Verfasst am: 12.12.2011, 07:56 Titel: ab wann wird PEG-Sonde mobilisiert?
Guten Morgen!
Unser Sohn hat seit Freitag eine PEG bekommen. (Aufgrund seiner neu dazugekommenen Diagnose Neuroblastom. Er mag durch die Chemo nicht mehr viel essen )
Die Krankenschwester meinte dass diese erst nach 10 Tagen mobilisiert wird, also diesen 1-2cm nach innen geschoben. Ich dachte aber dass das schon nach 2 Tagen passiert?
Kann mir jemand weiterhelfen.
Vielen lieben Dank
Ich versuch heute mal den Doc zu erreichen der die Sonde gelegt hat.
Aber meist erwischt man die ja nicht so einfach.
Liebe Grüsse und einen guten Start in den Tag
Manuela _________________ Manuela (*80) mit ihren Zwillingen Luis und Simon (*04/10), Not-Sectio 26+1 SSW, beide Hirnblutung, VP-Shunt und diverse Extras bereits durchgemacht. Luis hat seit Ende Sept. 11 auch noch ein Neuroblastom.
was meinst Du denn mit 1-2cm nach innen schieben?
Vielleicht kann ich Dir weiterhelfen wenn ich weiss, was Du damit meinst.
Dennis hatte auch ein paar Jahre eine PEG, und wir sind noch am selben Tag angefangen (mit Vorsicht) zu sondieren.
Liebe Grüße
Ilona _________________ Ilona 09/1977 mit Dennis 01/2003
Globale Entwicklungsverzögerung (wenige und kleine Fortschritte), keine Sprache, hypoton, autistisch, Epilepsie... Alles ohne Diagnose oder Ursache, und mit meinem geliebten Bruder im Herzen (17.04.1975-14.01.2008)
Guten Morgen, wie es der Zufall so will haben wir auch am Freitag die PEG bekommen. Ich soll die ersten 10 Tage den Schlauch um 180grad drehen ohne sie die cm in den Bauch zu schieben. Dieses soll ich nach 10 Tagen anfangen. Ist bei euch alles gut gegeangen bei der OP??
Guten Morgen , wir haben auch vor 2 Wochen eine PEG bekommen. Bei uns ist es auch so, dass wir jeden Tag die erste Woche den Schlauch um 180 Grad drehen sollten und er sollte zusätzlich auch nach innen geschoben werden 1-2 cm und wieder raus. Samantha hat bei den ersten 2 Verbandswechseln ziemlich stark geweint, aber ab dem 3. Tag war es völlig ok für sie. Zu mir hat man gesagt der Schlauch muss deswegen von Anfang an nach innen geschoben werden , weil von innen sonst Haut über dieses Halteplättchen, oder wie es auch immer heisst, wachsen könnte und somit natürlich eine Entzündung entstehen kann, oder eben keine Nahrung in den Magen gelangen würde. Ihr werdet sehen nach nur wenigen Tagen ist das supergut verheilt und der Schlauch lässt sich locker schieben. Auch sonst sind wir total erleichtert , die PEG bekommen zu haben. Man lebt einfach nicht ständig in der Angst , das Kind könnte zu wenig Flüssigkeit haben, verhungern oder sonst was . Und Samantha kommt auch super mit der Sonde klar, bzw lässt sich von ihr nicht stören.
Ich wünsch Euch auch alles Gute
Liebe Grüsse Steffi _________________ Tochter Samantha 3 J., Frühgeborenes 29+2, , Asphyxie, Atemnotsyndrom Grad III, Hydrops fetalis, Hydrocephalus, Hirnblutung rechts Grad 4, links Grad 2, therapieresistente Epilepsie, Amaurose beidseitig, Infantile Zerebralparese Level 5, Tetraspastik, Cochlear-Implantate beidseitig, BPD, PEG-Sonde und absoluter Sonnenschein
soweit ist alles gutgegangen. Er hat noch sehr schmerzen wenn man ihn bewegt und er bekommt jetzt spezielle Sondennahrung. Da befürchte ich allerdings, dass er sehr viele Blähungen davon bekommt. Mal schauen.
Ich hoffe bei Euch auch, dass alles geklappt hat.
Und danke für alle infos.
Lg _________________ Manuela (*80) mit ihren Zwillingen Luis und Simon (*04/10), Not-Sectio 26+1 SSW, beide Hirnblutung, VP-Shunt und diverse Extras bereits durchgemacht. Luis hat seit Ende Sept. 11 auch noch ein Neuroblastom.
