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Zeitungsartikel: Schulnoten sind ungerecht
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Mirianna1
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BeitragVerfasst am: 15.12.2011, 19:00    Titel: Zeitungsartikel: Schulnoten sind ungerecht Antworten mit Zitat

Hallo,

http://www.fr-online.de/wissenschaf.....cht,1472788,11308322.html

Die Abschaffung der Noten ist längst überfällig. Sie sind sujektiv und völlig oberflächlich.
Im Zuge der Inklusion wäre eine schriftliche Beurteilung für ALLE Kinder viel sinnvoller.

LG

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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 15.12.2011, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Bei einer sozial gerechten Notenvergabe würden mehr Schüler als jetzt aufs Gymnasium gehen“. Der Forscher und seine Kollegen werteten die Ergebnisse jüngster Schulleistungsuntersuchungen aus.
Halo gibt es den unterschiedliche Klausure für die Kinder. Die mündlichen Noten oder auch ein Aufsatz oder Referat können kaum so ins Gewicht falen, dass weiterführende Schulen für akademikerkinder besser erreichbar sind.

Hallo,
Ich denke, es sind vieleicht schon mehr, die die Hürde schaffen. aber ob das nun zwangsläufig an der Benotung liegt? Es gibt dafür sicher etliche andere Gründe. Und egal, ob nun Noten, Bericht oder Beurteilung. Das Niveeau später auf dem Gynasium ist ja nun nicht für jedes Kind geeignet. und auch Akademikerkinder können scheitern. Wink

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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 15.12.2011, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Denn bei gleicher Leistung bekamen sie schlechtere Bewertungen als Kinder aus sozial bessergestellten Familien.
Das kann man ja beanstanden.

Normalerweise wird ja die Punktzahl pro Aufgabe festgelegt. Also irgendwie nicht so recht nachvolziebar, wie die Lehrer hier falsch benoten/können.

Und selbst wenn es keine Punkte gibt, muss ja richtig oder falsch vermerkt sein.
.

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Theas
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BeitragVerfasst am: 15.12.2011, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wohin es führt, wenn die Benotung von der sozialen Stellung abhängig ist, das kann man bei zu Guttenberg sehen.
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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 15.12.2011, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das hat doch mit Gutenberg wenig zu tun. Referate, sind in der 4. Klasse wohl nicht der Weg aufs Gymnasium.

Bei der Empfehlung ist es ebeso. Maßgebend sind Durchschnitt in den Fächern. Der Lehrer kann empfehlen, aber nicht entscheiden. Die Schulen müssen sich an Vorgaben halten.

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Jutta N.-S.
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BeitragVerfasst am: 15.12.2011, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

er gibt Untersuchungen die belegen, dass die Einstellung des Lehrers gegenüber einem Schüler Einfluss auf dessen Lernleistung hat. Zu Schuljahresbeginn wurde Lehrern (Bsp. in Englisch) fiktive Vorjahresnoten ihrer neuen Schüler gegeben. Diese standen in KEINEM Zusammenhang mit den tatsächlichen Leistungen der einzelnen Schüler.
Am Ende des Schuljahres hatte sich gezeigt, dass Schüler, die eine wesentlich bessere fiktive Note bekommen hatten als in der Realität, hinterher besser waren. Die Lehrer hatten sie u.a. öfter aufgerufen, ihnen mehr zugetraut und nicht so sehr auf die Fehler geschaut, sondern Stärken wahrgenommen und gelobt. Leider funktioniert es auch anders herum.
Das ist eine mögliche Erklärung, warum Noten sehr subjektiv sein können.
Es lässt sich nachweisen, dass bei einem guten Schüler öfters Fehler übersehen werden als bei einem, der viele Fehler macht.
Und noch eine Anmerkung: Bei Schülern, die große Lernschwierigkeiten hatten, mittlerweile jedoch einiges aufholen konnten, wird dies in normalen Schulnoten oft nicht wiedergegeben. Bsp.: Ein Kind, das mit 30 Fehlern eine sechs bekommt, dann aber "nur" noch 15 Fehler macht, bekommt trotzdem noch eine sechs, obwohl es praktisch doppelt so gut war wie davor. Das ist nicht motivierend und die Note widerspiegelt nicht seine Leistung.

