Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
schön, daß Dein Pflegesohn von seiner Cousine so angenommen wird. Mit ihrer Unterstützung wird er sicher auch gut mit der Gemeinde zur Kommunion gehen können, ohne isoliert zu bleiben.
Bei uns stellte sich die Frage Eve betreffend so nicht. Zum einen gingen drei ihrer besten Freundinnen und Klassenkameradinnen von der Schule aus zur Kommunion, zum anderen ist sie katholisches Kind einer evangelischen Familie, so daß kaum Kontakte zur katholischen Gemeinde hier vor Ort bestehen. Für ihren Kommunionspfarrer war es aber ok, daß sie weiterhin die evangelischen Gottesdienste besucht, er ist der Ökumene gegenüber zum Glück sehr aufgeschlossen .
Über Fragen zum Thema Pflegekind bzw. Besuchskontakte, leibliche Familie etc. können wir uns gerne per PN austauschen.
Alles Liebe
Karin _________________ "Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen unsere Liebe." (Oscar Wilde)
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Verfasst am: 24.01.2006, 10:34 Titel:
Also ,
unser Sohn ist ja in unserer Familie sowieso der Liebling alle Cousinen und Cousins integrieren ihn und haben ihn ganz doll lieb !
Und Ida hatte schon immer eine Starke Bindung zu ihm , Ida hat auch eine starke Bindung zu unserem Sternchen - Dabei hat sie Rebecca ja noch nicht mal kennengelernt ! Ich find das immer wieder toll !
Was die Kommunion angeht haben wir Ida sogar gefragt ob sie lieber alleine gehen möchte da war sie dann doch recht empört !
In der Kommuniongruppe ist Jonny fest integriert und angenommen und jonny und ich fahren auch zum Kommunionwochenende mit ! (Das dürfte ziehmlich Streßig werden für mich ) Die Kinder freuen sich aber alle schon drauf ! Meine Schwester und ich haben im Nachbarort einen großen Raum in einer Gaststätte zum Feiern !
Wir hoffen (wie übrigens die meißten der Eltern) das der Pfarrer auf den Vorschlag eingeht und der - seit Jahr und Tag am Sonntag-Nachmittag stattfinde - Dankandacht auf einen anderen Tag verlegt wird , da wir es auch schön fänden wenn die Kinder der Gemeinde alle zusammen ihren Dankandacht (Dankgottesdienst ) halten können!
Mal sehen was er nächste Woche sagt !
Liebe Grüße Tine
Meine Tochter hätte vor zwei jahren Kommunion gehabt. Ich habe keinen Sinn drin gesehen, zu überlegen, wie sie dieses Fest "erleben" könnte und mich nicht weiter drum gekümmert. Sie kann ja nicht essen oder gut schlucken... von "Glauben" oder "Verständnis" gar nicht zu reden. Das ist nicht mehr Sonjas Welt. Allerdings hätte ich mich gefreut, wenn damals irgendein Zeichen von der zuständigen Gemeinde, wo die Kinder aus Sonjas Klasse Kommunion hatten, gekommen wäre. Ein Besuch, ein Segen, ich weiß nicht was, eine Kerze vielleicht? Ein Zeichen, dass sie nicht vergessen ist? Aber es kam nichts. Und ich wollte es nicht einfordern.
Es hat mich aber gefreut, als ich ein jahr später erfahren habe, dass ihre früheren Freundinnen eine Fürbitte für sie in dem Kommunionsgottesdienst formuliert hatten. _________________ Susanne (45) mit H. (12) und S. (15), seit Ende 2001 Wachkoma nach nicht durchbrechbarem Status epilepticus unbekannter Ursache, therapierefraktäre Epilepsie, PEG, Tracheostoma, viele Folgeprobleme.
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Verfasst am: 15.02.2006, 14:49 Titel:
Hallo ,
Gestern haben unsere Kommunionkinder Erstbeichte gefeiert !
In der Kirche hatte Junior noch viel Spaß und danach hat er geschlafen !
