Bei meiner Tochter wurde eine hochgradige Fructoseintoleranz festgestellt, wobei die Beschwerden an sich sich einigermaßen in Grenzen halten. Wir hatten eigentlich eher mit einer Lactoseintoleranz gerechnet; das wird die Woche noch getestet, ist also auch noch nicht vom Tisch.
Jedenfalls bin ich grad ein bisschen überfordert. Kennt jemand gute Listen, was wann nun noch essen und was absolut meiden kann? Oder gute Rezeptetipps? Leider habe ich ein untergewichtiges Kind, das oft nur mit Süßigkeiten überhaupt zum Essen gebracht werden kann, da graut mir schon etwas.
Andererseits würde eine Ernährungsumstellung uns allen sicher nicht schaden, und dies wäre ein guter Anlass.
Hat jemand gute Tipps oder Links für mich?
Vielen, vielen Dank vorab!!! _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
Ich habe auch Fruktose,
aber bei Kindern ist das noch anders. Meine Diagnose ist schon fast 2 Jahre her und noch immer bin ich längst nicht beschwerdefrei. Eine Bielefelder Oecotrophologin hat ein Buch über kindliche Frukstoseintoleanz mit Rezepten geschrieben, das google ich mal..., da ist es... http://wohlfuehlessen.de/referenzen/index.html
Da kaufe ich ein: http://www.schenke-biomarkt.de/
Die Inhaberin ist selbt Heilpraktikerin umd hat auf ihrer homepages des Ladens auch was Brauchbares über Fruktoseintoleranz geschrieben.
was macht die Ernährung eures Jüngsten? Könnte es auch bei ihm mit Fructoseintoleranz zusammenhängen?
Wie seid ihr bei Joana eigentlich auf den Verdacht auf Fructoseintoleranz gekommen, wenn sie kaum (?) typische Beschwerden hat?
Bei uns war es übrigens umgekehrt: Bene war erst nach Einführung von Milch und Gluten (die er nicht verträgt) ein lausiger Esser. Unter gfcf-Diät "schmeckte" es ihm dann wieder - obwohl gerade Dinge, die er gerne mag, z.B. Buchweizenknäckebrot * pfui Spinne!!!* andere Krabbelgruppenkinder angewidert ausspucken !
Von daher: Könnte auch sein, dass sie ohne Fructose besser isst
LG
Angie _________________ Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html
(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)
vielen Dank für Eure Tipps und Links; ich werde mich da mal durchwühlen.
Hallo Angie,
meine Hoffnung ist, dass nun, da Joana "tatsächlich etwas hat", auch bei Joshi endlich mal genauer geschaut wird. Ich habe immer darauf beharrt, dass sie Lactose nicht gut verträgt (vermute ich ja bei Joshi auch), aber bis wir dann eine Überweisung zur Testung bekamen, ging letztlich mehr als ein Jahr ins Land, weil mir ja keiner glaubt. Joana hat ja zudem eine Gedeihstörung, da wurde dannne rstnal ein Schweißtest gemacht und die Problematik auf alles mögliche geschoben, bis nun nichts mehr übrig blieb. Sie pupst halt ganz schlimm. Nicht mal mit schmerzhalften Blähungen, aber so übelriechend, dass es einfach nicht normal sein kann. Nun hieß es, beim Atemtest auf Lactoseintoleranz werde Fructose immer mit getestet, und der Test auf Fructose wird zuerst gemacht, weil beide eben unbeliebt bei den Kindern sind, nur der Fructosesirup schmeckt wenigstens besser als der Lactosesirup. Ja, und bei dem Fructosetest hatte sie eben wirklich hohe Werte. Nun warte ich gespannt auf Donnerstag, wenn der Lactosetest dran ist. Und dann werd ich da in der Ambulanz auch auf jeden Fall nochmal Joshi's Problematik ansprechen, die im Moment grade so stabil ist *aufHolzklopf*, solange mir bloß nicht irgendwelche Flocken ausgehen und für einen Tag andere herhalten müssen...
