Verfasst am: 12.12.2011, 15:15 Titel: mein Sohn zieht sich immer die Brille runter!
hallo,
mein Sohn ist jetzt 13 Monate alt und hat seid 6 Monaten eine Babybrille nun zu meinem Problem ich bin so stolz auf meinen Sohn das es mit der Handkoordination klappt aber das bringt auch Probleme mit sich neuerdings zieht er sich immer seine Brillen von der Nase und kaut darauf herum und hält sie auch so fest das ich angst habe ihm weh zu tun! ( Papas Brille hat er schon geschrottet)
waren wir heute bei unserer Sehschule hatten aber diesmal leider eine andere Ärztin ( passiert uns auch nie wieder) und diese meinte doch allen ernstes ich soll seine Hände festhalten! ich habe sie nur gefragt ob es ihr gut gehe und sie nicht auch der Meinung ist das es an Freiheitsberaubung grenzt wenn ich meinem Spatz am Tag 12 Stunden lang die Hände festhalten!!!
welche Möglichkeiten gibt es damit die Brille an Ort und stelle bleibt!?
vielen dank im vorraus
Nadine _________________ mama nadine und papa sven mit alexander 11.2010 diagnose Cri du chat Syndrom, globale Entwicklungsretardierung, ehem. Hypotrophes Frühgeborenes 36+6.SSW, Mikrozephalie, Gedeihstörung,Muskuläre Hypotonie, Hyperopie beidseitig, Exotropie linkes Auge.
SBA 70% G/H/B
wir haben etwa ein Jahr gebraucht, bis die Brille getragen wurde! Habe Geduld.
Unsere Ex-Augenärztin riet zu Schwimmflügeln. Damit könne die Brille nicht mehr abgezogen werden, aber krabbeln etc gehe. Da unser Sohn nicht krabbelt, keinen Armstütz in Bauchlage hinbekommt, hätte er nur auf dem Rücken liegen können und an die Decke starren... (Das wusste die gute Frau auch). Wenn man motorisch ein wenig fitter ist, mag das gehen.
Brille evtl. im Buggy etc beim Schlafen aufsetzen, damit sie beim Aufwachen schon drauf ist.
Bei uns hat gut geholfen, die Brille dann aufzusetzen, wenn Programm mit ihm gemacht wird. Die Brille wurde bevorzugt dann abgenommen, wenn halt nichts anderes da ist und es langweilig ist. Wenn man mit ihm spielt, ging es immer eine kleine Weile gut. Ich habe dann teilweise lieber die Brille abgenommen, wenn er alleine saß oder lag, damit die Spielerei nicht so zur Gewohnheit wird.
Ich habe mal gehört, dass eine Orthoptistin geraten hat, wenn man sowieso noch einen Rest Atropin zu Hause hat, könne man davon, wenn die neue Brille da ist, einmal etwas geben. Denn wenn die Linse lahmgelegt ist, können die Kids ihre Weitsichtigkeit nicht mehr über die Linse ausgleichen und merken so den Vorteil der Brille. Habe ich aber nie ausprobiert und kenne es nur vom Hörensagen.
Nur nicht aufgeben,
viel Glück und einen langen Atem.
Wir haben in den letzten 3 Jahren auch sehr viel ausprobiert. Sei es ein Gummi hinterm Kopf, Bestechungen mit Keksen oder auch die Tropfen (ist nur leider nicht ungefährlich). Wir mussten sogar noch zusätzlich ein Auge abkleben.
