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Arbeitsbefreiung / Krankentage - bei Krankheit des Kindes
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Christoph Jens
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ,

Also 10 Tagen Kind-krank stehen Euch gesetzlich auch weiterhin zu ,dazu kommt das viele Arbeitgeber (vor allen im öffentlichen dienst )Mitarbeiter mit behinderten Kindern zusätzliche KindKrankTage gewähren . Es sollte allerdings im Arbeitsvertrag vermerkt und dadurch geregelt sein .Bei Unternehmen die einer Gewerkschaft sind es meist üblich zusätliche 4 Tage .
hoffe konnte dir ein bisschen weiterhelfen .
Lg chris Laughing
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudi,

also - wenn Du alleinerziehend bist - SIND ES 20 TAGE, aber denke dran, die Tage sind unbezahlter Urlaub - musst Du bei der Kasse einreichen und bekommst verminderten Lohn.

Bei Verheirateten wird aufgeteilt - jeder 10.

Lieben Gruß - Isolde

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Katja Susanne
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudi, ja stimmt genau 20 Tage pro Kind und Kalenderjahr, insgesamt höchstens 50 pro Kalenderjahr für Alleinerziehende, wobei das Geld für Tage gezahlt wird, an denen die Arbeitsleistung erbracht worden wäre und auch in der Höhe, wie das Krankengeld für den Tag wäre. Muss man also bei Teilzeit drauf achten! Dass man sich im öffentlichen Dienst besser steht, halte ich allerdings für ein Gerücht, nach der SUrlV haben Beamte nur 4 Tage pro Kind, insgesamt nicht mehr als 5, da kann ich mir nicht vorstellen, dass die ÖD-Angestellten noch mit mehr als gesetzlich vorgesehen versorgt werden!
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, nachdem sich der öffentliche Dienst nun total reformiert hat, und nicht mehr die BAT-Einstufungen hat wie bisher, und nicht mehr das Familien-Versorgerprinzip zählt wie bisher, seither sind alle Gleichgestellt.

20 Tage / Kalenderjahr / Kind - Lohnausfall, Ausgleich durch Krankengeld (zahlt die Krankenkasse - verkürzt)

Ich arbeite selber im öffentlichen Dienst, teilzeit und musste solche Tage schon nehmen.
Dabei reiche ich einen Schein dem Arbeitgeber ein, und den anderen der Krankenkasse und der Arbeitgeber regelt das Ganze über die Krankenkasse, d.h. der Arbeitgeber hat keine Kosten.

Lieben Gruß - Isolde

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Chelly
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BeitragVerfasst am: 01.02.2006, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also, mein Sohn ist 14. Er ist zwar schwerbehindert allerdings nicht pflegebedürftig. Wie sieht es denn da für mich mit ner Krankschreibung aus, wenn er mal krank ist. Hat da jemand von Euch ne Ahnung? Z.Zt. bin ich zwar arbeitslos, aber ich hoffe nicht für ewig.

Gruß von Chelly
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chelly,

ich glaube nicht, dass die Krankheitstage etwas mit "pflegebedürftig" zu tun haben, sondern dass Dein Sohn behindert ist. Das alleine müsste schon ausreichen - es heißt ja nicht, für pflegebedürftige ist die Grenze aufgehoben, sondern für Behinderte.

Aber vielleicht hat MichaelK, sofern er dieses liest, doch eine Idee, wo im Gesetz etwas stehen könnte, ansonsten schaue ich mich mal in Google um.

Lieben Gruß - Isolde

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ehem. User
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chelly und Isolde,

wie kann man schwerbehindert und nicht pflegebedürftig sein? Das übersteigt momentan meine Vorstellungskraft, könntet ihr es mir erklären?

LG

Karin
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ConnyT
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Isolde und Chelly,

da ich letztes Jahr OP und Reha 6 Wochen in den Kliniken war... hat mein Mann die Pflege von Anne 17. J. übernommen....Sie ist nicht schwerstpflegebedürftig, aber pflegestufe 1.
Mein Mann war meine Haushaltshilfe... vom Arbeitgeber bereit und von der KK bezahlt... Mein Mann ist im öffentlichen Dienst.