Ich bin mit ihm zum Pfarrer rein und hab gefragt - Wie machen sie es? Er spricht nicht und hat auch sonst keine möglichkeit jemandem was zu beichten ? Der Pfarrer sagte dann , Ich segne ihn -- Es gefiel mir das er keinerlei Scheu zeigte !
LG _________________ Liebe Grüße Tine mit Sternchen(†2.4.96) und Junior http://www.familiebenninghoff.de/jahr/2006/rebecca.htm
Ich habe keinen Sinn drin gesehen, zu überlegen, wie sie dieses Fest "erleben" könnte und mich nicht weiter drum gekümmert.
Kevin und viele andere Kinder würden auch den Sinn nicht verstehen, aber die meisten Kinder wurden doch auch getauft, als man ihnen ihren Namen gab.
Da verstanden sie auch nicht den Sinn darin.
Es werden Feste gefeiert wie z.b Weihnachten ect. und selbst wenn Kinder krank sind, sollen sie doch wie andere Kinder auch ein recht darauf haben die Kommunion zu erhalten.
Zitat:
Sie kann ja nicht essen oder gut schlucken...
Dies empfinde ich auch nicht für schlimm, aber sie kann mit den Lippen brühren.
Zitat:
Allerdings hätte ich mich gefreut, wenn damals irgendein Zeichen von der zuständigen Gemeinde, wo die Kinder aus Sonjas Klasse Kommunion hatten, gekommen wäre. Ein Besuch, ein Segen, ich weiß nicht was, eine Kerze vielleicht? Ein Zeichen, dass sie nicht vergessen ist? Aber es kam nichts. Und ich wollte es nicht einfordern.
Daher frug ich in diesem Forum, ob bei kranken Kindern die Möglichkeit besteht. Ich glaube nicht, daß die Kirche bei uns von alleine kommen würde...............
Aber wenn man mit einem Pfarrer selber spricht, glaube ich schon, daß ein Kind trotzdem, selbst wenn dies in einem kleinen Kreis geschieht die heilige Kommunion erhalten kann.
Liebe Grüße _________________ Nicole & Kevin , Mitochondriale Myopathie, Komplex 1 Mangel, Epilepsie und Encephalopathie
Peripartale Asphyxie bei Geburt nicht auszuschließen laut zwei Ärzten
Bilder von uns zuhaus:http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_personal.php
Ja, wir hatten z.b. 15.3.voriges Jahr in der Körperbehindertenschule die Kommunion und Chris hätte noch mit den and. Kindern im Ort ghen können,
aber wegen seiner frishen Herzop und der gr. Abtei,
zuviel Menschenansammlung
habenwir es verschoben auf nächstes Jahr,.
Dieses Jahr war und ist massiver Infekt.
Einfach erkundigen bei Gemeinde, oder Schule oder Pfarramt
auch ich weiß nun seit letzten Freitag, wie es mit Jonathan an seiner Kommunion sein wird.
Jonathan wird im Jahr 2008 (in Bayern ist es im Mai) zur Ersten Heiligen Kommunion gehen, und zwar in SEINER SCHULE.
Es hat nichts mit dem Internat zu tun, sondern die Schule bereitet diese Kinder alle auf den Tag vor.
Bereits 1 Jahr zuvor, d.h. im Februar 2007 beginnt der Kommunionunterricht und in dem Laufe des Jahres werden sie in ihrem Tempo, in ihrem Verständnis eingeführt.
Den Kommuniontag selber gestaltet ebenso die Schule.
Wir Eltern haben damit keinen riesigen Aufwand. Wir dürfen Gäste einladen und mitbringen, wie Paten, Geschwister, Tanten, Großeltern. Die genaue Zahl kenne ich nicht. Es wird dann im Blindeninstitut zu einem Fest in dieser dortigen Gemeinschaft.
Ebenso wird dieses mit der Firmung (fällt mit ca. 14 / 15 Jahren an) auch getan.
