesagt das er so geschrien hat weil er Todeangst hatte. Zuhause hat mein Mann ihm ein Zäpfchen gegeben und ich hab den Notarzt angerufen und einen Allergischen Schock gemeldet.
Wir haben noch versucht ihm Fenestil Saft einzuflössen aber er konnte nicht mehr schlucken.
Als der Notarzt kam war Jonah schon totalapathisch und schlapp kurz vorm Bewußtseinsverlust, außerdem war sein Gesicht so angeschwollen das es ihm nicht mehr möglich war die Augen zu öffnen.
Notarzt und Rettungsteam haben ihn dann mit Adrenalin und Kortison behandelt.
Was mir große Angst machte war das der Notartzt sehr nervös und besorgt war.
Irgendwann fing Jonah wieder an zu schreien und dann ging es mit Blaulicht ins Krankenhaus. Dort fing Jonah an sich zu übergeben und wurde mit Kortison und Antiallergikum i.V. behandelt.
Es ging ihm dann langsam besser und wir musssten noch 2 Tage bleiben.

Danach waren wir 11/2 Jahre in einer dermatologischen/Allergologischen Klinik in Behandlung.

Habt ihr alle Nüsse testen lassen und sind es nur die Cashewnüsse ?

Bei Jonah wurde unter anderem noch eine Allergie auf Haselnuss festgestellt.
Wir haben mit der Ernährungsberatung besprochen das er auf alle Nüsse verzichten muss, wahrscheinlich für immer.

Gruß Elena

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Elena geb. 1969 mit Jonah geb. 2008 Asthma, Neurodermitis, multiple Allergien, Anaphylaxie, Wahrnehmungsstörung, Hyperaktiv, GdB 50+H

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BeitragVerfasst am: 10.01.2012, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ElenaB.,

wie alt ist die Oma deiner Kinder ?

MfG. Ronja

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Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
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