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Suche Eltern zum Austausch mit impfgeschädigten Kindern
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Michaela1980
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Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 21:26    Titel: Suche Eltern zum Austausch mit impfgeschädigten Kindern Antworten mit Zitat

Hallo,

suche Eltern zum Austausch mit Kindern die einen Impfschaden haben.
Anerkannt und nicht Anerkannt.
Haben seit geraumer Zeit eine Klage laufen gegen die Gesundheitsbehörde Hamburg da diese den Impfschaden bei Lucas nicht anerkennen möchte.

Würde mich gerne mal Austauschen und hören wie es bei anderen läuft?

Habe am 30.11. einen Termin bei einem Prof der ein Gutachten für das Gericht schreiben soll.

Es geht um Lucas, dieser ist mittlerweile 5J alt und ein goldiger Sonnenschein. Er kam in der 38 SSW mit Hilfe der Saugglocke auf die Welt.
Alle Untersuchungen in der Klinik waren o.B.. Also ab nach hause und Start des neuen Familienlebens. Dieses ging bis zu seinem 3 LM auch gut und ich behaupte auch normal. Habe keinen vergleich mit einem anderen Kind da Lucas leider noch Einzelkind ist.
Er bekam mit 3 Monaten seine ersten Mehrfachimpfungen 6Fach + Pneumokokken geimpft. Was dabei gedacht oder jemals im Vorfeld darüber nachgedacht oder mich damit beschäftigt hatte ich mich leider nicht. Es kam wie es kommen musste, Lucas entwickelte ohne Fieber zu haben Krampfanfälle welche mit einem Armzucken anfingen und diese sich immer mehr steigerten bis er im Wachen zu stand schlimm links betont Krampfte. In der Kinder ZNA wurde alles mit Diazepam gestoppt und er wurde auf Phenobarbital für damals 6 Monate eingestellt. Dort erzählte ich von seinen Impfungen und wurde gleich abgewiegelt das es nicht davon kommen könnte. Mit 2J haben wir bei einem anderen KA eine Homöopathische Behandlung angefangen welcher mir zu verstehen gab das Lucas nicht nur entwicklungsverzögert sei, sonder schwer behindert sei. Er gab mir zu verstehen das es von den Impfungen gekommen sei und das er mir helfen würde alles in die Wege zu leiten. Gemacht getan. Nach dem Ausschleichen des Phenobarbital sollte ein Entwicklungsschub kommen, dieser blieb aus. Mit seinem ersten LB stand fest es stimmt was nicht. Kurz gesagt, mit etwas über 3J fing er an zu sitzen, hat keine dauerhafte Körperspannung, ist immer erkältet im oberen Atembereich, jetzt mit 5J kommt er in den 4 füßler und fängt an den Hoppel Hasen zu machen. Dadurch hat er sich toll zum positiven gewandelt und seine Wahrnehmung hat sich enorm verbessert. Er hat keine Sprachentwicklung und wir wissen das er Geistig behindert ist aber nicht in wie weit. Das letzte MRT hat gezeigt das sein Hirn normal entwickelt ist und das keine Veränderungen vorliegen. Er hatte Frühförderung, KG nach Voijta, Schwimmen. Seit er in der Kiga ist bekommt er dort Logo, Ergo, weiterhin KG und Hippotherapie.

Viel mir noch ein. Lucas wurde vom Hirn bis zum kleinen Zeh untersucht und es wurden schon ganz viele gemeine Untersuchungen (Hirnwasser, Muskelreize) gemacht.
Bis jetzt hat er keinen nachgewiesenen Gendefekt, Stoffwechselerkrankung ect. im Grunde ohne Diagnose!
Er ist auch komplett durch geimpft, unser KA meinte damals was soll passieren er bekommt ja schon Medis. Ich war zu naiv ihn zu schützen und habe alles machen lassen. Wir sind ja brave Herdentiere bis etwas passiert!

Wow, ist jetzt aber viel geworden! Und das war nur die kurze Fassung!

Ich such Eltern die wie wir das selbe durch kämpfen und hätte gerne gewusst wie es euren Kinder so geht.

Ach so bevor ich links bekomme. Bin Mitglied im Impfschutzverband.
Für alle die es Interessiert, haben eine tolle Internet Seite und stehen einem toll zur Seite und helfen einen so gut es geht, ohne diesen Verein hätte ich die Klage nicht durch gezogen.

Einen schönen Abend allen und freuen mich von anderen Eltern zu hören.