Ich bin darüber SEHR erleichtert - denn ich muss mir dann hier keine Kirchengemeinde suchen, mit der ich Haarspalterei betreiben muss, ob ein Geistig behindertes Kind die Erstkommunion empfangen darf oder nicht und wie es darauf vorbereitet werden soll, in nicht ganz 4 Monaten, und wie es still zu halten hat an dem Tag.
Jonathan ist dann 10,5 Jahre alt - und das ist absolut okay.
Ich freue mich schon heute auf diesen Tag, und was ich schön finde ist - wir Eltern und Gäste können uns ebenso einfach an den geladenen Tisch des Herrn setzen.
Ich betrachte das als ein wunderbares Geschenk.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Fabienne geht dieses Jahr zur Kommunion am weißen Sonntag. Allerdings kann sie ja den Sinn verstehen. Sie fragt auch sehr viel nach.
Als ich Fabienne angemeldet habe, hat man mir gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen bräuchte. Denn es wären schon mehrere Kinder auch Schwerbehinderte in dieser Gemeinde zur Kommunion gegangen. Dort wäre dann bei dem Kommunionunterricht ein Elternteil dabei gewesen, die den Kindern dann behilflich gewesen wären.
Es wäre so üblich, dass sie auch bei allen aktivitäten, also auch auf Ausflügen usw. dabei gewesen wären. Dies hätte bisher alles sehr gut geklappt. Auch in der Kirche wären sie (soweit ihre Behinderung es zuließ) mit eingebunden gewesen.
Was mich persönlich besonders wärend der ganzen Vorbereitung so gefreut hat war, dass auch Fabienne in der Kirche vortragen durfte. Sie hatte zwar immer einen kleinen und leichten Text, aber sie gehört halt mit dazu.
Liebe Grüße
Ulli _________________ Fabienne 9J schwere emotionale Störung mit sozialer Ängstlichkeit,schwere expressive und rezeptive Sprachstörung, Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten, passagere depressive Störung, Verdacht auf Skoliose,LRS,Neurodermitis; Léa (2)Neurodermitis, Céline (8)Zustand nach Harnröhrenplastik 2002, Jessica (13)Neurodermitis
ich wünsche Fabienne und euch einen wunderschönen, unvergesslichen weißen Sonntag!
Wir stecken mitten in der Vorbereitung zur Kommunion von Tessas Bruder. Bei seiner Anmeldung habe ich gefragt, wie das denn mit so Kindern wie Tessa mit der Erstkommunion ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie in unserer kleinen (!) Gmeinde geht. (Dieses Jahr gehen 8 Kinder zur Erstkommunion, Diaspora halt....) Jeder kennt sie, sie wurde auch zum Einschulungsgottesdienst eingeladen und integriert. Sie geht gerne zur Kirche, wobei ich ihr Gebrumm immer als extrem störend empfinde
Es gibt aber auch eine zentrale Erstkommunion im Bistum Mainz. Das Bistum bietet aber auch Hilfe für die Gemeinden, um den Kindern die Kom. in den Gemeinden selbst zu ermöglichen.
Seit vorgestern habe ich ein Veranstaltungsprogramm mit Themennachmittagen und Kinderfreizeiten:
Veranstaltungen 2006 des Referats Menschen mit Behinderungen im Bistum Mainz www.Bistum-Mainz.de/Menschen-mit-Behinderung
Vielleicht gibt es Ähnliches in anderen Regionen. Bei uns kam der Tipp von der Gemeindereferentin. Einfach mal anfragen!
Liebe Grüße
Doris
PS: Die Kinderfreizeiten klingen auch nicht schlecht.... _________________ Doris(65) mit Tessa (02.99) und den Jungs: Jos (57), Mirco (92, LRS,ADH), Paul (94), René (97).
Unser Sonnenschein Tessa ist ein Frühchen (28. SSW) mit V.a. Mitochondriopathie, starke, allg. Entwicklungsverzögerung, tetraparetische Cerebralparese, Microcephalus, starke Sprachentwicklungsstörung usw..
Vor kurzem hat sie angefangen frei zu gehen!
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