Verfasst am: 27.12.2011, 01:30 Titel: Was tun gegen chronischer Verstopfung?
Hallo,
mein Sohn (fast 5) leidet seit knapp 3 Jahren an chronischer Verstopfung. Trotz langjähriger Behandlung mit Osteopathie, Homöopathie, ballaststoffreicher Ernährung, Movicol, Heilpraktiker... bekommen wir keine weitere Besserung mehr hin. Allerdings startete er mit 1 Beutel Movicol pro Tag und nun ist er seit 4 Monaten bei einem halben Beutel/Movicol pro Tag und an den anderen Tagen Feigensaft und Ballststoffe. Er trinkt zuwenig. Darmaufbaumittel nimmt er regelmäßig. Können wir noch auf Besserung hoffen oder wird es schwierig eine normale Verdauung wieder zu erreichen? Er hat ca. alle zwei-drei Tage Stuhlgang in normaler Menge und Konsistenz. Sobald ich das Movicol weiter ausschleichen möchte, erfolgt der Stuhlgang wieder deutlich schwieriger, ca. alle 4-5 Tage und er hat Bauchschmerzen und Kotschmiere und es landet dann als klebriger Kot in der Unterhose, was sonst nicht ist. Die Verstopfung macht ihm zu schaffen, auch seiner Sauberkeit.
Er hat manchmal Bauchschmerzen. Kinderarzt und Gastroenterologen haben ihn allerdings untersucht und nichts krankhaftes festgestellt wegen den Bauchschmerzen.
Habt ihr Erfahrungen und Tipps?
Aufgrund eines Impfschadens ist er entwicklungsverzögert, dank erfolgreicher Homöopathie aber auf einem sehr guten Weg aus der Entwicklungsverzögerung hinaus.
Nochmal ich, meinte er bekommt alle 4 Tage einen halben Beutel Movicol, nicht jeden Tag. Absetzen kann ich es jedoch noch nicht ganz, dann bekommt er nur noch alle 8-10 Tage einen sehr harten und schmerzhaften Stuhl.
Movicol nimmt er nun seit 6,5 Monaten. Schadet das Medikament auf Dauer? Er ist auch Schwermettalbelastet durch die Impfung, das wurde diagnostiziert und versucht auszuleiten, was teilsweise erfolgreich geklappt hat.
also movicol ist meines wissen so konzepiert das kein gewöhnungsprozess einsetzt!!!rick bekommt mit erfolg seit 2jahren movicol bei rick ist es so das er zum einen sehr wenig trink und das er sich wenig bewegt,weil bei weniger körperlicher aktivität sich der darm auch weniger bewegt!zum anderen wurde bei rick die laktoseintoleranz diagnostziert,wurde bei euch auf allergien getestet?
ich kann zusätzlich birnen saft und birnen am stück empfehlen!!!
Flohsamen könntest du mal probieren (auch als Kleie oder Mehl erhältlich). Ein natürlicher, ziemlich wirksamer Ballaststoff, der eine Konsistenz wie Tapetenkleister annimmt und so Flüssigkeit bindet. Flohsamen sind geschmacklos und können in Joghurt, Getränke etc. eingerührt werden.
Allerdings ist - wie bei allen Ballaststoffen - ausreichendes Trinken eine absolute Voraussetzung, sonst geht das ganz nach hinten los - sozusagen.
Hallo,
Kenne das Problem bei Philipp auch.
Uns hilft naturtrüber Apfelsaft, fast kein Kristallzucker (egal wo) sowenig wie möglich helles Weizenmehl (Achtung nur weil es Roggenbrötchen heißt ist es nicht aus Roggen ) und wenn es dann mal gar nicht geht ein Beutel movicol.
Gruß Tina
meine Tochter ist jetzt 4,5 Jahre alt. Wir hatten auch mit extremer Verstopfung zu kämpfen. Eigentlich von Geburt an bis vor einem Jahr. Es war Horror. Jetzt ist alles so entspannt. Wir hatten Movicol, Magnesiamilch, Ernährung,Osteopathie, Homöopathie etc alles durch. Bei uns halfen nur noch hohe Einläufe unter Tränen, mein Kind war total verstört.
Geholfen hat uns ein netter Kinderchirurg. Beim Kontrastmitteleinlauf kam heraus das ihr Dickdarm massiv geweitet war als Folge der chron. Vertopfung und sie gar kein Gespür mehr hätte bzw. ja noch nie hatte.
Wir haben dafür gesorgt das sie 4 Monate lang Durchfall hat (hochdosiert Magnesiamilch oder Movicol) damit der Darm sich wieder zusammenziehen kann und seine Arbeit aufnehmen.
Dank speziellem Beckenbodentraining für Kinder und LECICARBON Zäpfchen hat sie gelernt was ein Druckgefühl ist und wie man damit umgeht.
Mittlerweile ist wieder ein Jahr vergangen und es klappt ohne Hilfe.
Man darf nicht aufgeben. Wir haben 4 Jahre gekämpft.
Wir nehmen seit 1,5 Jahren movicol, jeden Tag ein Beutel, ohne dem geht es nicht; finde ich aber auch nicht schlimm... Wenn es hilft ist es doch prima; wir sehen keinen Grund es abzusetzen. Solange die Kinder immobil sind... Geht es wohl nicht anders
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