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chron. Bauchschmerzen - Dickdarmanomalie?

 
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Deta
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BeitragVerfasst am: 30.11.2011, 22:33    Titel: chron. Bauchschmerzen - Dickdarmanomalie? Antworten mit Zitat

Ich muss ein wenig Frust loswerden und vielleicht auch ein paar Muntermacher ähnlich Betroffener ...

V. hat seit Ewigkeiten Bauchschmerzen - immer mal wieder. Sämtliche Tests (Blut, Stuhl, Ultraschall) waren ohne Befund - alles normal. Anfangs dachten wir, das käme von den Verstopfungen, unter denen sie immer wieder leidet. Dann jedoch lief alles mal recht gut in puncto Stuhlgang, sie hatte aber immernoch Bauchschmerzen. Da fragten wir uns, ob es psychosomatisch sei (Konkurrenz zur Zwillingsschwester?).

Seit einigen Wochen wacht sie jedoch mit Bauchschmerzen auf und geht mit Bauchschmerzen ins Bett. Wieder diverse Tests - ohne Befund. Der Kinderarzt meinte, ambulant könne er nichts weiter machen, man müsse V. dann stationär durchchecken lassen. Daraufhin meinte ich zu ihm, dass ich mit ihr gleichzeitig auch mal zum Osteopathen gehen möchte (die Idee fand er gut) - und da waren wir heute (sehr kompetent, hat die Trinkschwäche meiner Mädels als Babys innerhalb einer Sitzung komplett in den Griff bekommen).

Zu allererst sah der Osteopath, dass V.'s Becken total schief ist - und selbst ich sah es eindeutig. Das war früher aber nicht, das wär mich doch aufgefallen?! Und warum hat das bisher auch keiner der untersuchenden Ärzte gesehen? Wir sind regelmäßig beim Kinderarzt und schon allein wegen der Frühchenstudie auch im SPZ unter ständiger Beobachtung ...

Das Becken ist wie gesagt schief und leicht nach vorne gekippt. dadurch sind die Organe von V. leicht nach unten gerutscht. Und der Dickdarm macht zusätzlich noch eine Kurve, die immer mal wieder einen Knick verursacht. Und das führt dann dazu, dass sich Kot sammelt, schön fest wird und jeder Stuhlgang wie eine kleine Geburt für meine Kleine wird ...

Nun bin ich mir grad nicht sicher, wie ich weitermachen soll. Ich hätte ganz gern eine Meinung vom Kinderarzt dazu, den ich leider noch nicht erreichen konnte. Der Osteopath möchte V. in den nächsten Wochen behandeln, um den Darm zumindest so zu verschieben (?), dass die Beschwerden sehr viel besser werden, bestenfalls ganz abklingen, und V. gut auf die Toilette kann.

Ich bin grad immer noch schockiert, dass wir im gesamten letzten Jahr keinerlei Diagnose bei der Schulmedizin bekommen konnten und der Osteopath sowas einfach gesehen und ertastet hat. Ich bin auf die Meinung des Kinderarztes gespannt.

Aber was ist weiter? Wenn die Osteopathie da nicht weiterhelfen kann. Ich möchte V. nicht so lange quälen lassen ... Wird sowas operiert? Kennt jemand das Problem mit dem "Knick im Darm"?

Liebe Grüße,
eine verzweifelte und frustrierte Andrea
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clurakerstin
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BeitragVerfasst am: 01.12.2011, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea!
Meine Tochter hat seit Jahren unklare Bauchschmerzen. Wir haben auch alles durch inklusive Ostheopath. Leider hat uns die Schulmedizin nicht wirklich weitergeholfen , das geht immer ganz schnell in Richtung Psyche. L. hat laut Schulmedizin halt einen Reizmagen und Reizdarm.... Wir geben aber nicht auf und versuchen es weiter mit naturheilkundliche Therapien. Einige Unverträglichkeiten wurden festgestellt und diese Lebensmittel meiden wir jetzt. Zur Zeit sind die Beschwerden auf ein erträgliches Mass runter , aber noch nicht weg. Leider stossen die Schulmediziner oft an ihre Grenzen wenn es um Bauchschmerzen geht. Ich habe schon so oft gehört : Das ist die Psyche ! Hat ihre Tochter Probleme und so weiter! Du siehst also auch wir kamen nicht weiter. Die Ostheopatie hat uns sehr weitergeholfen. Das man so was operiert ist mir nicht bekannt. Heute ist man da doch eher zurückhaltend da eine Bauch-OP immer das Risiko von späteren Verwachsungen im Bauchraum hat. Ich wünsche euch weiter viel Erfolg und lass den Kopf nicht hängen.
LG
Kerstin

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Kerstin `68 mit Laura `94 Migräne und viele weitere Baustellen und Jona `98 Sehr seltene Migräne vom Basilaris-Typ zur Zeit richtig heftig...
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Deta
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BeitragVerfasst am: 01.12.2011, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Kerstin!

Puh, da musstet ihr ja auch schon einiges mitmachen. Mich macht das fuchsig, dass die Schulmedizin da nichts weiter macht/machen kann. Und vor allem regt mich auf, dass alternative Heilmethoden so grundsätzlich kritisch beäugt werden ...

Was hat denn der Osteopath bei euch festgestellt und wie hat er behandelt? So wie ich das verstanden habe, versucht er bei Vivi, den Dickdarm etwas nach oben zu verschieben, damit nicht ständig ein "Knick" entsteht.

Es beruhigt mich ungemein, dass euch die naturheilkundigen Therapien schonmal weitergeholfen haben. Ich hoffe sehr, dass Vivi nicht mehr lange unter den Schmerzen leiden muss.

Alles Gute auch für euch! Wink

_________________
Andrea mit den eineiigen Ex-Extrem-Frühchenzwillingen Ellen (kerngesund) und Vivien (Z.n. E-Coli-Meningitis: Hydrocephalus internus; motorische Defizite, Foramen ovale, leichte Rumpfhypothonie, Konzentrationsprobleme, zur Zeit unklare chronische Bauchschmerzen) - geb. 16.06.06, 28. SSW
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Deta
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BeitragVerfasst am: 02.12.2011, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade habe ich endlich mal den Kinderarzt sprechen können, die letzten Ergebnisse von den Bluttests sind da. Und ich bin echt schockiert: Jetzt kommen auch noch einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten dazu: Soja, Apfel und Weizen. Pfffffff ... DAS muss ich jetzt auch erstmal verdauen. Rolling Eyes
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Andrea mit den eineiigen Ex-Extrem-Frühchenzwillingen Ellen (kerngesund) und Vivien (Z.n. E-Coli-Meningitis: Hydrocephalus internus; motorische Defizite, Foramen ovale, leichte Rumpfhypothonie, Konzentrationsprobleme, zur Zeit unklare chronische Bauchschmerzen) - geb. 16.06.06, 28. SSW
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