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Verfasst am: 11.12.2011, 14:35 Titel: Probleme mit dem Kindergarten meiner gesunden Tochter
Hallo Ihr Lieben
Heut wende ich mich an Euch weil ich langsam nimmer weiter weiß. Lina 6 Jahre hat seit Monaten arge Probleme im Kindergarten. Sie wird gemobbt weil ihre jüngere Schwester Eila 4 Jahre behindert is. Traurig aber war ein Tag vor Eila´s großen OP wurde von Kindern zu Lina gesagt hoffendlich stirbt deine Schwester bei der OP. Ich hab es nur über Tel mitbekommen als Lina mir es gesagt hat und ich war so entsetzt das ich Gleich die Leitung aus dem Kindergaten anrief. Sie wusste mal wieder nix von dem würde es aber mit den Erziehern besprechen, naja die haben mal auch wieder nix mitbekommen da Lina auch nicht zu denen gegangen is weil sie angst hatte das Ihr keine glaubt. Was die Erzieher ja auch nie machen da Lina oft geschwindelt hat aber meist dann gleich doch mit der Warheit raus kam. Als ich wieder aus dem KKH raus kam bin ich gleich zur Leitung und hab es nochmals angesprochen. Naja wir haben es geklärt ich meinte anscheind nicht da bis heut keine entschuldigung kam. Ich find es auch verdammt komisch das nie eine Erzieherin mit den Eltern darüber reden. Jetzt letzte Woche das nächste Lina hat aus spaß einen Jungen entwas Sand über den Jackenärmel gestreut worauf hin sie gleich wieder runter gemacht worden is. Ich hab es an ihrem Gesicht gesehen das was nicht stimmte und hab sie gleich darauf angesprochen und gleich kam diese .... Erzieherin an und mault geleich rum erzähl gleich die warheit es kommt eh alles raus aber in was für ein ton auch mir gegenüber. Ich bin auch gleich etwas lauter geworden denn Sie hat nicht das recht mich oder mein Kind so anzumachen. Naja wir haben mit Lina am abend geredet und sie meint ja es kommt schon öfters vor das mir die nicht zuhören oder mir nicht glauben ich bin etwas shockiert. Aber ich wundere mich nicht mehr denn der Leitung is es so egal was da passiert Sie hört ja noch nciht mal den Eltern zu wenn man mit ein Problem zu ihr kommt. Ich hab am Montag wieder ein KiA Termin und meine Ärztin will jetzt mit Lina reden. Ich hoffe sie kann mir helfen.
Habt ihr evtl noch Tips was ich machen kann?
Lina weint und redet nacht sehr oft aber nix prositivis. Du sollst mich nicht haun, Lass mich, nein meine schwester darf nicht sterben, ich will nicht mehr in den Kindergarten meist kommt sowas aber das sagt sie auch oft im wachen zustand.
Ich hab an das meine Große an der Sache zerbricht.
danke für´s zuhören
LG Josi _________________ Josi(09/86) und Markus (06/83) Angelina(11/05 gesund)+ Eila Kerry (05/07 leidet an der a campomele campomele Dysplasie~ Fehl- und Missbildungen des Knochen- und Knorpelgewebe + Tracheostoma + PEG + Skoliose )
Verfasst am: 11.12.2011, 14:58 Titel: Re: Probleme mit dem Kindergarten meiner gesunden Tochter
>Hallo Josi,
es tut mir leid für deine Kleine/ Große , dass es ihr nicht gut geht. Zu deinem Posting:
[quote="Josi-Eila"]
Zitat:
hoffendlich stirbt deine Schwester bei der OP. Ich hab es nur über Tel mitbekommen als Lina mir es gesagt hat
Das hört sich ganz schrecklich an, ist aber "normal", da Kinder nicht das Ausmaß dieser Bemerkung begreifen. Für sie hat es die gleiche Bedeutung wie "ich find dich total bescheuert." (Was natürlich auch nicht nett ist)
Zitat:
da Lina auch nicht zu denen gegangen is weil sie angst hatte das Ihr keine glaubt. Was die Erzieher ja auch nie machen da Lina oft geschwindelt hat aber meist dann gleich doch mit der Warheit raus kam.
