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Leichter Rolli mit Kantelung für angepasste Sitzschale
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Sabine
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Anmeldedatum: 20.03.2004
Beiträge: 16065
Wohnort: Menden-Lendringsen

BeitragVerfasst am: 04.12.2011, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nellie,

unser Tilty ist vom Untergestell her auch recht leicht - die Sitzschale "verschlingt" aber schon einiges an Gewicht - und eben unser Kind selbst. Leider ist es so, dass man mit "unseren Kindern", wenn sie älter und schwerer werden, nicht mehr so mobil ist. Da hilft auch der beste Rolle nix. Ich komme mit JP hier kaum noch einen Berg hoch. Auch auf unebenen Waldwegen ist es schwierig geworden. Klar kann man kräftig schieben - aber da kommt man schon in Schweiß und nicht jeder kleine Spaziergang muss ja zu einer sportlichen Höchstleistung werden... Rolling Eyes

LG
Sabine

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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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coro
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Beiträge: 137
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 04.12.2011, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde,
wie Sabine schon schreibt, wird es mit der Zeit immer kraftraubender mit den dann großen "Kindern", die ja eigentlich so langsam Erwachsene werden. Meiner (17 Jahre) wiegt jetzt locker so um die 50 Kilo eher etwas drüber, ist gott sei dank nur 1,55 oder so groß und damit von mir gerade noch alleine handelbar. Also ich kann ihn noch alleine (bin jetzt 46 bald 47) in den Rolli heben oder auch wieder raus. Aber ich achte sehr darauf sozusagen jedes Gramm zu sparen. Wir brauchen sonst - nicht wie so viele von Euch - weitere Hilfsmittel, die ich noch befestigen müsste. Nur die Sitzschale wird jetzt leider sehr viel mehr Halt bieten müssen, da die Spastik sich massiv seit 2 -3 Jahren verschlechtert hat und eine ordentliche Skoliose eingetreten ist. Von den Hüften mal zu schweigen. Aber ich bin der Graus jedes Rehatechnikers, denn ich bespreche jedes Mal, ob es noch leichteres Material für die Schale gibt.
Zur zeit haben wir auch nen Rehatec, mit dem ich aber nicht sonderlich zufrieden bin. Nach langer Zeit war es das erste Stahlrohrgestell zu dem ich mich wegen der Sitzschale habe überreden lassen. Vorher habe ich immer Lösungen auf Faltrollis gehabt, gerade auch wegen Transport im Auto. Jetzt fahre ich inzwischen nen C8 und da kann ich den Rolli gerade noch so seitlich hinlegen, dass er in den doch nicht gerade kleinen Kofferraum reinpasst. Seitdem ich das Auto habe, baue ich den Rollli nicht mehr auseinander. Vorher habe ich bei jedem Transport Sitzschale von Untergestell getrennt ... Die Faltrollstühle haben das alle problemlos mitgemacht, der Stahlrohr hat das mit diversen Macken quitiert.
Aber so viel wie an diesem Rolli schon abgefallen ist, hatte ich noch nie. Schlechte Bremsen an den Rädern habe ich auch, aber wir haben eben noch oben am Griff zwei Bremsen. Schrauben die raus fallen usw. Und ich finde das Ding sau schwer...
Aber wenn der BEO eher ein Aktivrolli ist, ist das vielleicht nicht so gut. Selber fahren kann ihn mein Sohn leider nicht.

Naja, bin gespannt, welche Modelle gewählt werden.

LG
Coro

die leider einen ziemlich langen Text geschrieben hat und morgen mal wieder eine Kliniktour nach Mainz zur Shuntkontrolle macht.
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MarenW
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Anmeldedatum: 28.08.2005
Beiträge: 288
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BeitragVerfasst am: 05.12.2011, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

leider schreibe ich nichts passendes zur Überschrift, sondern für die Leser der älteren und größeren Kinder.

Wir haben uns letztes Jahr für einen E-Rolli entschieden mit einem sog. Co-Pilot, das ist eine Steuerung für den Pfleger und sind sehr zufrieden. Ich kann meine Tochter jetzt mit dem kleinen Finger wieder den Berg hochschieben, besser gesagt eigentlich fährt der Rolli von alleine. Sämtliche Sitzverstellungen bis hin zum Liegen sind mit einem einzigen Knopfdruck erledigt. Es gibt eine Liftfunktion, so sind rückenschonendere Transfers möglich.

Natürlich kann ein E-Rolli überhaupt nicht mehr getragen werden und er überwindet auch keine Stufen, die höher als 6 cm sind.

Gruß Maren

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Annika (08/96), V.a. Mitochondriopathie,
Choreaathetose, Opticusatrophie, Atmungsregulationsstörung, PEG, schwere Skoliose, CPAP-beatmet, Epilepsie
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Kati_S
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Beiträge: 490
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BeitragVerfasst am: 05.12.2011, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir sind auch auf der Suche - vom Hoggi Swingbo wurde uns von verschiedenen Seiten abgeraten. Selbst der Mensch vom Sanitätshaus, der erst meinte, die neue Generation der Swingbos sei besser, hat das inzwischen revidiert.

