Verfasst am: 20.12.2011, 02:59 Titel: MDK kommt am 21.12., was mache ich mit meiner Tochter?
Hallo,
habe mir vor ca. 3 Wochen die Finger kaputtgemacht mit dem Schreiben vom Pflegetagebuch. Einen Tag vor dem Termin wurde dieser abgesagt. Nun kommt der MDK am Mittwoch.
Hatte heute eine Unterhaltung mit meiner Nachbarin, die arbeitet in einem Heim.
Es geht darum. Ich habe eigentlich vor, beim Termin nur meinen Sohn zu Hause zu haben.
Meine kleine Tochter von 2 Jahren wollte ich zu meiner Mutter bringen. Die Nachbarin meinte dazu, ich solle doch auch die kleine zu Hause behalten, damit die Frau vom MDK auch sieht, dass ich zusätzlich noch ein Kleinkind habe. Mein anderer Sohn ist in der Zeit in der Schule.
Was würdet ihr machen. Meine Tochter wird natürlich rumlaufen, vielleicht uns auch beim Gespräch stören oder ähnliches.
Welchen Eindruck macht dies bei der Frau. Würde diese auf falsche Gedanken kommen, so wie: die muss sich ja zusätzlich um ein Kleinkind kümmern, und der jüngere Sohn ist auch noch da ab 16.00 Uhr, also ist die Zeit im Pflegetagebuch doch übertrieben. Oder ähnliches.
Oder würde Sie sagen, na die kann ja ihre Kinder auch bei der Mutter ablassen. Sie wird bestimmt fragen, wíeviel Kinder da sind.
Keine Ahnung, ich bin echt wieder total neben mir.
BITTE MELDET EUCH DOCH
Danke Neri _________________ 1. Sohn (2001): Asperger-Syndrom, ADHS
also ich würde die Kleine zu Hause lassen. Wir haben drei Kinder und ich habe nie die Kinder wegggeschickt. Bei uns kam das ehr beim MDK positiv an und wurde nie zum Nachteil von uns gewertet.
Wünsche Euch viel Glück bei dem Termin _________________ Miriam geb. 22.06.2002 Frühchen 28 SSW, zN Meningoenzephalitis,linksbetonte tetraparese,Blind,PEG, Monitor; Beatmung; Sauerstoffpflichtig
Philina geb. 24.10.2006 Down Syndrom, schwere muskuläre Hypertonie, Fokale Elpielpsie
Taha geb. 13.04.2007 globale Entwicklungsretardierung, ausgeprägte Sprachentwicklungsstörung
Danke Knuver,
wie oft war denn der MDK bei euch?
Zu uns kommt er das 2. Mal, jedoch eine andere Gutachterin. _________________ 1. Sohn (2001): Asperger-Syndrom, ADHS
Deine anderen Kinder haben ja an sich mit der Begutachtung des MDK nichts zu tun!
Will sagen: an sich ist es egal, ob Deine Tochter anwesend ist oder nicht, denn der MDK bewertet lediglich den reinen pflegerischen Mehraufwand für Deinen Sohn!!!
Ich hatte auch schon Gutachterinnen zu Hause, die waren super verständnisvoll, haben alles eingesehen usw usw, und ich habe trotzdem eine Absage bekommen.
Wenn Deine Tochter da ist, und zwischen Euch "rumturnt", darf sich das weder positiv noch negativ auf die Beurteilung auswirken!!
Mach es so, wie es für Dich am besten ist!!!! Wenn es für Dich und Deine Konzentration schwierig ist sich auf beides einzulassen, dann gibt Deine Tochter ruhigen Gewissens zu Deine Mutter an dem Tag!!!
Wenn Dich das nicht stört, dann lass sie zu Hause!!
Ich habe mich immer bemüht, dass mich an dem Tag nichts ablenkt, damit ich mich besser auf das Gespräch einlassen kann!!! Wenn ich zu sehr abgelenkt würde, wäre mir vielleicht doch das ein oder andere wichtige durchgerutscht!!!
Liebe Grüße und mach Dir nicht so einen Kopf!!!
Ilona _________________ Ilona 09/1977 mit Dennis 01/2003
Globale Entwicklungsverzögerung (wenige und kleine Fortschritte), keine Sprache, hypoton, autistisch, Epilepsie... Alles ohne Diagnose oder Ursache, und mit meinem geliebten Bruder im Herzen (17.04.1975-14.01.2008)
ich würde es davon abhängig machen, inwieweit Deine Tochter es zulässt, dass Du mit der Gutachterin vom MDK ein gutes Gespräch führen kannst, d.h. dass Du Zeit hast auf ihre Fragen einzugehen und die Dinge so darzustellen dass sie für die Gutachterin plausibel sind,
ohne dass alles mit Stress begleitet ist.
Vielleicht hast Du ja jemand der in der Zeit auf Deine Tochter daheim aufpasst,
vielleicht kannst Du sie auch mit etwas Interessantem beschäftigen, sodass sie nicht Euch sooft stören kann.
Ich bin schon der Meinung, dass ein solcher Besuch auch mit etwas Ruhe stattfinden sollte um eben alles auf den Tisch bringen zu können und nicht die Hälfte am Ende zu vergessen und das Gutachten dadurch schlechter ausfällt.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Wollte nur mal berichten. Meine Tochter ist heute früh um 7 Uhr aufgestanden. Als die Dame vom MDK da war, hat sie noch geschlafen. Termin war auch super. _________________ 1. Sohn (2001): Asperger-Syndrom, ADHS
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