LG Michaela mit Lucas

_________________
Michaela *80, Manuel *80 und Lucas *2006, fraglicher Impfschaden, Mehrfachbehindert aber immer ein charmantes Lächeln und ein echter Löwe
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Lenny und Mama
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MIchaela

Du hast so ziemlich die gleiche geschichte wie ich hinter mir...Lenny war knapp 9Monate alt, als wir ihn gegen die SChweinegrippe geimpft haben..GEnau 3tage später bekam Lenny seinen ersten Grand Male anfall...Uns will auch niemand bestätigen das es von der IMpfung kommt, es kommt immer nur "kann sein" mhm

Lenny ist Entwicklungszverögert um knapp 1Jahr(also noch recht "gut" getroffen") Sprechen fällt ihm recht schwer, nur 1 Wörter ganz selten mal 2wort sätze..Er kann laufen, aber sehr unsicher,sitzen, krabbeln kann er auch)Wobei er krabbeln manchmal noch sehr bevorzugt wie das laufen)Wir ecken auch überall an, wenn wir sagen das es von der Impfung kam Rolling Eyes Wäre wir damals nicht so naiv gewesen(er hatte 2 Herzfehler) dann hätten wir ihn NIE dagegen Impfen lassen..

Wir haben uns noch nicht getraut irgend einen schritt zu unternehmen..Hab einfach angst das uns gesagt wird das es davon wirklich n icht kommt Question Vielleicht schaff ich es nach meiner Kur mal vorwärts zu arbeiten...

Lg Kerstin und Lenny(die gerade auf KUr sind)

_________________
Kerstin(Asthma, Morbus Werlhof,Spondiotits Grad 3 Lactoseintoleranz) Lenny(02/09),Obstruktive Bronchitis, Doose Syndrom(Epilepsie), Globale Entwicklungsverzögerung,Mikrozytäre hypochrome Anämie, unklare CK-Erhöhung, Seit 02/12 SBA mit 80% und G.B.H als Merkzeichen
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Diana_Felix
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich würde mich sehr,sehr gerne bei euch anschließen.
Auch Felix bekam im alter von 4 Monaten nach der Pneumokokken Impfung BNS.

Es wurde von sämtlichen Arzten verneint,das es ein Impfschaden ist.
Wir haben auch überhaupt keine Ursache gefunden und tappen immer noch im Dunkeln.

LG
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Diana_Felix
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Habe mir nochmal genau den Impfausweis angeschaut.
Nach den Pneumo Impfung fing Felix an komisch zu werden, er schlief den ganzen Tag.
Und zwei Tage nach der sechsfach Impfung fing er mit Krampfen an.

LG
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

bei uns ist der Verdacht bzw. es sind Spekulationen der Ärzte das mein Sohn DM Typ1 bekam, auf Grund der MMR Impfung mit anschließenden Impfmasern Sad
aber wie gesagt es sind Spekulationen und da über 1 jahr lang an meinem Kind rumgedoctert wurde und keiner einen Impfschaden zugeben konnte/wollte, hab ich mich damit abgefunden, denn es ändert nichts an der Tatsache das er nun sein Lebenlang DM hat Sad
Dazu kommt noch Verdacht auf frühkindlichen Autismus was demnächst abgeklärt wird, sowie Ess und Sprachprobleme.....
ob das nun alles schon in ihm schlummerte oder erst durch die Impfung ausgelöst wurde weiß ich nicht und wird mir wohl nie einer sagen können Rolling Eyes
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Nicky2302
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ein heißes Thema aber ich finde es toll, dass es hier mal jemand aufgreift. Ich selbst habe vier Kinder, wovon ich meinen erstgeborenen Philipp, heute 12 jahre alt auch erst mal habe brav impfen lassen. Nach den ersten beiden Fünffachimfungen wurde er immer kranker. Eine Lungenetzündung jagte die nächste und er wollte gar nicht mehr gesund werden. Als die Ärzte nicht mehr weiter wußten, habe ich mich auch an einen Hömopathen gewannt. So kam es das ich mich ab da sehr gründlich mit dem Impfen auseinandergesetzt habe, wobei man sich bei den Ärzten damit keine Freunde macht. Kurz um danach habe ich keins meiner Kinder mehr Impfen lassen, was zum Teil sehr stressig ist es durchzusezten. Mitlerweile haben wir einen Kinderarzt gefunden der fachlich super ist und auch normal mit meiner Einstellung zum Impfen umgehen kann. Meine kleinste Maus wollten auch viele Ärzte gleich Impfen, aber auch das habe ich nicht zugelassen. Sie hat eine unklare Syndromerkrankung mit Stoffwechselbeteiligung. Ich habe da immer nur das Argument gebracht, dass kein Arzt weiß was sie hat, aber einen Impfcocktail reinjagen will, ohne zu wissen wie ihr Körper darauf reagieren wird. Da kam dann nicht mehr viel, habe was das betrifft mitlerweile auch ein dickeres Fell bekommen. Um einen Impfschaden anerkannt zu bekommen, muß man hier in Deutschland wirklich kämpfen, ich finde das die Nebenwirkungen und Folgen von Impfungen hier wirklich runtergespielt werden, dafür aber die Folgen wenn ein ungeimpftes Kind z.B. Masern bekommt und dadurch eine Folgeerkrankung, wird dies durch die Presse total aufgepuscht. Die Impfschäden, werden da doch eher unter den Teppich gekehrt.

