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Kind schreit, wenn wir unterwegs sind
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Susan1979
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BeitragVerfasst am: 17.12.2011, 21:18    Titel: Kind schreit, wenn wir unterwegs sind Antworten mit Zitat

Guten Abend!
Im Moment liegen unsere Nerven ziemlich blank. Wenn wir unterwegs sind, fängt unser Sohn oft ohne ersichtlichen Grund an zu motzen und zu schreien.
Beruhigen klappt nur bedingt.

Wie kann man lernen, damit umzugehen? Viele Leute schauen einen dann immer so schief an.
Wobei auch viel und oft schräg geschaut wird, wenn wir mit unserem Sohn Spaß machen und er aus voller Kehle lacht...

Habt Ihr Tips für ein stärkeres Ego?

Danke, liebe Grüße. Very Happy

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Susan (*79), Uwe (*72), Stefan (*03) AKE, Z.n. Hirnmassenblutung rechts, Shunt-versorgt, PEG, MNS, PS3
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BeitragVerfasst am: 17.12.2011, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

wir haben das problem allerdings fast nur im auto,aber auch öfter mal im KiWa wir lassen ihn einfach schreien und denke mir sollen die doch gucken Smile die leute können einfach nicht damit umgehen...

lg
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angela
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BeitragVerfasst am: 17.12.2011, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susann,

seid ihr mit Rolli unterwegs? Vielleicht sitzt er einfach nicht gut drin und motzt deswegen? Es ist schwierig Dir einen guten Tipp zu geben, wenn man nur so wenig Infos hat. Wink Ist es das Wetter, was ihn stören könnte? Die lautere Umgebung?

@Vanessa, es ist schon ein Unterschied, ob da ein 2jähriger motzt(was doch normal ist in dem Alter), oder ein 8-jähriger. Wieso denkst Du das die Leute bei euch nicht damit umgehen können, wenn sie schauen? Ich hab meist Mitleid mit Kind UND Eltern, weil ich weiß wie angespannt man unterwegs ist, wenn die Kinder unzufrieden sind.

LG - Angela

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BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

mit behinderung im allgemeinen!!!

lg
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togram
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BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susan,

ich kann Euch gut verstehen!
Unsere Maus ist jetzt 5 Jahre alt und sie hat extreme Zornausbrüche!!
Das kann auch dann mal im Reha-Buggy sein- wenn wir in der Stadt unterwegs sind-rausnehmen aus dem Buggy bringt nichts denn sie schlägt dann um sich und dann "glotzen" die Leute noch mehr!!!
Es ist schwierig und ich wurde auch schon von den Leuten gefragt "ja was hat sie denn Rolling Eyes "---wenn ich das wüsste(keine Sprache) dann würde ich Abhilfe schaffen!!
Auch wenn mir beim Arzt sind und wir müssen länger warten gibts manchmal Probleme mit ihr das sie anfängt zu schreien--das sind solche Momente wo ich dann gerne im Erdboden verschwinden möchte Wink ..

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft....

Lg Togram

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Selina geb. 06,Frühchen 26 SSW,extreme entwicklungsverzögert, cerebrale Bewegungsstörung,op. Herzfehler.
Eine Kämpferin mit einem ausgeprägten Trotzkopf!!
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Sinale
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BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susann,

kann es sein, daß dein Sohn, wenn Ihr unterwegs seid, unter einer Reizüberflutung leidet?

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Viele Grüße
Sinale

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Susan1979
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BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Also, erstmal herzl. Dank für Eure Antworten.

Dass er im rolli schlecht sitzt, denke ich nicht - er hat eine angepasste Sitzschale...
Mit der Reizüberflutung könnte ich eher "leben". Denn aufgefallen ist mir das häufiger, wenn wir einkaufen waren o. auch mal bei Mcdonalds sitzen. Da schreit dann auch mal ein anderes Kind, ein Tv läuft etc....
Allerdings hab ich sowas zum Beispiel auf einem Spielplatz noch nicht erlebt. Da schaut er interessiert zu, egal wie laut die Kids dort sind...

Ob es vielleicht auch einen Zusammenhang gibt, weil er noch "weiss" wie es früher mal war und einfach dann unzufrieden ist?! Keine Ahnung.

Aber wir werden hier oft noch angeschaut, wie wenn ich einen bunten Hund an der Leine habe... Schade eigentlich. Aber mit solchen Bildern kann wohl nicht jeder umgehen. Sad

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Britta70
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BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susan,

helfen kann ich dir leider nicht, nur mitfühlen, da es bei uns ähnlich ist.
Spazierengehen ist meist o.k., aber sobald wir einen Raum betreten geht's los.
Amelie hat wohl schon jeden Laden hier zusammen geschrien, ebenso die Bibliothek, die S-Bahn, Wartezimmer und gerade ganz aktuell den Flur der Kinderklinik, auf dem wir 1,5h warten mussten bis ein Zimmer frei war. Je älter das Kind wird, desto schwieriger finde ich es damit umzugehen! Und auch für die Umgebung ist es - je nach Situation - eine Zumutung, weswegen wir mit Amelie höchstens im Biergarten essen gehen und möglichst vermeiden, sie zum Einkaufen mitzunehmen.
Eine wirkliche Ursache außer einer extremen Reizbarkeit in Bezug auf bestimmte Geräusche haben wir bisher nicht gefunden.

Liebe Grüße
Britta

_________________
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, cerebral blind, Hüftluxation
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angela
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Beiträge: 16535

BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vanessa,
vanessa1988 hat folgendes geschrieben:
mit behinderung im allgemeinen!!!

lg
das ist wieder so allgemein und pauschal für alle anderen gehalten Rolling Eyes . Es gibt sehr viele Mitmenschen, die eine Behinderung wenig stört und die helfen und nicht glotzen.

Hallo Susan,

in geschlossenen Räumen (ich zähl da McD und Einkaufszentren dazu) ist es mir persönlich auch oft unangenehm, weil laut, zu groß (Akkustik ist da gruselig), zuviele Lichter, zuviel Säuselmusik etc. Vielleicht stört das Deinen Sohn dann? Und seinen Unmut bringt er übers Motzen und Meckern raus.
Zitat:
Aber wir werden hier oft noch angeschaut, wie wenn ich einen bunten Hund an der Leine habe... Schade eigentlich. Aber mit solchen Bildern kann wohl nicht jeder umgehen.
das ist wirklich schade, aber laßt euch davon nicht abhalten weiter das zu tun was ihr mögt, auch die Leute gewöhnen sich dann dran und finden es hoffentlich normaler, ein behindertes Kind zu sehen. Kopf hoch! Wink

LG - Angela

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Michaela W.
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BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich kann mich noch erinnern, als mein Sohn 2-3 Jahre alt war. (au man, ist das schon lange her)
Da habe ich mich kaum mit ihm aus dem Haus getraut. Ständig schrie er total schrill. Im Supemarkt, Kaufhaus, im Wartezimmer bei Ärzten. Bis ich dann mal den Kinderarzt fragte und der meinte, dass das doch sehr auf Reizüberflutung hindeutet. Na ja, jedenfalls hörte die Schreierei kurz nach dem 3. Geburtstag auf. Das kam ganz plötzlich.

LG von Michaela

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Michaela (12/68, alleinerziehend; habe aber ne tolle Familie) mit Kevin (9/91): Unklare Genese mit beinbetonter Tetraspastik, Pseudotumor Cerebri (Shunt sei 01/2010), Brachydaktylie der Finger, leichter Lernbehinderung, Bluthochdruck.
Teilzeitrollstuhlfahrer Smile
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