Liebe Väter,
ich heiße Iris Zontar und bin eine betroffene Oma, ich hatte knapp drei Jahre ein schwerstbehindertes Enkelkind mit dem Namen Lena.
Auf Grund von Lena habe ich ein Magazin mit dem Titel Kinder Regional herraugebracht, da ich eine Verlag in Ingolstadt in Bayern habe.
Nun möchte ich das erste mal eine Sonderausgabe zum Thema "besondere Kinder" herrausgeben.
Hierfür suche ich Väter, die Ihre Geschichte erzählen möchten.
Wie ist das Leben als Mann mit einem besonderen Kind.
Männer erleben dies bestimmt ganz anders als die Mutter.
Wer hat Lust mir seine Geschichte zu erzählen?
Unter www.kundenkontakter.de könnt ihr meine bereits erschienen Magazine Kinder Regional in denen es eine Rubrik das besondere Kind gibt einsehen.
Wer Lust hat meldet sich bitte bei mir unter iris.zontar@freenet.de
Ich würde mich sehr freuen wenn sie Väter bei mir melden.
Ein lieber Gruß Iris mit Lena im Herzen.
Wie ist das Leben als Mann mit einem besonderen Kind.
Ich wüsste nicht, worin sich das Leben mit einem behinderten Kind für einen Mann so groß vom Leben einer Frau mit behindertem Kind unterscheiden sollte.
Iris 67 hat folgendes geschrieben:
Männer erleben dies bestimmt ganz anders als die Mutter.
Wie kommst du darauf? Ich habe keine Anhaltspunkte dafür. Und selbst wenn es so sein sollte, dann hätte ich ja den Vergleich nicht...
Schönen Gruß,
Norbert _________________ Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, Studentin
Hallo Norbert,
ich dachte auch an die Gefühle die man doch entwickelt wenn man die Diagnosen erhält, ich weiß von meinem Sohn und seiner Frau, das er sich teilweise ganz andere Gedanken als sein Frau gemacht hat. Auch in die Richtung, wie wird meine Frau dies verkraften, wie schwer wird der Alltag für sie sein wenn er in der Arbeit ist. Auch die Zukunftsgedanken der beiden waren teilweise sehr unterschiedlich.
Daher kam mir die Idee mal einen Vater zu Worte kommen zu lassen und nicht immer nur die Mama.
Gruß Iris
Ich kann deine Überlegung gut verstehen, bei meinem Mann und mir waren von Anfang an und sind immer noch die Gedanken verschieden.
Finde es gut das die Männer auch mal gefragt werden und nicht vergessen werden, schließlich betrifft es beide Mütter wie Väter.
Finde es gut das die Männer auch mal gefragt werden und nicht vergessen werden, schließlich betrifft es beide Mütter wie Väter.
Hallo Suzana,
das ist so. Wie das nun in einer Familie ist und abläuft, hängt vermutlich von den unterschiedlichsten Faktoren ab. _________________ Viele Grüße Esthe
mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das mein Mann sich sehr sehr schwer mit der Diagnose getan hat. Auch wir haben viele andere Gedanken.
Ich hatte ja schon mal einen Bericht für deine tolle Zeitung geschrieben.
Ich kann allen sagen das die Iris die auch so veröffentlich wie sie geschrieben worden. Also nichts dazu dichtet. Die Zeitung habe ich immer noch aufgehoben und sie wird weiter aufgehoben. Das sind schöne Erinnerungen.
LG Anke _________________ Anke(Bj..70),Meik(Bj.68), Jasmin(Bj.91) und Justin(Geb.1999 )nicht ketotische Hyperglycinämie- sehr seltene Stoffwechselerkrankung, Epilepsie - BNS,Hypotonie (schwerstb).Keine Kopf/ Körperhaltung. Entwicklungsstand eines ca. 3 Monaten altes Baby,keine Heilung.PEG/Button
Ich wüsste nicht, worin sich das Leben mit einem behinderten Kind für einen Mann so groß vom Leben einer Frau mit behindertem Kind unterscheiden sollte.
Hallo Norbert,
ich denke doch, dass es da Unterschiede gibt - zum Beispiel in der Verarbeitung, Umgang etc. Viele Männer flüchten in die Arbeit, manche reden die Probleme klein oder wollen es nicht wahrhaben - das passiert, weil sie das Kind oft nur am Abend oder am Wochenende sehen. So können sich oft länger etwas vormachen.
So mancher Mann kommt mit der Behinderung des Kindes nicht klar, seilt sich ab. Die Frau bleibt alleine mit dem Kind zurück. Das liest und hört man doch immer wieder.
Also ich denke, da gibt es schon große Unterschiede.
LG
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
es ist sicher so, dass Männer sich im Durchschnitt weniger mit ihren Kindern befassen als Frauen, und das gilt dann sicher auch (und vielleicht erst recht) für die behinderten unter ihnen. Ob Männer und Frauen das Phänomen Behinderung aber grundsätzlich unterschiedlich verarbeiten, möchte ich doch sehr bezweifeln. Wie mir überhaupt bei allen Thesen, das Männer so und Frauen so handeln, denken, empfinden, komischerweise immer gleich jede Menge Gegenbeispiele einfallen.
Natürlich wird jede Userin gleich beitragen können, dass sie anders mit ihrem Kind umgeht als ihr Mann. Aber das ist deswegen ja noch lange kein Mann-Frau-Unterschied. Auch zwei Männer und zwei Frauen werden auf ein behindertes Kind verschieden reagieren."Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus" - "Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören" - das ist als Gesellschaftsspiel vielleicht ganz lustig. Aber wo es um ernsthafte Dinge geht, führen solche Stereotype doch eher in die Irre.
Wenn ich darüber nachdenken sollte, was an meinem Verhältnis zu Lorenz "männlich" und an dem meiner Frau "weiblich" sein soll, kämen nur Trivialitäten dabei heraus.
Gruß,
Norbert _________________ Vater von Lorenz, Jg. 1994, frühkindlicher Autismus mit schwerer bis schwerster geistiger Behinderung. Tochter Jg. 88, Studentin
Ich kann mir schon vorstellen, dass es da schon ab und zu Unterschiede gibt. Aber das liegt oft an der Umgebung oder "alltäglichen" Zwängen. In der Regel ist der Mann der Hauptverdiener der Familie und oftmals bedeutet ein besonderes Kind, dass die weniger oder gar nicht dazu verdienen kann. Und das bedeutet oft mehr Druck, der auf den Vätern lastet... bei mir selber ist vielleicht das Bild etwas verschoben, weil ich eben auch beruflich mit besonderen Kindern zu tun habe. Allerdings erst seit der Geburt meines Sohnes.
Liebe Grüsse
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)
Unsere Galerie
Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
ich finde die Idee sehr gut, und würde die Geschichte dann auch gerne lesen.
Liebe Grüße
Ilona _________________ Ilona 09/1977 mit Dennis 01/2003
Globale Entwicklungsverzögerung (wenige und kleine Fortschritte), keine Sprache, hypoton, autistisch, Epilepsie... Alles ohne Diagnose oder Ursache, und mit meinem geliebten Bruder im Herzen (17.04.1975-14.01.2008)
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