es ist ein sehr schwerer Schritt deinen Sohn nun dauerhaft abzugeben, loszulassen.
Aber schon bei deinem letzten Abschnitt weißt du, tief in dir drin, das du das richtige gemacht hast.Es ist sehr schön zu darasu zu lesen.
JETZT bist du wichtig. Deine Tochter gibt dir bestimmt auch Kraft, oder? Kannst du den deinen Sohn in der Anfangszeit dort besuchen? Mit ihm telefonieren( Andreas war oft im KH, einige Schwestern haben ihm den Hörer ans ohr gehalten und an seinem glucksen habe ich erkannt das er mir zuhört) oder etwas ähnliches? Ich hoffe auch das das Dauerheim nicht allzuweit von deinem Wohnort entfernt ist?
Viel viel Kraft in dieser kommenden Zeit!!!!!!
Liebe grüße
Alexandra
ja, ich kann meinen Sohn immer anrufen, er wird jetzt die nächste Zeit in seiner alten 5- Tage- Gruppe unter der Woche betreut und am Wochenende im Kurzzeitinternat. Sobald ein Platz im Dauerheim frei ist, kommt er dort rein, solange kann ich leider nicht warten, weil ich momentan wirklich am Ende bin.
Er kann auch von dort jederzeit angerufen werden, er kann auch sprechen, mit mir telefonieren, und ich werde ihn diesen Monat auch auf jeden Fall nochmal nach Hause gehen lassen übers Wochenende. Aber ich muss erstmal durchatmen und schauen, dass ich wieder "hoch komme". Das Heim ist ca eine dreiviertel Stunde von meinem Wohnort entfernt.
Viele liebe Grüße von Renate.
Vielen lieben Dank für eure Worte, schön, dass es dieses Forum hier gibt. _________________ Mutter, 45, nierentransplantiert, Sohn, 16 geistige Behinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt, cerebrale Krampfanfälle im Neugeborenenalter, kann sprechen, laufen Fahrrad fahren, Tochter, 12, gesund
Sobald ein Platz im Dauerheim frei ist, kommt er dort rein, solange kann ich leider nicht warten, weil ich momentan wirklich am Ende bin.
Hallo Renate,
gönne Dir mal was Gutes. Schwimmen, Sauna , Kino, Entspannung. Du wirst sehen, wenn Du neue Kraft getankt hast, erscheint vieles in einem anderen, schöneren Licht. _________________ Viele Grüße Esthe
mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
nach dem Du etwas genauer beschrieben hast, wie der Alltag mit Deinem Sohn ist, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass Deine Kräfte am Ende sind!!!
Ich kann sehr gut nachfühlen, wie schwer Dir das alles fällt!
Ich bin mir sicher, dass Du den richtigen Weg gehst!!!
Irgendwann im Leben ist einfach die Zeit gekommen, wo man loslassen muss!!! Egal ob nun mit 16 oder mit 22!!!!
Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit, und auch die Möglichkeit Dir etwas schönes zu gönnen, auch wenn Dir das in der Anfangszeit vielleicht komisch vorkommen mag, weil Du es ja nur kannst, weil Dein Sohn in einer Dauereinrichtung ist!!!!
Alles Liebe!!!
Ilona _________________ Ilona 09/1977 mit Dennis 01/2003
Globale Entwicklungsverzögerung (wenige und kleine Fortschritte), keine Sprache, hypoton, autistisch, Epilepsie... Alles ohne Diagnose oder Ursache, und mit meinem geliebten Bruder im Herzen (17.04.1975-14.01.2008)
ich habe die letzten Seiten hier alle nicht gelesen, doch trotzdem wollte ich mich bei Dir melden.
Unsere Tochter geht seit ihrem 2.Schuljahr in ein Internat.
Damals auch erst der Grund, weil unsere Kräfte am Ende waren - die Zwillingsschwester war 1 Jahr zuvor gestorben, kleiner Bruder mit Epi. ,großer Bruder auch nicht ganz einfach.
Inzwischen ist sie in einem Internat für geistigbehinderte Kinder - insgesamt für sie schon das 6. Jahr.
Seit sie ein Internatskind ist, kann sie wieder glücklich lachen und einfach unbeschwert sein.
Bei einem emotional behinderten Kind mit ihrer Familiengeschichte war das von uns einfach nicht zu leisten.
Es geht ihr einfach nur gut dort, nicht weil wir das sagen, sondern weil man es ihr förmlich ansieht.
Heute morgen, als sie abgeholt wurde, hat sie sich schon wieder rießig darauf gefreut.
Genauso kommt sie aber auch am Freitag nachmittags nach hause, und freut sich da aufs Wochenede.
Für später, wenn Sie dann mal in eine Vollzeiteinrichtung gehen wird, brauche ich mir keine Sorgen machne, dass das klappen wird. Denn eine Fremdbetreuung ist für sie heute schon einfach der Normalzustand und ihr Leben.
Solch einen entspannten Umgang wie wir ihn heute mit ihr haben, hätten wir nie ohne diese Hilfe geschafft.
Mein Mann und ich haben gesundheitlich keine Probleme - und trotzdem werden wir nicht jünger - auch unsere Kräfte lassen nach.
Dann sind wir froh, wenn soweit alles geklärt ist für unsere Kids.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die erste Loslasszeit - Du wirst mit der Zeit merken, wie gut Dir und Euch das tut.
Alles Liebe Petra _________________ Petra(´65) und Arno(´55) mit Mario(´89):ADS, 2 kleinen Sternenjungs (19. und 20.SSW) und unseren Vollzeitpflegekindern Sissi(´98): Sprachbehinderung, emotionale Störung mit Ängsten,Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung; Zwilling Diana(´98): Sternenkind seit Juli 05 und Stefan(´00): Epilepsie, Entwicklungsverz.,Wahrnehmungsstörung
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