Ansonsten käme eben der Tilty von Sorg in Frage oder einer von Molab. Den haben wir uns neulich angeguckt und der war soooo schön leicht (Karbon!) - ein Traum. Allerdings guckte der Hilfsmittelberater der TK etwas "verschnupft" bei dem Thema und meinte, der sei superteuer. Nachdem die KK gerade erst 7000 € für 'nen NF-Walker genehmigt hat, könnte das vielleicht ein klitzkleines Problemchen werden ...

LG Kati

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Saskia (* 09/2005) hat myoklonisch-astatische Epilepsie (Doose-Syndrom) Auch Lennox-Gastaut-Syndrom oder Dravet-Syndrom stehen immer mal als Verdacht im Raum.
Derzeitige Medikamente: Orfiril 150 - 0 - 225 mg, Diacomit 500 - 0 - 500 mg, Rivotril 0 - 0 - 0,25 mg - Trotzdem täglich Anfälle Crying or Very sad
Ketogene Diät 07-11/2008 und seit 10/2011
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Nellie
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Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: 05.12.2011, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben nun gerade einen Swingbo plus anschauen und ausprobieren dürfen. Linn saß sogar gar nichtmal schlecht drin, obwohl es ja ein Standardsitz war. Ideen für das Anbringen der Absaugung, eines Rucksacks und einer zusätzlichen Ablagefläche hatte der Rehatechniker auch. Wie man einen Winterschlupfsack anbringt, habe ich auch verstanden.
Ich fand ihn gut zu händeln, mit dem Sitz und Linn drauf auch ziemlich leicht, sodass ich die Aufbauten ok fände.
Ein Vorsatzrad würden sie mit Hoggi bauen können.

Nun werden wir noch einen Tilty anschauen und weiter überlegen. Ich werde mich eh nicht schnell entscheiden können.

LG
Nellie

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Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus
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karin.kellermann
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BeitragVerfasst am: 05.12.2011, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Wir hatten uns für den Tilty II entschieden. Das Gestell ist leicht, die Sitzschale ist halt recht schwer. Wir hängen die Absauge einfach mit einer Tasche an. Die Pumpe hängt immer an der Halterung der Kopfstützt.
Mit Crossrad lässt sich das Ding auch gut auf Feldwegen schieben. Auch Schnee und Stand sind kein Problem.

lg Karin

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Liebe Grüße Karin mit Finn (*2007 o2 Mangel unter der Geburt, dadurch etliche Probleme)
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Nellie
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Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: 11.12.2011, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben nun auch einen Tilty abdu angeschaut und dabei bemerkt, dass die Kantelung nur bis 30° geht. Wir haben jetzt im Stuhl ca. 40° und das ist schon ein deutlicher Unterschied. Der Swingbo hat im Katalog 45° stehen, aber neben unsrem Stuhl war es weniger.
Vielleicht brauchen wir auch nicht unbedingt so viel und wissen es nicht?

LG
Nellie

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Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus
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martina007
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Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 14.12.2011, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nellie,

wir haben ja auch gerade das Thema Rolli mit Kantelung.
Unser Rehatechniker hat, wegen dem Tilty bei der Firma nachgefragt und im Sonderbau ist bei der Kantelung noch was zu machen.
ich meine es waren 40 oder 45 das weiß ich jetzt nicht ganz genau.
LG Martina
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yanaica
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BeitragVerfasst am: 14.12.2011, 12:52    Titel: kantelbares sitzschalenuntergestell Antworten mit Zitat

Hallo an Alle, ein hallo an Nelli,

Andy hat den kleinen Bruder vom Berollka F1 - namentlich "Racer " genannt.

Wir haben ihn seit 3 Jahren und sind sehr zufrieden damit. Bislang keine Reparaturen oder Ausfälle an der Kantelung. Funktioniert alles noch wie bei neuem.

Da das Untergestell kürzer wie beim F1 ist , ist er sehr viel wendiger und nicht so globig.

Zum Schieben ist er leicht. Zum heben mit Sitzschale hab ich noch nicht probiert, da ich ihn in unseren Bus nur reinschiebe. Und das klappt ,auch mit Kind drin.

LG

yanaica

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Es ist eine grosse Erfahrung im Leben, besondere Kids zu haben.

Andy 31 SSW - schwerstmehrfachbehindert, blind, kein Sprachvermögen, Epilepsie, Button
Matze 28 SSW - schwerbehindert, Tetraparese, links beinbetont, BPD, ADHS
Kev 39 SSW - ADHS hochgradig, grob, fein, und graphomotorische Störung
Robby 32 SSW mit 14 Mon. Sternenkind 1997
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