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Kontrovers: Behinderte im Krankenhaus
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 08.12.2011, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Behinderte Kinder im KH??

Welch Albtraum. Hier in der Stadt ist die Kinderklinik ja schon mit nicht behinderten Kindern überfordert..behinderte wie mein Felix völlig unmöglich. Weder sind sie pflegerisch noch ärztlich in der Lage ihn adäquat zu versorgen.

Wenn er mal in die Erwachsenen Abteilung muß...besser nicht dran denken..

hüymeyra: Warum hast du nicht gesagt das dein Kind auch ein Geschenk haben möchte??

_________________
LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung

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hümeyra
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BeitragVerfasst am: 08.12.2011, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe bei der visite gesagt alle gesunden kinder werden gefragt ob man pieksen darf bei hümi nicht gesnden werden geschenke gegeben das die so tapfer waren aber warum hat hümi kein geschenk bis jezt bekommen
aber ab jezt will ich auch kein geschenk mehr
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hümeyra
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BeitragVerfasst am: 08.12.2011, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

bei den gesunden kindern fragen die schwestern auch nicht ob die kinder
geschenke bekommen wollen sondern die kiste kommt auch schon ins zimmer aber fr.dr. warum nicht bei einen gesunden kind tut mir leid das ich so spreche aber meine tochter ist schwerbeh.daher spreche ich für sie
und es ist aber so das bei ihnen auf der station kein personal beh.freundlich ist.

da drauf hat die ärztin gesagt das nehmen wir als kritik ind werden uns es zu schulter nehmen
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Laurinsmama
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BeitragVerfasst am: 08.12.2011, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,


da habe ich - Gott sei Dank - aber auch andere, positive Erfahrungen zu berichten.
Das KH, in dem wir leider sehr oft zu Gast sind, bemüht sich nach Kräften, den Bedürfnissen behinderter Kinder gerecht zu werden.
Mein Junge ist sicherlich nicht sehr einfach im Handling, aber selbst wenn ich mal für ne Weile weg muß oder er nachts ohne mich sein muß, weil ich mich um meine Tochter kümmere, versuchen sie im KH, sich gut und liebevoll um Laurin zu kümmern.
Daß nicht immer jemand neben ihm sitzen kann, ist klar, aber sie bemühen sich, ihn so kurz als möglich alleine zu lassen.
Oft schon habe ich Laurin dann im Buggy im Schwesternzimmer oder auch Frühstücksraum entdeckt, wo er beim Kaffee dabei sein durfte.
Natürlich gab es auch schon Fehler, oder es wurde etwas übersehen, aber ich habe mir angewöhnt, das anzusprechen und dann geben sie sich auch Mühe.
Solch diskriminierendes Verhalten wie von Hümeyra beschrieben, käme hier jedenfalls nicht vor, im Gegenteil, eigentlich wird Laurin fast besser behandelt, als andere.
Und er ist da kein Einzelfall...es sind immer wieder behinderte Kinder im Josefinum, und um die kümmert man sich auch so gut es geht...

LG Kirstin

_________________
Laurinsmama mit A.99 und L.07, therapieresistente Epilepsie, Bilaterale corticale Dysplasien, Polymikrogyrie,Z.n. BNS/West-Syndrom, hypoton, schwerste psychomotorische Entwicklungsretardierung, Port,Button, Callosotomie 09, rezidivierende Pneumonien, Resektion des rechten Temporal-, Parietal- und Occipitallappens 05/10, gesetzl. blind,
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claudia fu
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BeitragVerfasst am: 08.12.2011, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Inge,

hab`mir grad`den Bericht von "Kontrovers" über die Mediathek der ARD angesehen.
http://www.ardmediathek.de/ard/serv.....517136?documentId=8986198

Darin wird eindeutig von einem Arzt aus Bayern, der sich auf die Versorgung mit Behinderten spezialisiert hat, ausgesagt, dass es in den normalen Krankenhäusern schlichtweg nicht möglich ist, Behinderte und vor allem schwerst mehrfach Behinderte adäquat zu versorgen, weil die
Voraussetzungen (z.B. geschultes Personal sowohl in der Pflege als auch bei den Ärzten, andere Tarife der KH`s mit den Kassen) nicht gegeben sind.

Wen`s interessiert, unbedingt anschauen!!!
Dort wird bestätigt, was hier schon in vielen Beiträgen ausgesagt wurde.

Liebe Grüsse nochmal

Claudia
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inaliane
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Wohnort: bei Freiburg

BeitragVerfasst am: 12.12.2011, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben ja auch schon reichlich Krankenhauserfahrung, hatten aber das Glück immer an nettes aufmerksames Personal zu kommen, aber wirklich Zeit nehmen für ihre Patienten konnten sie nicht. (Ausnahmen in jede Richtung gibt es immer)
Die letzten 2 male war die Große Nachts allein, mit schlechtem Gewissen auf unserer Seite. D. ist nicht unruhig und müßte fixiert werden, das ganze Gegenteil, sie würde Schmerzen ohne Ende aushalten und kein Wort sagen. Wenn man sie nicht beobachtet, denken alle so ein liebes ruhiges Kind. die kann man gut alleine lassen. Sie beschäftigt sich wunderbar allein. Das Problem ist, sie wird übersehen. Fragt sie jemand: alles in Ordung bei Dir? nickt sie weil sie dann um so schneller wieder ihre Ruhe hat.
Als mein Mann noch bei ihr übernachtet hatten wir sogar Einzelzimmer, fdann 2er Zimmer hatten da auch immer riesen Glück mit den Mitpatienten.
LG Ina

_________________
Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
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