Verfasst am: 08.12.2011, 10:41 Titel: Kontrovers: Behinderte im Krankenhaus
Kontrovers-Sendung von gestern:
Zitat:
Vergessene Patienten - Behinderte im Krankenhaus oft unerwünscht
Eine Magensonde, weil Füttern zu lange dauert. Aufnahme verweigert, weil angeblich kein Bett mehr frei ist. Das und Ähnliches erleben geistig behinderte Menschen immer wieder, wenn sie in eine Klinik müssen. Und die Politik? Schaut tatenlos zu! Seit Jahren fordern die Betroffenen Spezialkliniken oder -abteilungen für behinderte Menschen. Nur so ist sichergestellt, dass Pfleger und Ärzte ausreichend Wissen und Zeit haben für die speziellen Bedürfnisse von Behinderten. Doch die Politik lehnt ab: Menschen mit Handicap sollen integriert werden, auch im Krankenhaus. Hört sich gut an, geht aber völlig an der Realität vorbei.
...ja, die Keule zu der oft die UN-Konventionen wird...welch wahres Wort.
Danke für den Link!
Gruß Kerstin _________________ Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
So ist Integration - ist doch egal wer dabei auf der Strecke bleibt,
hauptsache das Geld stimmt,
sorry.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
ich finde es gut, endlich mal dieses Problem aufzugreifen, "Behinderte im Krankenhaus".
Das kommt doch spätestens auf einen zu, wenn die Jugendlichen ab ca. 18 nicht mehr in der Kinderklinik erwünscht sind. Was dann? Bei speziellen Dingen wie Hüfte oder Shunt z. B. seh`ich noch nicht mal so die Schwierigkeiten. Ich geh`jetzt mal von uns aus. Da haben wir unsere Anlaufstellen nach wie vor. Aber was ist, wenn sich mein Sohn z.B. den Fuß bricht oder der Blinddarm sich meldet, also so diese alltäglichen Dinge, die jedem passieren können? Also da mach´ich mir auch schon seit Wochen so meine Gedanken, was wäre wenn?
Mein Sohn z.B. braucht eine 24 Std. Betreuung, weil man ihn nicht alleine lassen kann. Schon gar nicht im Krankenhaus. Christoph mit anderen Erwachsenen auf einem Zimmer, das gäbe bestimmt großes Theater. Wie das gehen soll, mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich hoffe, dass wir nie in diese Bredoullie kommen. Aber man weiss es nicht.
Wäre interessant, wenn jemand über seine Erfahrungen mit diesem Problem berichten könnte. Würde mich sehr interessieren.
Ich kenne es letztlich nur von meinen Patienten (im Teenageralter, also jenseits des Alters, wo Eltern mit ins KH gehen), wo die Mutter eben komplett im KH dabei sein "darf" und dort dann auch den größten Teil der Versorgung macht (Sondennahrung etc.). Auch in Kinderkliniken!!!!
LG
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Aber was ist, wenn sich mein Sohn z.B. den Fuß bricht oder der Blinddarm sich meldet, also so diese alltäglichen Dinge, die jedem passieren können? Also da mach´ich mir auch schon seit Wochen so meine Gedanken, was wäre wenn?
Ich hoffe, dass wir nie in diese Bredoullie kommen. Aber man weiss es nicht.
Claudia,
damit formulierst Du meine Befürchtungen auch;
bis jetzt sind wir immer mit einem blauen Auge davon gekommen,
aber ich möchte nie drüber nachdenken, "was ist wenn ...".
Du kennst ja Jonathan auch - er ist zwar besser geworden - aber Arzt und Krankenhaus sind und bleiben weiter Phobien die im Ernstfall zu einem Problem werden mit der geistigen Behinderung, dem Unverständnis zur Situation, etc.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
ich habe erst kürzlich einen Artikel über einen 79jährigen Vater gelesen, der seinen 50jährigen behinderten Sohn ins KH begleitet hat...
LG
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
Dass wäre Lobenwert bei den andern Karkenhaus wie es bei euch ist @ bernhart die können sich echt eine Scheibe von euch abschneiden. die Kinder und Jugend Klinik bei uns ist jetzt neu gebaut worden, ich möchte nicht wissen ob sie Kinder und Jungdliche mit Handicap annehmen , auch wenn sie 18 Jahre alt sind und wenn sie auf die Erwachenstation müssen . Weil jetzt sind ganz große Artikl in unseren Zeitugen ,wie toll wir sind.Und dann kommt ein Teen. mit Hadnicap und dann sieht bestimmt, bei uns an der Klinik auch ganz.anders aus. Ich finde dass echt schade wie man Leute auch heute mit Handicap so gemein behandeln muss,dass die Gesellschaft aber auch unser auch so tolle Politik wie @ Inge schon gesagt hat, nicht dazu gelernt hat oder möchte ,macht mich wutent und sauer und traurig . Fängt in der Schule / Kita an dass man für manche Sachen kämpfen muss, damit unseren Kindern mit Hanicap gut geht und geht weiter bis zum Kk dass amn sich Sorgen macht, ob es meinem Kind gut geht dort. Danke @ Inge für den link den du gezeigt hast.
lg.
Sandra und Alina _________________ Sandra( 79) McD seid Geburt , Carsten ( 76) gesund, Alina Sofie ( 06) der PH Wert bei der Geburt 7,18 . Hyptohn links , Spreisenkfuss . Entwicklungsverzögert , Sprache ist auch verzögert, Feinmotorik , Ausdauer Konzentration und Wahrnehmung ist nicht da. Iq 66. GB 50%. Jetzt schon eine Lernschwäche festgestellt .
Hallo,
also ich weiss nicht ganz genau, was ich dazu sagen soll. Ich kenne es auch nur so, dass ein Krankenhaus entweder spezialisiert ist . Z.B. die orth. Kinderklinik. Die nimt dann Patienten mit Behinderungen ohne "wenn und aber" auf. Oder die beh. Person braucht Begleitung.
Die Frage ist, würde ein KH für beh. Menschenn vor Ort Sinn machen? Von der Belegung her?
Ich denke das ist ein sehr schwieriges Thema. Man müsste vermutlich eher besondere Räume und Personal im KH zur Verfügung stellen. Das wäre aus meiner Sicht sinnvoll.
Wobei ich sagen muss, hier vor Ort gibt es in besonderen Fällen ohne zetern Privatzimmer/ Einzelzimmer . Zumindest für schwerbehinderte Kinder. Die Mutter ist in solchen Fällen dabei. _________________ Viele Grüße Esthe
mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
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