Verfasst am: 21.12.2011, 23:00 Titel: Angst vor der Hüft-OP
Hallo!
Meine Tochter wird am 21 Februar in Vollmarstein an der Hüfte operiert.
Sie hat eine Beckenosteotomieop. Mit 6 Wochen Fuss-Beckengips.
Ich habe große Angst vor der Op ( meine mittlere Tochter ist in der Narkose verstorben-Darmverschluss)habe auch große Bedenken wie Stella die 6 Wochen Gips übersteht, wird sie traumatisiert sein, fällt sie verstärkt in ihr autistisches Verhalten...
Und schaffe ich das alles zu überstehen....
Wer hat gute Erfahrungen und kann mir Mut machen?
freue mich über jede Antwort
Liebe Grüße Christine _________________ Christine(47) Frank(41) Stella *2007 DS mit starker Wahrnehmungsstörung, globaler Hypotonie,orofazialer Dyskinesie, Zungenprohesion, Sprachentwicklungsverzögerung.Lactose/Milcheiweisunverträglichkeit,Gluten freie Ernährung zur Verbesserung der Wahrnehmung.Autistische Züge
leider kann ich dir gar nicht weiterhelfen, weil ich selbst keinerlei Erfahrungen mit einer solchen OP habe. Dass du Angst vor der OP hast - vor allem nach dem, was du schon mitgemacht hast - kann ich gut nachvollziehen. Ich würde dir trotzdem gern Mut zusprechen. Sicher wird alles gut ablaufen und auch die 6 Wochen Gips wird deine Tochter ganz bestimmt gut überstehen. Das wünsche ich dir/Euch jedenfalls sehr!!
LG
Steffi _________________ Steffi mit Sohn (*2002, Asperger-Syndrom) und Sohn (*2004, Neurofibromatose - NF1)
Hallo Christine,
das ist uns erspart worden, 2 Jahre hieß es bei uns, das die Hüfte unserer Kleinen korrigiert werden müsste, jetzt ist dies Thema, im Moment nicht so relevant, beobachtet werden muß es weiterhin!
Kann dich verstehen das du Angst hast, vor dieser OP, hatten wir auch!!! Uns steht anderes bevor, wo auch eine mehrstündige Vollnarkose nötig ist.
Weiß aus meiner Bekanntschaft, von einem kleinen Patienten, wo beide Hüftseiten operiert wurden, in kurzen Abständen, dieses Kind kam sehr gut mit dem Hüftgips zurecht, bekam ein Rollbrett und bewegte sich mit Hilfe dieses Teiles (oder auch robbenderweise) durch die Wohnung! Staunte nicht schlecht als ich das sah!
Kinder stecken das viel besser weg, als wir Erwachsenen denken, 6 Wochen gehen irgendwann vorbei, ich denke das du auch so eine Kämpferin zu Hause hast,- ihr werdet es schaffen!!!
LG Heidi
Liebe Christine,
unsere Tochter hatte vor zwei Jahren eine beidseitige Umstellungsosteotomie mit Acetabuloplastik, also wirklich ein Rieseneingriff. Anschließend hatte sie auch für sechs Wochen einen Gips. Die OP ist komplikationslos verlaufen. Wir haben damals organisiert, dass Livi auch mit Gips zweimal die Woche in den Kindergarten gehen kann. So hatte sie ein bisschen Abwechslung und ihre Freunde um sich. Zuhause lag sie im Wohnzimmer auf einem Sitzkissen.
Die Zeit war nicht einfach, aber es war nicht so schlimm wie wir es uns zuvor vorgestellt hatten. Ich denke der Winter ist auch die beste Jahreszeit für die OP + Gips. Etwas Gutes hatte die lange Gipszeit: Livi hat viel besser reden gelernt!
Deine Süße wird diese ganze Tortur auch überstehen, ganz bestimmt.
Schöne Grüße
Katja _________________ mit Liv 05/06 CP, Tetraspastik und zuckersüß
Danke Heidi und Katja für eure Mutmachzeilen
Stella bekommt auch diese Plastik wie deine Tochter Katja.
auf der rechten Seite, aber ob wirklich nur die eine Seite gemacht werden muss wird im OP entschieden.
In den Kiga wird sie auch mit Gips gehen, das ist schon geklärt.
Wissen nur noch nicht wie wir sie dahin bekommen, normalerweise wird sie ja mit einem Bustaxi gebracht. Bin auch selber nicht mobil.