Lieben Gruß Nicky

_________________
Nicky 1972, Philipp 10/99Aortenklappenstenose, Leonie 03/03gesund, Timo 02/08 Sprachentwicklungsverzögert, Lilly 06/10 unklare Syndromerkrankung mit disproportioniertem Kleinwuchs, Hydrozhephalus Shunt-Versorgt,Arnold-Chiari-Malformation Typ 1,Laryngomalazie und Schluckstörung, unklare Hypoglykämien,Leberfribrose, PEG, Muskelhypoton, OSAS
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich bin selbst ein anerkanntes Impfopfer und zwar sowohl nach dem Infektionsschutzgesetz als auch nach dem SGB IX (Arbeitsunfall)!

Ich habe trotz exzellenter Dokumentation dafür zehn Jahre prozessieren müssen.

Wenn man diesen Weg geht, braucht man einen extrem erfahrenen Anwalt und einen Spitzengutachter.

Ich bin gerne bereit, Adressen weiter zugeben. Nur über das ganze Procedere austauschen möchte ich mich nicht mehr.

Da ich damals nur eine Hepatitis Impfung bekam, bin ich heute klinisch (nahezu) gesund und bekomme bei 0% Schwerbehinderung auch keine Rente, nur die medizinische Vorsorge Very Happy Very Happy Very Happy

Aber man hat damals nicht wissen können, wie glimpflich die Sache bei mir GsD verlaufen würde. Eine andere junge Frau mit zwei Impfungen (nach der zweiten expodierte ihr Immunsystem völlig) ist heute tot Sad

Das Procedere, auch wenn ich letzlich gewonnen habe, war zermürbend - zeitlich und nervlich - und genau DAS wollen die Behörden auch. Sie erkennen erst dann an, wenn sie unweigerlich verurteilt werden würden und auch dann handeln sie manchmal einen Kompromiss aus. Sie bezahlen, aber nur wenn man auf ein Urteil verzichtet.

Da der Richter neim Staat angestellt ist, hat man dann kaum eine andere Chancen.

So gibt es noch weniger Impfschäden, die in der Statistik auftauchen .

Meine Kinder habe ich aufgrund ihres massiven genetischen Risikos nicht impfen lassen, wie mir ein schulmedizinischer Impfstoffexperte empfohlen hatte. Es ist mir sehr schwer gefallen und macht mir punktuell immer noch Sorgen.

Nur wurde Bene mit 15 Monaten - im besten MMR-Impfalter - autistisch. Hätte ich ihn impfen lassen wäre ich vor Schuldgefühlen wohl durchgedreht, ohne dass die Impfung was damit zu tun gehabt hätte (aber das hätte ich ja nicht gewusst)!

Man sieht, letzlich kann man nichts verhindern. Es passiert, was passiert ( wobei ich diesen Satz so garn nicht mag!)

LG
Angie

_________________
Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)

und Mila *April 2010 - etwas hypoton;
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Gini123
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Nicky2302 hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,

ein heißes Thema aber ich finde es toll, dass es hier mal jemand aufgreift. Ich selbst habe vier Kinder, wovon ich meinen erstgeborenen Philipp, heute 12 jahre alt auch erst mal habe brav impfen lassen. Nach den ersten beiden Fünffachimfungen wurde er immer kranker. Eine Lungenetzündung jagte die nächste und er wollte gar nicht mehr gesund werden. Als die Ärzte nicht mehr weiter wußten, habe ich mich auch an einen Hömopathen gewannt. So kam es das ich mich ab da sehr gründlich mit dem Impfen auseinandergesetzt habe, wobei man sich bei den Ärzten damit keine Freunde macht. Kurz um danach habe ich keins meiner Kinder mehr Impfen lassen, was zum Teil sehr stressig ist es durchzusezten. Mitlerweile haben wir einen Kinderarzt gefunden der fachlich super ist und auch normal mit meiner Einstellung zum Impfen umgehen kann. Meine kleinste Maus wollten auch viele Ärzte gleich Impfen, aber auch das habe ich nicht zugelassen. Sie hat eine unklare Syndromerkrankung mit Stoffwechselbeteiligung. Ich habe da immer nur das Argument gebracht, dass kein Arzt weiß was sie hat, aber einen Impfcocktail reinjagen will, ohne zu wissen wie ihr Körper darauf reagieren wird. Da kam dann nicht mehr viel, habe was das betrifft mitlerweile auch ein dickeres Fell bekommen. Um einen Impfschaden anerkannt zu bekommen, muß man hier in Deutschland wirklich kämpfen, ich finde das die Nebenwirkungen und Folgen von Impfungen hier wirklich runtergespielt werden, dafür aber die Folgen wenn ein ungeimpftes Kind z.B. Masern bekommt und dadurch eine Folgeerkrankung, wird dies durch die Presse total aufgepuscht. Die Impfschäden, werden da doch eher unter den Teppich gekehrt.

