wir machen zur Zeit in der Filderklinik täglich Musiktherapie. Die tut Dominik sehrgut nun würden wir nach unserer Entlassung voraussichtlich nächsten Freitag ambulant mit Musiktherapie weiter machen.
In der Filderklinik wir das für 30 Min/30 € angeboten. Was habt Ihr für Erfahrungen mit dieser Therapie und den Kosten dafür?
Gruss
Claudi _________________ lg claudi
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)
Mich würde interessieren, was bei einer Musiktherapie gemacht wird. Nur Musik gehört, oder wie muß ich mir dies vorstellen?
Kevin liebt Musik über alles und vorallem wenn ich mitsinge, dann lächelt er immer und er hat ein so besonderes strahlen in den Augen. Doch aufhören zu singen darf ich dann nicht, weil er dann schimpft.
Liebe Grüße _________________ Nicole & Kevin , Mitochondriale Myopathie, Komplex 1 Mangel, Epilepsie und Encephalopathie
Peripartale Asphyxie bei Geburt nicht auszuschließen laut zwei Ärzten
Bilder von uns zuhaus:http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_personal.php
Wir hatten auch mal Musiktherapie,
die Stunden waren gesponsert durch einen Verein, daher für uns recht günstig,
aber der Mann wollte trotzdem etwas in den 50 Euro haben für 45 Minuten / Einzeltherapie.
Also es wird mit Sicherheit nicht dort nur Musik gehört. Bei uns wurde z.B. mit Klangschalen gearbeitet, das Spüren der damit verbundenen Schwingungen, und es wurden Instrumente in die Hand genommen, je nachdem wie das Kind halt drauf war.
Also eher selber musiziert, als Musik zu hören aus dem Recorder.
Jonathan fand damals die Trommeln sehr sehr gut, und er konnte mal so richtig seine Power in die Trommeln reinhauen und das macht eben auch Musik.
Wir waren eine Gruppe die mit dem Therapeut relativ alleine war.
Den Sinn dafür habe ich bei Jonathan nicht wahrgenommen - ihm hat es nicht viel gebracht. Wie eine Einzeltherapie gelaufen wäre, kann ich nicht sagen, weil uns die Stunde zu teuer gewesen wäre und dazu noch 60 km Anfahrt und wieder Rückfahrt, denn die Musiktherapeuten sind nicht um jede Straßenecke angesiedelt.
Ich wünsche Dir Claudia, dass Du da einen guten findest, der sein Geld auch wert ist. Du kannst es nur auf der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen, jedoch keine Beteiligung der Krankenkasse erwarten - leider.
Einen ganz lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
also wir können hier in der Filderklinik ambulant eine Musiktherapie machen 30 Min/30 €. Leider macht die Therapeutin, die stationär die musiktherapie macht keine ambulante da müssen wir zu einer anderen gehen. Mal sehen wie wir uns enscheiden und ob Dominik zu dieser Therapeutin auch den guten Draht bekommt.
Also wir haben auch mit Instumenten gearbeitet z.B. mit einer Kinderharfe, Klanghölzern, einer kleinen Glocke, Flöte udn ganz zum Schluss als Abschluss spielte die Therapeutin Dominik immer mit zwei grossen Glocken aus England ein Musikstück vor. Dominik war in den 30 Minuten immer ganz konzentriert und hatte nie autoaggrevises Verhalten. Schon das finde ich spricht dafür wenn möglich die Therapie fortzuführen.
Gruss
Claudi _________________ lg claudi
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)
Also von den Preisen hab ich (Gott sei Dank) keine Ahnung. Meine Zoe hat das mal im Kinderhospiz Olpe gemacht, da ist es auch kostenlos (ausser die Klangschalenmassage). Zoe hat das sehr genossen, die haben da auch eine Klangwiege. Die ist so wie ein ausgehöhlter halber Baumstamm mit Gitarrensaiten dran. Man spürt dadurch jede Schwingung. Obs was für die Entwicklung gebracht hat, wage ich zu beweifeln, aber ihr hat einfach tierisch gefallen und das wäre mir genug Grund gewesen, eine weiterführende Musiktherapie zu machen. Ausserdem konnte sie ja nicht sehr viel machen, ausser eben zuhören und zusehen. Ach ja, und ich bin der festen Überzeugung, dass das Vibrieren ihren Schleim gelockert hat, also doch eine Wirkung!
Fazit: Es macht manchen Kindern einfach Spaß, und wenn sie sonst nicht viel machen können....na ja, beschäftigen halt!
Liebe Grüße,
Verena!