Lg. Christine _________________ Christine(47) Frank(41) Stella *2007 DS mit starker Wahrnehmungsstörung, globaler Hypotonie,orofazialer Dyskinesie, Zungenprohesion, Sprachentwicklungsverzögerung.Lactose/Milcheiweisunverträglichkeit,Gluten freie Ernährung zur Verbesserung der Wahrnehmung.Autistische Züge
vielleicht koennen wir uns gegenseitig Mut machen? Unsere Tochter wird auch im Februar operiert. Umstellungsosteotomie mit Acetabularplastik, desweiteren soll eine Adduktorentenotomie gemacht werden. Ich habe vor allem Angst, vor der OP an sich, von der Zeit mit Gips und von der langen Reha danach.
JUlia hat am 14ten Februar Termin. Die OP wird in USA gemacht, beide Hueften gleichzeitig.
Das Deine mittlere Tochter bei einer OP verstorben ist, das ist ja schrecklich und tut mir sehr, sehr leid. Weiss gar nicht, was ich dazu schreiben soll, bin wirklich geschockt.
LG Anja _________________ Jochen und Anja mit Julia geb 05/06- ICP - spastische Diparese (beinbetont), Strabismus, Hüftsubluxation und Marina geb (05/09) - fit
Mit meiner verstorbenen Tochter ist eine lange Geschichte.
Sie ist in der narkose verstorben , weil der Darmverschluss zu spät von den Ärzten im KH behandelt worden ist.Also nicht wegen einem Narkosefehler!
Aber die Angst begleitet einem immer...
Habt ihr einen besonderen grund in den USA operieren zu lassen?
Wir haben keine Reha , "nur" 6 Wochen Gips. Die KG wird zu Hause von Stellas KG Therapeutin gemacht.
Ich bin schon froh das mein Mann sich Urlaub genommen hat und tagsüber auch bei uns im KH ist.
habe am meisten Angst davor das Stella nach der OP so traumatisiert ist, das sie wieder in ihrer Entwicklung weit zurück fällt oder sich wieder sehr nach innen zieht .
Gerade jetzt wo sie anfängt sich zu öffnen und motorisch sich weiter zu entwickeln -
Alle sagen mir zwar , das sie alles auf holen wird, und wenn sie dann mal läuft noch mehr an Entwicklung kommt.Aber mein schlechtes bauchgefühl bleibt.
Wie geht es dir so? Wo liegn deine Ängste und Sorgen?
Liebe Grüße Christine _________________ Christine(47) Frank(41) Stella *2007 DS mit starker Wahrnehmungsstörung, globaler Hypotonie,orofazialer Dyskinesie, Zungenprohesion, Sprachentwicklungsverzögerung.Lactose/Milcheiweisunverträglichkeit,Gluten freie Ernährung zur Verbesserung der Wahrnehmung.Autistische Züge
der Grund warum die OP in USA gemacht wird ist, da mein Mann dort zur Zeit arbeitet und wir deshalb dort auch wohnen.
Mit Reha habe ich nicht die Reha als Therapiemassnahme, sondern die Zeit bis wieder die Faehigkeiten vor OP erreicht werden gemeint. Das dauert so ca 1.5 Jahre, meinten zumindest unsere Aerzte und Therapeuten. Das ist sehr lange und sicher sehr frustrierend.
Bei Julia sind auch 6 Wochen Gips geplant.
Meine Angste liegen sind vor allem dass irgendetwas schief geht und sie vielleicht grosse Schmerzen haben wird, ich meine nicht unmittelbar nach OP auch lange Zeit danach. Oder das was Schlimmeres passiert. Meine Aengste sind ausserdem, dass sie das was sie/wir muehsam erreicht haben in den letzten JAhren/Monaten erstmal wieder weg ist und wer weiss, wann es wiederkommt. Es ist/war einfach so anstrengend und jetzt fanegt man womoeglich wieder fast von vorne an. Ist doch so, oder?
Aber all das hilft nichts, die OP muss ja gemacht werden. Man sollte vielleicht alles positiver sehen, das ist aber einfacher gesagt als getan.
Vielleicht tauschen wir uns besser mit PN aus, oder?
LG und erstmal schoene Weihnachten wuensche ich Dir/Euch
LG Anja _________________ Jochen und Anja mit Julia geb 05/06- ICP - spastische Diparese (beinbetont), Strabismus, Hüftsubluxation und Marina geb (05/09) - fit
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