Das ist natürlich schwierig. Natürlich glaubst du deinem Kind, aber hast du auch daran gedacht, dass es sein könnte, dass sie ihren Blickwinkel anders darstellt? Damit meine ich nicht, dass sie bewusst lügt, sondern die Situationen anders wahrnimmt. Wie z.B. diese hier:
Zitat:
Jetzt letzte Woche das nächste Lina hat aus spaß einen Jungen entwas Sand über den Jackenärmel gestreut worauf hin sie gleich wieder runter gemacht worden is.
Für sie war es Spaß, für den Jungen auch? War die Reaktion tatsächlich übertrieben?
Zitat:
gleich kam diese .... Erzieherin an und mault geleich rum erzähl gleich die warheit es kommt eh alles raus aber in was für ein ton auch mir gegenüber. Ich bin auch gleich etwas lauter geworden denn Sie hat nicht das recht mich oder mein Kind so anzumachen. Naja wir haben mit Lina am abend geredet und sie meint ja es kommt schon öfters vor das mir die nicht zuhören oder mir nicht glauben
EIn Gespräch mit ALLEN Betroffenen (Kind, Erzieher, Leitung, Eltern) wäre vielleicht nocht schlecht. Oder erstmal nur Eltern mit Erzieherinnen?
Zitat:
Lina weint und redet nacht sehr oft aber nix prositivis. Du sollst mich nicht haun, Lass mich, nein meine schwester darf nicht sterben, ich will nicht mehr in den Kindergarten meist kommt sowas aber das sagt sie auch oft im wachen zustand.
Das ist sehr traurig, ich würde da sehr genau prüfen, ob das am KiGa liegt oder sie sich vielleicht zu viele Gedanken und Sorgen macht? Gerade wenn die Schwester operiert wurde, könnte es sein, dass sie mitbekommen hat, dass etwas ernstes passiert und ihre Ängste nicht erzählen mag. Es könnte(!) sogar sein, dass sie dir erzählt hat, dass andere Kinder ihrer Schwester den Tod wünschen, um von dir zu hören, dass das nicht passieren wird. Vielleicht liegt das Problem woanders als im "Mobbing".
Achso, als Tipp: rege doch mal an, das Thema Behinderung in der Gruppe zu nehmen. Bücher, Andersartigkeit und Umgang damit. _________________ Marie (77), Heilpädagogin
Kind 1 (00), Migräne, V.a. ADHS
Kind 2 (05)
Kind 3 (07) ?
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Verfasst am: 11.12.2011, 15:22 Titel:
Danke für die schnelle antwort.
Für Lina war es letzte woche nur spaß mit dem Sand das hat sie auch gesagt und der Junge hat es ja auch gemacht also versteh ich nicht warum es da so ein aufstand gibt.
Und das was die Kinder zu Ihr gesagt hab wegen ihrer Schwester stimmt da ich mit der einen davon selber gesprochen hab und mit der Mutter da hat das Mädel nur gesagt ja es wurde gesagt aber nicht von mir ich hab gelacht aber ich weiß das es nicht richtig war das hat sie mir persönlich gesagt. Und die Andere hab ich nicht merh erwischt da dann die nimmer mehr kam.
Wir haben mit unseren beiden Kindern lange vor der OP angefangen beide aufzuklären da grad bei Lina viele Fragen aufkamen und sie dachte ich halbwegs gut klar kommt. Naja nach dem Vorfall hab ich sie auch zu mir mit ins KKH geholt und da waren keine Probleme Lina hat sich verhalten wie immer und war happy bei mir und Eila zu sein.
Ich hab auch im Kindergarten vorgeschlagen mit der Vorschulgruppen wo ja Lina auch dabei is das Thema aufzugreifen denn die Kids sind in einem Alter wo man es besprechen kann aber bis jetzt kam nix zurück
Mal schaun ob noch einer auf mich zu kommt _________________ Josi(09/86) und Markus (06/83) Angelina(11/05 gesund)+ Eila Kerry (05/07 leidet an der a campomele campomele Dysplasie~ Fehl- und Missbildungen des Knochen- und Knorpelgewebe + Tracheostoma + PEG + Skoliose )
Ich persönlich würde mich an den Träger wenden.
Das ganze als SUMME ergibt ein ganz schlechtes Bild für den Kiga und die Motivation der Erzieherinnen!
Wäre es nur mal eines der Sachen würde ich sagen: hak es ab ...
Aber ich kann deine Wut verstehen! Die Summe macht es eben!