PS: Die "Instrumente" kann man sich auch online bestellen. Kann euch die Adresse mal raussuchen! _________________ Verena (11/1981) mit Klaus (12/1980) und Zoe (*22.10.04-+26.10.05) spinale Muskelatrophie Typ 1, ab 9. Monat mit Beatmung und Sonde
wir machen mit unserem Sohn seit Anfang Dezember einmal in der Woche privat Musiktherapie. Die Dame ist sehr nett und kann sehr gut auf Yannik eingehen. Mit den Preisen ist sie noch human. Sie nimmt für die halbe Stunde Einzeltherapie 15 EUR. Ich finde, das ist ein fairer Preis.
@Melanie: Ja 15 € finde ich für eine halbe Stunde auch human. Aber so wie bei uns 30 € das finde ich schon heftig oder weiter oben 45/50€. Ich glaube hier kann auch jeder verlangen was ihm so einfällt.
Gruss
Claudi _________________ lg claudi
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)
Sina hat 7 Jahre lang Musiktherapie gehabt, und zwar bei einer Musiktherapeutin, die einer Musikschule angegliedert war. Der Unterricht fand wie bei jeder Musikschule einmal die Woche statt, aber nicht in den Ferien. Es war Einzelunterricht wöchentlich 30 Min. und die Kosten beliefen sich auf ca. 800 € im Jahr, also pro 1/2 Std. ca 20 €. Musste natürlich auch bezahlt werden, wenn Sina krank war. Genau so viel hätte dort Einzelunterricht für ein Instrument gekostet, also noch im Rahmen. Leider war die Musikschule ca. 20 km entfernt. Hätten wir in diesem Ort gewohnt, hätten wir einen "Einwohnerbonus" von bis zu 40 % bekommen. Hier in Seligenstadt gibt es leider bei der Musikschule keine Musiktherapie. Die Musikschule, bei der Sina war hatte vor 7 Jahren die "Klangwiese" gegründet, also Musiktherapie bzw. auch Musikunterricht für Behinderte. Ist gut angenommen worden, und Sina hat es immer gut gefallen. Was hat es ihr gebracht, das habe ich mich auch öfter gefragt. Ich habe mir am Anfang mehr davon versprochen. Ich dachte vielleicht kann sie mal lernen, mit Klopfen ja und nein zu "sagen". Dem war nicht so. Aber als ich sah, wie sie sich entspannen konnte in dieser halben Stunde, wie sie teilweise aufmerksam war, wie sie versucht hat, mit ihren Fingern an den verschiedensten "Saiten" zu zupfen, wie sie gelächelt hat oder auch mal dort eingeschlafen ist weil sie einfach zu entspannt war durch den Gesang der Therapeutin oder deren Klavierspiel...... Da dachte ich mir diesen "Luxus" gönnen wir dem Kind. Was hat sie denn sonst für "Sonderwünsche" ( wenn ich da meine Große sehe, shoppen, stylische Klamotten, Kino Party da ist Sina ja bescheiden). Und als dann noch meine Schwester die Fahrten dorthin übernommen hat, war das auch noch mal eine wöchentliche Erholung für mich für ca 1 1/2 Stunden.
Vielleicht kannst du dich auch mal in den Musikschulen erkundigen, ob Musiktherapie angeboten wird, was leider selten der Fall ist.
Liebe Grüße
Christine _________________ Christine mit Laura 04/90 und Sina "Sonnenscheinchen" 10/95, Frühgeburt 28. Woche, schwerstmehrfachbehindert, ICP, Mikrocephalie, Epilepsie, hochgradig sehbehindert
Hallo Claudi,
auch wir haben mit unserer Tochter (5) über 2 Jahre lang Musiktherapie gemacht. Nina hat das immer sehr genossen, und sie war dort erstaunlicherweise sehr aufmerksam, was ihr ansonsten eher schwer fiel. Dies war auch der Grund, warum wir die doch recht hohen Kosten von 50 Euro für eine Dreiviertelstunde so lange bezahlt haben. Im November haben wir nun aber damit aufgehört, da Nina irgendwie nicht mehr ganz so gerne hingegangen ist, und wir uns auch therapeutisch anders orientieren wollten. Trotzdem würde ich die Musiktherapie jederzeit wieder machen und auch allen empfehlen, die meinen, dass ihr Kind dazu einen Draht haben könnte! Im Gegensatz zu den meisten anderen Therapien wird hier nämlich auch was für die Seele des Kindes getan...Man sollte sich aber auf jeden Fall jemanden suchen, der eine professionelle Ausbildung hat und auch die nötigen Instrumente und Klangmittel für so eine Therapie bereitstellen kann!
lieben Gruß
Sandra _________________ Sandra (41) und Max (41) mit Nina, 11, geistig und körperlich schwer behindert nach Frühgeburt. 25.SSW, 530g, sehr starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektabhängige Anfälle und vieles mehr
& Lukas, geb. 19.06.2008
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