Verfasst am: 25.01.2006, 14:13 Titel: Simona mit Finn und Charlotte
Hallo!
Schön, dass es dieses Forum gibt.
Ich möchte meine beiden kleinen Mäuse einmal kurz vorstellen:
Mein "Großer" Finn wird demnächst 5 Jahre alt. Seit er in den Kindergarten geht (Herbst 2003), besteht der Verdacht seitens der Erzieherinnen, dass er Probleme mit der Wahrnehmungsverarbeitung hat. Bis dahin verlief seine Entwicklung eigentlich vollkommen normal. Seit Oktober gehe ich einmal die Woche mit ihm zur Ergotherapie. Seine Erzieherinnen sind der Meinung, dass Finn im Hinblick darauf, dass er nächstes Jahr in die Schule kommt, noch mehr Unterstützung benötigt (z.B. 2x wöchentlich Ergo oder evtl. Einzelintegration im Kiga ab Sommer). Finn's Probleme äußern sich hauptsächlich im Sozialverhalten. Er möchte gern mit den anderen Kindern spielen, weiß aber nicht, wie er es anstellen soll und ärgert diese dann einfach häufiger. Allerdings hat er keine Probleme mit anderen Kindern, wenn er alleine mit ihnen spielt z.B. bei Verabredungen etc. Wenn ich ihn morgens in den Kiga bringe, habe ich manchmal das Gefühl, dass dort ein ganz anderes Kind vor mir steht, als ich es von zu Hause kenne. Der Lärmpegel, das Gewusel der ganzen Kinder und Eltern gehen ihm anscheinend so auf die Nerven, dass er entweder austickt oder vollkommen abschaltet.
Im Moment versuchen wir so viele Informationen wie möglich zum Thema Wahrnehmungsverarbeitungsstörung einzuholen. Ich würde mich über Eure Tipps und einen regen Austausch sehr freuen.
Meine "Kleine" Charlotte ist fast 20 Monate alt. Bei ihr hatten wir schon früh den Verdacht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Sie war sehr ruhig, brauchte sehr viel Schlaf und war eher wenig aktiv. Bei der U5 sprach ich unsere KiÄ darauf an und sie untersuchte Lotte genauer und befand auch, dass Lotte etwas Unterstützung durch Krankengymnastik benötigen würde. Etwa zeitgleich fing sie stark zu schielen an. Seit April letzten Jahres trägt sie eine Brille, da sie ziemlich weitsichtig ist (+5). Inzwischen hat sich bei Lotte herausgestellt, dass sie muskelhypothon und dadurch motorisch entwicklungsverzögert ist. Seit Januar 2005 bekommt sie 1-2 wöchentlich KG und seit Oktober 2005 einmal die Woche Frühförderung. Sie ist in allen Bereichen 3-6 Monate in der Entwicklung zurück. Zur Zeit macht sie tolle Fortschritte, steht und geht an Möbeln entlang und auch ein paar Schritte an der Hand, lt. Aussage unserer KG wird sie wohl um Ostern richtig laufen können (dann ist sie 22 Monate alt).
Auch hier würde ich mich über Eure Ratschläge und einen regen Austausch sehr freuen.
Viele Grüße
Simona _________________ Simona (40) & Martin (41) mit
Finn (10) - cooler Bengel mit AD(H)S und einem Faible für Star Wars, Nintendo DS, Actionsfilme und Autos und Charlotte (7) - freundlicher und fröhlicher Sonnenschein mit Baustellen im kognitivem, sprachlichem und motorischem Bereich, Brille und einer großen Begeisterung für alles aus der Rubrik "Rosa" und Tiere.
Herzlich Willkommen ihr drei. Meine große heißt auch Charlotte .
LG aus Leipzig von Doreen _________________ Charlotte, 16.08.2000, ehem. Frühchen 31.SSW und Friederike, 15.07.2004. extrem. Frühgeb. in der 24.SSW (720g., 33 cm), nach Hirnmittellinienzyste HC, shuntversorgt , entwicklungsverz., sehbehindert, Minderwuchs, Balkenagenesie Meine Galerie
Liebe Grüße _________________ Nicole & Kevin , Mitochondriale Myopathie, Komplex 1 Mangel, Epilepsie und Encephalopathie
Peripartale Asphyxie bei Geburt nicht auszuschließen laut zwei Ärzten
Bilder von uns zuhaus:http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_personal.php
LG Tanja _________________ Tanja Mutter von 7 Kindern, Benjamin (86 Asthma) Jonathan (87), Julia (88)
Manuel (93 Migräne) Joshua (98 ADS,Asthma) Dominic (2000 hat ADHS und eine schwere Hämophilie(Bluterkrankheit) Hämophilie ist eine Blutstillungsstörung)und unser jüngster Elias(2008 Rheuma)
ein herzliches Willkommen zum ositiven Erfahrungs -und Gedankenaustausch !
Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
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