Ich kann nur sagen: habt Geduld und viel Ausdauer und Hartnäckigkeit, irgendwann klappt es. Mittlerweile ist es bei uns nicht mehr so ein Kampf, teilweise fragt er sogar nach der Brille. _________________ Michaela mit Arndt-Rune, *14.11.2008, Frühchen der 30. SSW, fetale intracerebral Blutung IV. Grades links,
Hydrocephalus internus, infantile Zerebralparese, Strabismus rechts,
MAPCA, kombinierte Entwicklungsstörung
hallo beate,
unser sohn kann auch noch nicht krabbeln oder sich hochstützen er dreht sich bisher auf den bauch und zurück Problem mit dem beim schlafen aufsetzen unser sohn schläft nur auf dem bauch mit po nach oben!! ablenken mit spielzeug oder übungen hilft auch leider nur kurz sobald ein hand frei ist immer hoch und schwupps weg ist sie!!
tropfen haben wir keine und habe ich bisher auch nichts von gehört!!!
geduld haben wir ich fand diese aussage nur so s******.
Lg Nadine
Gummi mal ausprobieren höre jetzt auch zum ersten mal davon! da merkt man mal welche infos die ärzte einem zur verfügung stellen und die weichen bügel rund ums ohr hat er!!! _________________ mama nadine und papa sven mit alexander 11.2010 diagnose Cri du chat Syndrom, globale Entwicklungsretardierung, ehem. Hypotrophes Frühgeborenes 36+6.SSW, Mikrozephalie, Gedeihstörung,Muskuläre Hypotonie, Hyperopie beidseitig, Exotropie linkes Auge.
SBA 70% G/H/B
In einem Vortrag der Beratungsstelle für Menschen mit geistigen Behinderungen und Sehschädigung wurde deutlich gesagt, dass Brillen immer dann abgenommen und u.U. auch zerstört werden, wenn sie nicht richtig angepasst sind.
Merkt der Betroffene nämlich, dass die Brille ihm hilft, besser zu sehen, entwickelt sich keine solche Abwehrhaltung.
Ähnlich wie bei kleinen Kindern können Menschen mit schwerer geistiger Behinderung sehr schlecht getestet werden, sodass es in diesen Fällen sehr häufig zu falschen Versorgungen kommt.
Abhilfe kann da nur eine wiederholte Untersuchung und Messung schaffen- mit viel Zeit und Gelduld.
LG Katrin _________________ Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
auch Marcels Augenärztin sagt, dass eine Brille, die richtig angepasst ist, auch getragen wird!!! Nämlich wenn die Kinder merken, dass die Brille ihnen gut tut, ziehen sie sie auch nicht wieder ab.
Wir haben auch einen enormen Brillenverschleiss gehabt; aber seit dem Wechsel zur neuen Augenärztin ist Ruhe eingekehrt!!!
Tipp: es gibt von "Haribo" Kinderbrillen, die sind total biegsam und gehen kaum kaputt!!! Wir haben jetzt eine, echt klasse!!!
Gruß Andrea _________________ Marcel, geb. 22.03.2005: Frühchen 28 SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus und Epilepsie; Sophie, geb. 12.05.2008
Wenn`s gar nicht geht, wären auch noch weiche Kontaktlinsen eine Möglichkeit? _________________ Marie (77), Heilpädagogin
Kind 1 (00), Migräne, V.a. ADHS
Kind 2 (05)
Kind 3 (07) ?
Hallo,
bei uns war das Wichtigste die Anpassung durch die Augenoptikerin. Unsere hat Erfahrung mit behinderten Kindern und hat mit viel Geduld die Bügel, Nasensteg usw. so lange angepasst, bis es perfekt war. Unsere Maus versteht ja auch nicht mehr als ein 10monatiges Kind (eher weniger) und macht viele unkontrollierte Bewegungen, auch oft ein Wischen übers Gesicht, aber die Brille lässt sie auf.
Ohne Ohrenbügel und ohne Band übrigens, und wir haben auch ein ganz normales Kinder-Metallgestell; von den Ohrenbügeln hat uns die Optikerin auch ganz massiv abgeraten, da sie entweder stramm sitzen und die Brille dann auf die Nase pressen oder angenehm sitzen und dafür die Brille etwas von der Nase rutscht. Dazwischen gibt es nichts, meinte sie... _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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