Grüssle conny

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MichaelK
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Isolde,

kein Problem, lol

"Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn die Krankheit sie arbeitsunfähig macht oder sie auf Kosten der Krankenkassen stationär behandelt werden. Bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit entsteht der Anspruch auf Krankengeld erst von dem Tag an, der auf den Tag der ärztlichen Feststellung folgt. Damit sollen Manipulationsmöglichkeiten ("rückwirkende Krankschreibung") ausgeschlossen werden.

Dies gilt für jede einzelne Arbeitsunfähigkeitszeit, also auch bei erneuter Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit. Die Satzung kann für freiwillig Versicherte den Anspruch auf Krankengeld ausschließen oder zu einem späteren Zeitpunkt entstehen lassen. Der Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts bei Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach arbeitsrechtlichen Vorschriften. So hat nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz ein Arbeitnehmer bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit gegen seinen Arbeitgeber Anspruch auf Arbeitsentgelt bis zu sechs Wochen.

Versicherte haben ferner Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben und eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann. Die Leistung kann zum Beispiel nicht erbracht werden, wenn der Ehepartner des Versicherten nicht berufstätig ist und im gemeinsamen Haushalt lebt, weil dann für die Betreuung des kranken Kindes gesorgt ist.

Gleiches gilt, wenn etwa die Großeltern oder auch andere - nicht verwandte oder verschwägerte - Personen im Haushalt leben. Auf Betreuungspersonen außerhalb des gemeinsamen Haushaltes (Verwandte, Nachbarn usw.) kann jedoch nicht verwiesen werden. Der Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes besteht nur für versicherte Kinder und ist daher auf die Fälle beschränkt, in denen das erkrankte Kind gesetzlich krankenversichert ist.

Die Bezugsdauer beim Kinderkrankengeld beträgt zehn Tage für jedes Kind, bei Alleinerziehenden 20 Arbeitstage. Mit dem doppelten Anspruch sollen Kinder allein erziehender Versicherter gegenüber denen von Ehepaaren nicht schlechter gestellt werden. Für Versicherte mit mehr als zwei Kindern sind jedoch Grenzen gesetzt. Sie können sich maximal für 25 (Alleinerziehende 50) Arbeitstage im Kalenderjahr von der Arbeit freistellen lassen.

Das Kinderpflege-Krankengeld wird gezahlt, wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Ansprüche des Versicherten gegen seinen Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit gehen dem Anspruch auf Kinderpflege-Krankengeld vor.

Seit dem 01. August 2002 ist durch das "Gesetz zur Sicherung der Betreuung und Pflege schwerstkranker Kinder" für schwerstkranke Kinder, die nach ärztlichem Zeugnis nur noch eine Lebenserwartung von Wochen oder wenigen Monaten haben, die zeitliche Begrenzung des Kinderkrankengeldes aufgehoben worden.

Für den zeitlich unbegrenzten Anspruch müssen zusätzlich die Anspruchsvoraussetzungen für stationäre und ambulante Hospizleistungen (§ 39a SGB V) vorliegen. Der Anspruch besteht damit insbesondere, wenn das Kind stationär in einem Kinderhospiz versorgt wird oder ambulante Leistungen eines Hospizdienstes erhält. Erfasst sind aber auch Fälle einer palliativ-medizinischen Behandlung in einem Krankenhaus.

Mit dem zeitlich unbegrenzten Anspruch auf Kinderkrankengeld korrespondiert der zeitlich unbegrenzte Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung gegen den Arbeitgeber in diesen besonderen Fällen. Der Freistellungsanspruch bestand nach bislang geltendem Recht für gesetzlich Krankenversicherte bereits in dem zeitlichen Umfang, in dem auch der Anspruch auf Kinderkrankengeld gegeben war.

Ergänzend hierzu ist mit diesem Gesetz nunmehr geregelt worden, dass der Anspruch auf Freistellung gegen den Arbeitgeber - sowohl in den zeitlich begrenzten als auch in den unbegrenzten Fällen - ebenfalls für nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Versicherte besteht. Damit ist auch für diesen Personenkreis der arbeitsrechtliche Anspruch sichergestellt."

LG Michael

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Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)
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edirita
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Michael war nur wenige Sekunden schneller, - wie machst Du das nur? Rolling Eyes -, dafür nenn ich Euch jetzt noch die gesetzliche Grundlage: SGB V § 45.
Gruß edirita

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