Meine Hoffnung ist auch, dass es besser wird mit der Diät. Das Problem bei so einem dünen Kind ist ja, dass alle immer mit Süßigkeiten kommen, weil "sie s ja auch brauchen kann". Und natürlich mag sie dann kein Gemüse mehr essen. Wenn sie mal gezwungen ist, sich an anderem satt zu essen, kann es unmöglich schlimmer werden...
Immer positiv denken... _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
Hallo Verena,
Fruktoseintoleranz ist schon recht schwierig und irh werdet große Umstellungen machen müssen."Gemüse" geht auch nicht einfach . Und Milchprodukte sind auch ein Thema, selbst wenn mankeine Laktoseintoleranz dazu hat. Meine Therapeutin empfahl, auf Kuhprodukte zu verzichten, ich frühstücke jetzt einen gekochten Haferflockenbrei mit einer Mischung aus Reismilch und Schafsmilch, beides aus einem guten Bioladen. Dazu ein Löffel Fruchtkompott,( selbst eingekocht mit Gelfix und Traubenzucker oder Reissirup).
Ich habe, muss ich leider sagen, ungefähr 5 Meinungen ( incl. Kur ) durch, was ich essen soll oder darf, am Ende muss ich selbdst merken, was geht oder eben nicht. Fang mal mit den beiden Büchern an und wunder dich nicht, wo alles Zucker drin ist ( Fertigsoßen, Wurst etc. )
Süßen mit Taubenzucker geht erst mal ganz gut, wdil der Traubenzucker dem Fruchtzucker "durch die Darmwand hilft " , das gefällt aber Therapeuten oft nicht so, jetzt bin ich mehr bei Reissirup, backe auch meine Kekse damit selbst.
Liebe Grüße
Ellen
mit Fructoseintoleranz kenne ich mich überhaupt nicht aus, daher eine ganz naive Frage: Enthalten Süßigkeiten denn generell Fructose?
Wollt ihr den Opiat-Test eigentlich auch noch machen lassen? Diese dusseligen Verdauungsstörungen kommen bei Autisten ja oft gekoppelt vor - und lactosefrei ist ja eben NICHT kaseinfrei.
Wegen Joshua:
Wie ist denn so sein Schmerzempfinden? Und wie sind die Nächte? Und wir reagiert er auf fremde Gesichter?
Rückblickend waren das bei uns die krassensten opiatbedingten Veränderungen neben em Sprachverlust.
Uns ist aufgefallen, dass er im letzten halben Jahr sogar wieder mit Menschen lacht und sie direkt anschaut, die in vorher in Todesstarre oder panisches Schreie fallen ließen.
Im Nachhinein ließe sich das ebeenso wie das an Weißen-Wände-auf-und Ab-Rennen erklären (das ebenso nahezu weg ist). Die Opiate verursachen ja z.T. wie LSD visuelle Wahnvorstellungen. Gesichter werden so ab und an plötzlich zu Fratzen Was für ein Schock für ein Kleinkind!
Ich kann verstehen, dass er lange NIEMANDEM mehr ins Gesicht blicken wollte
LG
Anguie _________________ Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html
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Ja!
Die größte Fruktosequelle in unserer Nahrung ist Haushaltszucker, er gehört zur Gruppe der Doppelzucker und besteht aus Glukose und Fruktose. Die chem. Bezeichnung für den Haushaltszucker ich Saccharose. Das Zeug verbirgt sich dann auch in Gelierzucker, Hagelzucker, Kandiszucker, Puderzucker, Vaniliezucker etc. . Was auch nicht geht ist Honig, Apfel- und Birnendicksaft oder Rübensirup. Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Mannit, Isomalt Lactit und Xylit lässt man, obwohl "Zuckerfrei" am besten auch gleich weg, um den Darm nicht zu belasten.
Ellen
kann eine Fructoseintoleranz denn auch neurologische Symptome verursachen und/oder verstärken?
LG
Angie _________________ Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html
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