Hi Susann,
das klingt echt gut. So weit wie ich weiß ist das einzige zum klettern 25 km von hier weg. Werde aber gleich mal schauen ob ich nicht doch noch was finde. Dann kann er alles mal probieren und kann sich dann entscheiden. Habe heute ein Termin mit dem Trainer von einem Fußballkindergarten. Der hat Erfahrungen mit diesen Kindern und holt sie jedes mal von zu Hause ab und bringt sie auch wieder zurück. Pro Training kostet es 7 Euro! Nächste Woche wollen wir uns noch den Schwimmverein angucken. Mal sehen ob wir etwas finden was sein interesse weckt. Und woran er auch freude hat.
Hi Sabine,
war gerade auf deiner Homepage die ist echt schön, und deine Pferde sind richtig süß. Es ist wirklich schade das du nicht in meiner Nähe wohnst. Habe in dem Verzeichnis nachgesehen, leider nur Berlin und weiter weg. Schade
danke für dein Lob für meine Internetpage! Es freut mich zu hören, wenn interessierte Eltern die Page ansprechend finden - war ganz schön schwierig zu entscheiden, welche Inhalte dadarauf sollten.
Ok, habe ein etwas genaueres Bild von deinem Sohn. Wichtigster Punkt ist, dass das Pferd keine Abneigung gegen das Kind hat. Manche Pferde können (innere) Unruhe, Gezappel, schnelles Bewegen um es herum und besonders innere, für uns noch gar nicht zutage tretende, Aggressionen absolut nicht aushalten. Sie legen die Ohren an, schnappen und drohen auch schon mal mit dem Hinterteil. Hier müssen wir sowohl das Pferd aber auch vor allem das Kind schützen, denn die betreffenden Kinder können weder die Körpersprache des Pferdes richtig deuten, noch nehmen sie die Reaktionen des Pferdes über ihre eigene Aktivität hinweg wahr. Ein hohes Sicherheitsrisiko!
Angenommen, du hättest ein Pferd, das dein Kind mögen würde, dann würdest du mit deinem Kind mit Voltigurt und rutschhemmenden Pad Schritt geführt reiten. Wenn er seitlich abrutscht, kannst du ihm dadurch helfen, indem du einfach die rutschende Seite in die Innenseite einer Kurve führst. Kurve mit der rutschenden Seite nach außen würde das Abrutschen nur beschleunigen. Wichtig ist, NICHT stehenzubleiben, auch wenn das Abrutschen beängstigend aussieht. Die Mitte finden kann man nur mit Hilfe der schreitenden Pferdebewegung. Wenn ich also als besorgte Mutter das Pferd anhalte, dann rutscht er garantiert bis er unten ankommt. Wenn man jedoch weiterführt, "besinnen" sich die meisten Kinder auf das ja eigentlich oben bleiben wollen. Was auch manchmal Wunder wirkt, ist -bei noch leichter Schieflage- anzutraben, nur ganz kurz. Oft kommen die Kinder dann wieder "zu sich" (zur Mitte), und ziehen sich reflexartig mit den Armen zum mittigen Sitzen.
Zu deiner Frage, ein ausgebildetes Therapiepferd zu finden... Naja, wer sich eins ausgebildet hat und nicht völlig pleite ist, der gibt es nicht wieder ab. Da steckt viel Liebe und Arbeit drin. Und ich persönlich finde, dass ein Therapiepferd ja nur dadurch als ausgebildet zu bezeichnen ist, weil es im Team mit seinem Therapeuten nahezu 100% selbständig und auf kleinste Anweisung reagierend aufmerksam mitarbeitet. Diese kleinen Kommandos gibt aber jeder (völlig bis etwas) anders. Und sein Pferd motiviert bei der Arbeit zu halten, gelingt manchen besser als anderen, so dass auch Kompetenzen verloren gehen können, die man sich vielleicht teuer erkauft hat. Will sagen, ein Therapiepferd ist immer ein individuelles Produkt, wenngleich Basiskompetenzen wie aufmerksam aber nicht schreckhaft vom Interieur, oder Ausbildungsdinge wie Longe, Bodenarbeit etc. hilfreich sind, wenn sie da sind.
Hi Sabine,
danke für deine ausführliche Antwort. Bin echt am verzweifeln. Er wollte ja unbedingt zum Fußball da wollten wir auch aber kaum auf dem Weg dahin hat er völlig frei gedreht. Und wir haben abgebrochen. Das, daß mit dem Pferd kompliziert wäre wußte ich schon, aber so?
Frage: Hatte mal eine ältere Trakhenerstute(18), mußte sie leider einschläfern. Auf sie kontest du alles drauf setzten(habe es nicht gemacht), hatte damals eine Freundin die zwar immer reiten wollte aber nie tat. Habe sie drauf gesetzt und wir sind im Schritt durch unseren Wildpark. Sie war so lieb, aufmerksam, aber egal was kam sie war immer ruhig und hat nie gescheut. Und irgendwann frage sie mich dann wie man angolpiert und habe es ihr gesagt und sie hat es gemacht(sagte sie solle es nicht tun). Sie wurde relativ leicht unsicher im Sattel und meine Stute parierte von alleine durch. Klingt vielleicht komisch aber immer wenn man unsicher wurde parierte sie durch, nicht von jetzt auf sofort sondern ganz langsam. Was ich eigentlich sagen wollte war, so was bräuchte ich nochmal, oder?
Ich glaube das Fränzis und Lucas nicht das perfekte paar wären.
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