ich habe nur Stress mit der KK und dem Sani.-haus wg. der neuen
Windelverordnung.
Bisher hatten wir die Super Seni Trio - kein Problem.
Seit der neuen Regelung, dass die KK nur noch eine Pauschale bezahlt,
sollen wir die Super Seni Plus verwenden.
Hier hatten wir nun schon 2 mal den fall, dass unser Sohn durchnässt war.
Lt. Aussage des Sani.-hauses "kann das garnicht sein" und es handelt sich doch um die gleichen Windeln.
Das Sani..-haus will mir nun die Seni Trio nur noch gegen Zuzahlung liefern, windet sich mit allen möglichen Argumentationen.
Ich möchte aber weiterhin die Seni Trio, da wir hier super Erfahrungen gemacht haben und sehe eigentlich nicht ein, dass ich zuzahlen soll.
Der Arzt hat auch schon verordnet, dass wir eine extra starke Inkontinenzversorgung brauchen, und trotzdem windet sich das Sani.-haus, und die KK hält sich fein raus.
Was habt Ihr für Erfahrungen ?
Gruß Susanne _________________ Susanne mit Jonas (1996),
schwerstmehrfachbehindert, Spastik, Epilepsie
Lass dir von deiner KK mal alle Vertragspartner nennen und ruf die durch...mit etwas Glück findet sich jemand der es ohne Zuzahlung liefert.
Dann gehst du zur KK und verlangst eine Einzelfallentscheidung am besten mit Schreiben vom Doc das es DIE Windel sein soll muss.
Wer stellt die Windeln her?Ruf die Firma an und lass dir den Unterschied schriftlich zukommen das mit zur KK.
Es ist echt zum k... was die mit der Windelversorgung verzapft haben
Ich wünsche jedem SB und denen die alles besser wissen was die Windeln betrifft eine Durchlaufblase und nur ne Slipeinlage als schutz
LG Andrea _________________ Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,10,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta
So und wenn euer Sanimensch lesen kann ist die Diskussion beendet bevor sie begann
Was ich jetzt nicht gefunden habe ist die Saugmenge...aber die kannst du ja selbst feststellen...mit Wasser
Viel Erfolg beim kämpfen
LG Andrea _________________ Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,10,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta
ich kenne nun beide Seiten. Mein Sohn ist schwerstmehrfachbehindert und auf die Windelversorgung angewiesen. Für uns war es ebenso ein Kampf, die Windeln zu bekommen, die wir wollten. Für Kinder wird von unserem Sanihaus ein Kostenvoranschlag gefertigt und an die KK geschickt. So haben wir 180 Windeln geliefert bekommen. Wichtig ist, dass die Eltern bei der KK in Widerspruch gehen, wenn die Versorgung nicht ausreicht. Das Sanihaus bekommt nun mal nur eine sehr geringe Pauschale von der Kasse. Da würde man selbst in Drogeriemärkten sein Kind nicht einen Monat versorgen können.
Ich denke, man sollte hier immer beide Seiten sehen.
Derzeit laufen wieder Ausschreibungen und wir haben unsere Versorgung erstmal nur für 4 Monate genehmigt bekommen obwohl das Rezept auf ein halbes Jahr ausgestellt war. Ich kann nur sagen: Kämpft als Eltern und schiebt nicht gleich dem Sanihaus den schwarzen Peter zu.
mhhh ok nicht das Sanihaus...wer bitte sonst in diesem Fall?
Sorry aber mir braucht über Windeln keiner was erzählen meine Tochter braucht die schon länger als 18 Jahre.
Und wenn es ein Sanihaus mit Erfahrung und Lust wäre würden sie helfen möglichkeiten zu suchen und nicht stur bei ihrer meinung bleiben.
Nennt sich auch Kundenfreundlich!
LG Andrea _________________ Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,10,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta
natürlich die KK. Die kürzen doch ständig die Leistungen. Zu verschenken haben wir als Sanihaus leider auch nichts. Hier sind nun mal die Eltern zur Durchsetzung ihrer Interessen gefordert. Anders funktioniert es eben nicht.
