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Verfasst am: 28.11.2011, 11:28 Titel: Krankenkasse lehnt Hörgeräteversorgung ab
Hallo!
Unsere Krankenkasse hat die Hörgeräteversorgung für meine 1-jährige Tochter abgelehnt, da wohl laut Sachverständigen bei ihren Ohren eine Versorgung auf dem Wege der Luftleitung nicht optimal sei! Laut Sachverständigen wäre nur eine Knochenleitungsversorgung optimal, das heißt dann ein Implantat, was wiederum eine weitere OP mit sich bringt und noch viel Zeit, da sie noch zu klein ist. Der Sachverständige hat sich meine kleine Maus nicht mal angeschaut. Wie kann der von seinem Schreibtisch aus darüber entscheiden? Sie ist mit ihren kleinen Lauschern einfach viel aufmerksamer und brabbelt mittlerweile, was sie ohne nicht gemacht hat. Und nun sollen wir die wieder her geben? Wir haben von Geburt an gekämpft, dass ihre Schwerhörigkeit festgestellt wird und waren froh, als sie endlich ihre Lauscher bekam. Ich hab jetzt erstmal mit unserer HNO-Ärztin und der Akustikerin gesprochen, allerdings haben sie noch keine Post von der Krankenkasse erhalten und können daher noch nicht tätig werden.
Ich bin stinke sauer darüber!
Der Sinn des Lebens mit Kindern besteht doch nicht darin, sich ständig mit Versicherungen und Behörden zu streiten, sondern die Zeit, die wir mit ihnen geschenkt bekommen, einfach zu genießen.
Liebe Grüße
Madlen _________________ Das größte Glück für uns Eltern, ist das Lachen unserer Kinder Tag für Tag!
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Verfasst am: 28.11.2011, 12:12 Titel:
Sie hört links ab ca. 45 Dezibel und rechts ab ca. 85-90 Dezibel.
Es macht schon einen großen Unterschied, ob sie die Hörgeräte drin hat oder nicht. Ohne ist sie in ihrer eigenen kleinen Welt, nimmt alles viel mehr über die Augen wahr. Mit den Lauschern dreht sie sich zu den Geräuschen, brabbelt und freut sich riesig, wenn ihr jemand was erzählt. _________________ Das größte Glück für uns Eltern, ist das Lachen unserer Kinder Tag für Tag!
Hallo,
bei uns fragte die KK anfangs auch mal nach, ob denn wirklich eine Kontaktlinsenversorgung nötig sei? Bei einem Kind, das keine echten Linsen mehr hat und somit quasi blind ist, eine unglaubliche Frage!! Unsere Optikerin hat dann mehrmals mit der KK telefoniert und auch die Augenklinik hat nochmal Befunde geschickt. Seitdem war es nie wieder ein Problem.
Das ist gut, wenn eure Akustikerin und/oder Ärztin sich dort melden. Das bringt ja doch meistens mehr, wenn "Fachpersonal" sich dort meldet als "nur" die Eltern.
Wünsche euch viel Erfolg & starke Nerven!
LG, Maria _________________ Mama Maria *84, Papa *80, L. *07/10 dringender V.a. syndromale Erkrankung
Verfasst am: 28.11.2011, 13:29 Titel: Versteh einer die Krankenkasse
es ist immer wieder verwunderlich.......
bei uns waren es zwar nicht dieHörgeräte (die haben wir ohne Probleme), aber auch so ein Beispiel....
es wurde von der Firma zu uns gesagt das die Krankenkasse wahrscheinlichdie Teleskopstützräder für ca.700 Euro NICHT bezahlen sondern nur ein ganzes Fahrrad für über 2000 Euro.
Da könnte man sparen, da Julian mit den Stützräder am normalen Fahrrad klarkommt, ne da heißt es die zahlen nur über 2000 Euro....
Aber wir haben die Stützräder dann doch bekommen.
Haltet die Ohren steif udn gebt nicht nach!! Wenn die Hg helfen dann immer wieder nachhacken, Einspruch einlege und was es sonst noch gibt!!
Inka _________________ Julian, gehörlos, entwicklungsverzögert und Klumpfüße
lass dir bitte das Gutachten vom dem Sachverständigen schicken und reiche Widerspruch gegen diese Entscheidung ein. Bei meinem Sohn hat damals ein "Gynäkologe" als Sachverständiger fungiert, das habe ich auch erst durch das Gutachten erfahren. Ausserdem gibt es auch Hörgeräte für die Knochenleitung ohne OP, sowas hat die Tochter unserer Steuerberaterin. Frag mal euren HNO ob er eine Stellungnahme zum Hörgewinn mit den HGs schreiben würde, das kann auch schon helfen.
LG
Sandy _________________ Mama (72) schwerhörig,depr. Anpassungsstörung
T. (98) hochgradig schwerhörig u. Gleichgewichtstörungen
K. (01) ICP, Epilepsie, geist. Beh., Microcephalus, Behinderung entstanden durch Geburtsfehler,
Aber sooooooo happy und nicht unterzukriegen....
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic50737.html
Hallo Madlen,
was meint denn euer HNO oder die von der Pädaudiologie von einem Knochenleit-HG? Ich habe auch schon Kinder kennengelernt, die so eins tragen und dafür nicht operiert werden musste. Das eine war ein Baby von unter einem Jahr, das hatte dann so ein Stirnband an. Kenne mich damit aber nicht näher aus.
Wenn normale HG besser geeignet sind, würde ich auch das Gutachten anfordern und Widerspruch einlegen, am besten mit einem Brief vom HNO, in dem dieser begründet, weshalb normale HG doch besser geeignet sind.
Gruß,
Katja _________________ Katja mit Erik (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit (CI-versorgt), psychomotorische Retardierung
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Verfasst am: 28.11.2011, 23:03 Titel:
Hallo!
Unsere HNO und auch die Akustiker haben die Ablehnung noch nicht erhalten und können wohl erst handeln, wenn sie auch die Post haben. Ich habe aber morgen einen Termin bei der HNO und dann werde ich sehen wie es weiter geht. Auf jeden Fall wird es einen Einspruch geben. _________________ Das größte Glück für uns Eltern, ist das Lachen unserer Kinder Tag für Tag!
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