Mir würden noch viel mehr Beispiele einfallen zum Thema "Gerechtigkeit" von Noten oder Beurteilungen allgemein Confused , es stimmt mich jedoch nicht sehr froh.
Liebe Grüße
Jutta
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Theas
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BeitragVerfasst am: 16.12.2011, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jutta, die 6 bei 15 Fehlern widerspiegelt sehr wohl die Leistung, aber nicht die Anstrengung, und ich stimme dir zu, dass das nicht motivierend ist.

Kinder, die sich verbessern, müssen motiviert werden. Alle anderen aber auch. Wie soll man den Kindern, die 0 Fehler im Diktat schaffen, vermitteln, dass es für sie dabei bleiben soll und das es eben für sie nicht genügt, wenn sie sich auf das Niveau der weniger leistungsfähigen Kinder begeben? Und wie soll man Kindern, die einfach nicht in der Lage sind, ein besseres Diktat hin zu bekommen, vermitteln, dass sie genau so wertvoll sind wie alle anderen auch?


Ein Kind - ein Lehrer wäre die Lösung. Gemeinsame Zeit könnten die Kinder im Hort verbringen. Aber woher die vielen Lehrer nehmen?

Gerechtigkeit ist ein schönes Ziel, das uns wie der Regenbogen vor Augen schwebt, aber nie erreichen werden.

LG
theas
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DanniB
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BeitragVerfasst am: 16.12.2011, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

bei Doro in der Grundschule gab es statt der Noten (in den Klassenstufen 1+2) Prozente. Also volle Punktzahl = 100%. Damit lässt sich eine Leistungssteigerung von 30 Fehlern auf nur noch 15 Fehler sehr gut darstellen und es bringt dem Schüler auch mehr Motivation. Ich fand dieses System sehr gut.

LG Danni

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Sabine
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BeitragVerfasst am: 16.12.2011, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

schriftliche Beurteilungen würden ja sicher ähnlich ausfallen wie Schulnoten - also da steht dann statt einer 5 "hat mangelhafte Leistungen im Fach XY erbracht". Insofern würde sich da auch nicht viel ändern.
Und wenn es künftig dann so sein wird, dass eine Beurteilung für ein Kind nicht negativ ausfallen darf, da sonst sein Lebens- und Berufsweg Schaden nimmt, wird man halt zu Codes greifen, die dann die AGs nach kurzer Zeit zu entschlüsseln wissen. Wenn dann da also steht "hat sich stets bemüht" ist das gleichzusetzen mit einer 5.
Verzichtet man auf Zeugnisse jeder Art, werden die AGs halt ihre eigenen Tests entwickeln, um herauszufinden, ob der Bewerber in ihr Unternehmen passt oder nicht - das wird ja auch schon seit Jahrzehnten von vielen Firmen so gehandhabt. Und da werden dann auch diejenigen rausfallen, die früher halt wegen schlechter Schulnoten erst gar nicht eingeladen wurden.
Und: Wer eine 5 in Mathe hat, ist in den seltensten Fällen ein versteckter 2en-Schüler..
Besser als Schulnoten wäre vielleicht ein Punktesystem von 1-15, wie es das ja auch an den Oberstufen schon lange gibt.

LG
Sabine

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Sabine
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BeitragVerfasst am: 16.12.2011, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

DanniB hat folgendes geschrieben:
Hallo,

bei Doro in der Grundschule gab es statt der Noten (in den Klassenstufen 1+2) Prozente. Also volle Punktzahl = 100%. Damit lässt sich eine Leistungssteigerung von 30 Fehlern auf nur noch 15 Fehler sehr gut darstellen und es bringt dem Schüler auch mehr Motivation. Ich fand dieses System sehr gut.

LG Danni


Hallo Danni,

auch eine gute Möglichkeit!

LG
Sabine

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