Lieben Gruß Nicky


Weisst du wieso nichts durch die Presse läuft wegen angeblichen Impfschäden? Weil man diese nicht nachweisen kann. Ein "könnte sein"oder "Verdacht auf" reicht da nicht. Die Folgeschäden einer durchgemachten Masern Infektion kann man aber nachweisen. Die hat man leider Gottes Schwarz auf Weiß. Wieso werden Impfschäden anerkannt? Damit die Klagerei der Eltern aufhört!
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clarion
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Beiträge: 243

BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Was macht Euch eigentlich so sicher, dass Eure Kinder nicht behindert wären, wären Sie nicht geimpft worden.

Ich kenne mindestens 10 Kinder und noch mehr Jugendliche, die taub sind, weil sie eine Pneumokokken-Meningitis haben. Die Cochlear Implant Centren sind voll von solchen Kindern.
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 18.11.2011, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gini,

ich habe eure Geschichte gelesen - und sie schmerzt auch mich sehr, eben weil ich Angst haben muss, dass mir das auch passieren könnte.

Meinen Impfschaden konnte man letzlich auch laborchemisch "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachweisen" - das Risiko, dass so etwas passiert liegt bei 1: 60.000. Mir ist es passiert. Eine andere junge Frau ist an dieser Impfkomplikation verstorben. Ich habe es völlig unvorbereitet von ihrer Mutter erfahren und die Situation geht mir heute noch nahe!

Ich bitte dich aber bei allem Schmerz um etwas mehr Sachlichkeit. Andere Eltern sind wegen einer Impfung in einer sehr ähnlichen Situation wie du es jetzt bist.

Es ist diesen Eltern gegenüber sehr unfair, zu behaupten, dass es keine Impfschäden gibt!

Und auch die MMR-Impfung hat insofern unerwünschte Wirkungen, dass der durch die Mütter vermittelte Nestschutz zeitlich kürzer ausfällt, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kinder im brandgefährlichen ersten Lebensjahr an Masern erkranken ist bei geimpften Mütter leider höher. Dazu gibt es Studien, von denen ich weiß, weil ich mir einen wahnsinnigen Kopf geraden wegen Masern und SSPE gemacht habe.

Damit sage ich aber keinesfalls, dass du, falls du geimpft sein solltest, Schuld an der Erkrankung deines Kindes bist! Nur, dass selbst hoch sinnvolle Maßnahmen wie im Impfungen, sich im Einzelfall gegenteilig auswirken können! Niemand kann in einer solchen Situation etwas dafür!

Ich beobachte übrigens den Masern Ticker NRW wöchentlich - und sobald auch nur ein Fall im Umkreis auftritt, lasse ich meine Kinder nicht in die Nähe von Babys. Mit dem KiA habe ich auf eigenen Wunsch vereinbart, dass meine Kinder sobald sie Fieber haben, in einem Isolierzimmer warten - eben weil ich niemandem da antun möchte, was deiner Familie passiert ist. Das ist meine Art Verantwortung zu übernehmen, weil ich mein Kind nicht impfen lassen kann.

Nicht alle vermeintlichen Impfgegner handeln irrational und unverantwortlich. Ich hätte viel dafür gegeben, meine (und andere) Kinder schützen zu können. Man hat mir aber klar gesagt, dass bei meinen Kindern das Risiko DURCH DIE IMPFUNG überwiegt.

@Clarion: Letzlich realisiert sich sowohl bei impfgeschädigten als auch bei infektionsgeschädigten Kindern ein sehr kleines Restrisiko. Dass man dieses nicht in der Hand hat - ist eine schmerzliche Erfahrung für alle, denen solches widerfährt. Es kann niemand vorher wissen, was die bessere Option gewesen wäre.

Und ganz im Ernst: Impfschäden werden nicht anerkannt, damit die Klagerei der Eltern aufhört. Denn jede Anerkennung erhöht die Klagebereitschaft anderer Eltern! Wer so etwas behauptet, ist den Weg durch die Instanzen noch nicht gegangen.


LG
Angie

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Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)

und Mila *April 2010 - etwas hypoton;
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