Das hängt tatsächlich vom Chirurgen ab, wie die das "wollen"
Ich habe als Kinderkrankenschwester bei etlichen Patienten (auch bei unserer Pflegetochter) gelernt, dass ab dem 2. Tag gedreht und ab dem 3. Tag auch vorsichtig nach innen mobilisiert wird.
Die 10-Tage-Regel fände ich auch nicht verkehrt
Ganz wichtig ist, dass man das Mobilisieren IMMER weiter macht - auch noch in 3 Jahren!
Kenne keinen Patienten, bei dem die PEG nach den ersten 2 Wochen eingewachsen war, wohl aber einige, die das Ding schon Monate/ Jahre hatten
Darf ich fragen, welche Sondenkost Dein Sohn jetzt bekommt? Das mit den Blähungen könnte zweierlei Ursachen haben - noch Restgase von der Gastroskopie, kann bis zu 10 Tage dauern oder bis er sich an die Nahrungsumstellung gewöhnt hat. Gerade Spezialnahrungen/ hoch aufgeschlüsselt und hochkalorisch werden inzwischen so gut gemixt, dass sie eigentlich gut verträglich sind
Alternative wäre eine hochkalorische, passierte Normalkost. Aber das macht erheblich mehr Aufwand und wird von vielen Docs nicht gerne gesehen
Wünsche Euch viel Kraft und kooperative, informationsfreudige Docs!
Grüßle
Ursula _________________ Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
also bei uns is es nutrini multi fibre ...samantha verträgt es gut _________________ Tochter Samantha 3 J., Frühgeborenes 29+2, , Asphyxie, Atemnotsyndrom Grad III, Hydrops fetalis, Hydrocephalus, Hirnblutung rechts Grad 4, links Grad 2, therapieresistente Epilepsie, Amaurose beidseitig, Infantile Zerebralparese Level 5, Tetraspastik, Cochlear-Implantate beidseitig, BPD, PEG-Sonde und absoluter Sonnenschein
Tobias hat seit 14.12. eine PEG. Montag war die OP und am Donnerstag wurde von der "Sondenschwester" der Verband und das 2-4 cm reinschieben gezeigt. In der 1. Woche sollte der Verband alle 2 Tage gemacht werden , ab dann 2 mal in der Woche "mit dem reinschieben". Vom Drehen hat niemand was gesagt, macht Tobias aber auch selber bei seinen Bewegungen.
Wir sondieren mit der Hand, Plan war jeden 3. Tag Sondenmenge um 100 ml steigern, sollte es ihm mit der neuen größeren Port nicht so gehen z.B. Durchfall, übel.. dann immer wieder auf die vorherige Menge zurück und dann wieder steigern. Sagte uns die Sondenschwester.( Von ihr haben wir eine Telefonummer zum Anrufen u könnten auch vorbei kommen)
Tobias verträgt die Sondennahrung Pulmocare von Abott (ist für Lungenkranke entwickelt, aber so super vom Fett dass es Tobias trotzdem von seinem Neuropädiater voerordnet bekam.) aber so gut , dass er schon fast bei 500 ml Portion ist, die seine Tagesration ist. Tobias ißt auch und soll es nicht einstellen, sodass er mit Hand BOLIGABE sondiert wird nach dem Essen.
Wie oft wechselt Ihr das Stück wo entweder Spritze etc. aufgesetzt wird ??`Oder Halteplatte?
LG Sigrid _________________ Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit wieder genommen werden kann
ehemaliges Frühchen der 34 SSW ,Sectio,schwierige Entwicklung mit Zange
Lennox-Gastaut-Syndrom, Dopaminmangel,PEG
Dauerpflege"mädchen seit Geburt 08 mit FAS
also wir haben bisher das Ansatzstück nur gewechselt, wenn es nötig war. Einmal war es innen kaputt, weil ich eine falsche Spritze benutzt habe und einmal war es schlicht unansehnlich. Die Halteplatte außen haben wir während einem Jahr EINMAL gewechselt, weil ich das Gefühl hatte, die Klammer hält nicht mehr richtig.
Und uns wurde (damals in Vogtareuth und die haben viele PEG-Kinder) gesagt, wir müssen TÄGLICH den Schlauch 1-2 cm nach innen schieben, 180Grad drehen und dann wieder festziehen, sonst wächst er sehr schnell ein.
LG
Sandra _________________ Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG +1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt
'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'
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