Und ich finde es "nicht normal" wenn Kinder sagen: Ich hoffe, deine Schwester stirbt ... das ist abartig! Und ich habe mit so vielen Kindern zu tun, ich habe sowas noch nie gehört!
Ich würde dort auf den Tisch hauen - als Eltern lässt man sich meist eh viel zu viel gefallen - NUR weil es die Erzieherinnen sind .. na und?
Das gibt niemanden das echt sich unprofessionell dir und deinem Kind ggü. zu verhalten! Auch WENN deine lunkern sollte - das geht pädagogisch immer noch besser als in der Art und Weise wie bei euch geschieht ... _________________ Liliana - Renée, 01/06, Leberzirrhose durch PFIC III - Syndrom, Muskelhypotonie und taktile und vestibuläre Wahrnehmungsstörungen
bei uns geht es dem armen großen Bruder genauso wie deiner Tochter. Wir haben lange gehofft es wird schon wieder und alles mögliche versucht. Haben uns auch selbst damit rausgeredet, dass es ja eh das letzte Kindergartenjahr ist. Es geht aber einfach nicht mehr. Das Kind geht da dran kaputt. Wir werden ihn jetzt da raus nehmen und er bleibt zu Hause. Basta. Hoffe, ihr findet ne bessere Lösung.
LG
Anke _________________ Kind: Maximilan Jens, geb. 14.1.2006, gesund und Paul Moritz, geb. 11.9.2008, Diagnose: benigne myoklonische Epilepsie des Kindesalters, ketogene Diät seit 21.3.2011 - endlich anfallsfrei! www.epilepsie-kind.de
ich kann dich sehr gut verstehen. Haben das gleiche bei Sarah gehabt. Sie wurde 3 Jahre im Kiga und 4 Jahre in der GS gemobt. Bitte gehe mit deiner Tochter zum Psychologen. Die können deiner Tochter helfen.
Sarah ist durch die 7 Jahre so gestört das sie teilweise zum Schulpsycho geht.
LG Ines _________________ Ines mit Sebastian 09.12.02 Aniridie, Absencen und Sarah Dyskalkulie
was denn das für ein kindergarten bzw was haben die anderen kinder für eltern?ich habe noch nie bei kiga kindern gehört das die sowas von sich geben....
ich würde es nochmal persönlich ansprechen,das auf einen elternabend mal darüber geredet wird...
Hallo,
Oh ver... Was läuft denn in der Kita ab! Der Hinweis auf den Träger würde ich Hmm eigentlich auch vorschlagen, aber Vorsicht nicht das es deine Tochter hinterher zu spüren bekommt. Seid ihr im letzten Jahr ist egal denn fast immer gehen viele Kids hinterher zusammen in die GS.
Mein Vorschlag wäre wenn für dich möglich direkter Kontakt zu anderen Eltern. Kennst du einige sprich mit denen egal, ob betroffen oder nicht. Bei uns war zum Glück auch der Elternbeirat sehr gut. Ich weiß ist leider nicht immer so.
Außerdem bin ich nach deinem Darstellen auch der Ansicht geh mit deiner Tochter zu professioneller Hilfe. Ich kann mir vorstellen es ist schwierig zeitlich und auch (Hmm sieh's mir bitte nach) jetzt mit dem "gesunden" Kind eine neue Baustelle zu bekommen. Für mich als Laie hört es sich jedoch im Blick deiner Tochter als riesiges Problem an.
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Verfasst am: 11.12.2011, 20:26 Titel:
Hallo Josi!
Mensch, Deine arme kleine Maus. Am besten wäre wohl, wenn Du das beim nächsten Elternabend mal ansprichst. Ich kann mir vorstellen, dass die meisten Eltern verständnisvoll reagieren werden. Denn niemand will wohl, dass sein Kind gemobbt.
Und sollte das nicht helfen, dann wäre vielleicht zu überlegen, den Kindergarten zu wechseln. Oder würde es gehen, die Kleine bis sie in die Schule kommt, zu Hause zu lassen?
Therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, wäre vielleicht auch ganz gut.
LG von Michaela _________________ Michaela (12/68, alleinerziehend; habe aber ne tolle Familie) mit Kevin (9/91): Unklare Genese mit beinbetonter Tetraspastik, Pseudotumor Cerebri (Shunt sei 01/2010), Brachydaktylie der Finger, leichter Lernbehinderung, Bluthochdruck.
Teilzeitrollstuhlfahrer
SBA: 90, B, G
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