Immer nur aufs Sanihaus zu schimpfen ist keine Lösung. Ich bin immer gern bereit die Eltern zu unterstützen, weil ich selbst das Problem habe. Bei der KK haben sie mir immer gesagt ich könnte nur von einer Fa. beliefert werden. Das stimmte so auch nicht. Es ist nun mal unsere Aufgabe als Eltern sich durchzusetzen. Sonst werden KK weiter die Leistungen kürzen, weil sich keiner wehrt. Für die älteren Patienten stehen 3 Windeln täglich zur Verfügung, mehr passt nicht in die Versorgungspauschale-vielleicht zum besseren Verständnis. Ich würde nie mit 3 Windeln am Tag für meinen Sohn auskommen, so wird eben der KV gemacht und wir bekommen entsprechend mehr.
Die vertraglich zwischen KK und Lieferant vereinbarte Pauschale ist unabhängig vom Verbrauch und soll durch eine "Mischkalkulation" funktionieren: manche Menschen brauchen nur eine Windel für die Nacht und andere Menschen brauchen mehr als 5-6 Windeln pro Tag. Für beide wird von der KK der gleiche Betrag an den Lieferanten gezahlt.
Allerdings werden die Leute von der KK an den Lieferanten verwiesen, wenn was nicht funktioniert und der Lieferant sagt, dass es für die gezahlte Pauschale nur bestimmte Artikel oder nur eine bestimmte Anzahl gibt und stellt die Pauschale als Obergrenze für die Versorgung dar. Das ist aber definitiv falsch!
Trotzdem fühlt sich bequemerweise niemand zuständig, die Leute werden zwischen KK und Lieferant hin und her geschickt und möglichst schnell und effektiv zermürbt.
Aber: die KK ist verpflichtet, für eine ausreichende und zweckmäßige Versorgung zu sorgen. Und deshalb ist die KK unser Ansprechpartner.
Geht auf die HP des BVKM. Dort gibt es einen Musterantrag auf Versorgung mit Inkontinenzhilfen, den man je nach den erforderlichen Bedürfnissen abändert; dann druckt man sich auch das dortige Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit an den BVKM vom 4. Mai 2009 aus und schickt es mit.
Lasst Euch auch bei der Menge von Inkontinenz-Artikeln nicht mit irgendwelchen "Argumenten" abweisen, denn die Vorgaben schreiben keine Höchst-Stückzahlen vor. Siehe das nachfolgende Zitat:
Zitat:
Als Richtwerte für eine adäquate Versorgung sind folgende Mengen zu sehen:
Täglich 3 - 6 Windelhosen oder
täglich 3 - 6 Vorlagen und zusätzlich 15 Netzhosen monatlich oder waschbare Mehrwegfixierhosen in ausreichend verfügbarer Menge Die tatsächliche Menge ist immer abhängig vom individuellen, medizinisch erforderlichen Bedarf.
Bei telefonischen Rückmeldungen nach dem Namen des Sachbearbeiters fragen, gleich danach ein genaues Gedächtnisprotokoll machen und mit Datum und Uhrzeit im PC abspeichern. Das hilft ungemein!!!
Wenn Deine KK dann noch Probleme macht, kannst Du alles an das Bundesversicherungsamt schicken. Das Bundesversicherungsamt ist die "Rechtsaufsicht über die bundesunmittelbaren Träger der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung sowie der sozialen Pflegeversicherung" und zeigt somit die härteste und beste Wirkung. _________________
Viele Grüße von Inge
* * * * *
"Ohne uns hätten sie es leichter gehabt." Bert Brecht
den Antrag würde ich auf jeden Fall einreichen, aber mit dem Zusatz, dass ich auch "vorsorglich zu einer zeitnahen Begutachtung durch den MDK bereit" wäre. _________________
Viele Grüße von Inge
* * * * *
"Ohne uns hätten sie es leichter gehabt." Bert Brecht
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