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Umgehen mit undeutlicher Sprache als 'Außenstehende'
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TimsMama2009
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BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,
ich würde auch noch mal nachfragen - im Zweifel würde ich dann einfach sagen, dass ich was mit den Ohren habe Wink (kleine Notlüge).

Hast Du vielleicht irgendwie die Möglichkeit, Dich intensiver mit dem Mädchen zu befassen, um seine Aussprache besser kennen zu lernen (klar kann man nicht bei jedem machen).

Oder aber kann das Mädchen schreiben? Dann würde ich einen Block mitnehmen, wo es Notizen machen kann. Beides zusammen (gesprochenes und geschriebenes) hilft Dir vielleicht, ihre Aussagen besser einordnen zu können.

Einfach nur lächeln und nicken find ich - wie Du selbst ja auch - blöd Wink

LG
Nicole

_________________
Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), diverse Hirnfehlbildungen und seit Febr. 2010 West-Syndrom (leider seit Mai 2011 nicht mehr anfallsfrei mit auffälligem EEG) - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär
- Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiss wie Wolken schmecken -
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Elke07
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BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

schreiben kann sie nicht (oder vielleicht ein ganz klein bisschen).
Öfter sehen als das eine Mal alle 1 bis 2 Monate geht auch nicht.
Aber ich werde es jetzt echt nochmal mit Nachfragen und ggf. zeigen lassen probieren.
Mittlerweile verstehe ich sie sogar schon so halbwegs, zumal sie oft die selben Fragen stellt ("heißu?" = "Wie heißt du?").

Stärker aufgefallen war es mir eben bei der Gruppe in der Ausstellung, die ich ja wirklich nur einmal für gut eine Stunde gesehen hab.
Aber ich freu mich immer noch total, dass sie da waren und ihren Spaß hatten und ich an dem Tag arbeiten durfte - eigentlich war ich nämlich gar nicht eingeteilt und bin dann als Krankheitsvertretung eingesprungen Smile.

_________________
Liebe Grüße, Elke
(Hashimoto, Depression, soziale Phobie mit selbstunsicher-vermeidenden Persönlichkeitszügen, V.a. Asperger...)
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maximama
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BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,
immer nachfragen! Mein Max hat damit bei "Fremden" kein Problem. Frustrierend ist es nur, wenn ICH ihn nicht verstehe. Ich MUß ihn verstehen, dass ist sein Anspruch, aber bei anderen ist er sehr geduldig.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für ihn viel frustrierender ist, wenn jemand nur so tut, als ob er ihn versteht, denn dann fühlt er sich nicht ernst genommen.
LG
Barbara

_________________
Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
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Elke07
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Beiträge: 676
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BeitragVerfasst am: 06.12.2011, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hatte dann noch 2x "besondere" Gruppen in der Ausstellung, eine I-Klasse und eine KB-Klasse. Die KB-Schüler waren so fit, dass ich etwas gebraucht habe, bis ich raushatte, wer zu dieser Klasse gehört und wer zu der Regelklasse, der sie sich für den Ausstellungsbesuch angeschlossen hatten.
In der I-Klasse war u.a. ein geistig behindertes Mädchen, was eher undeutlich gesprochen hat - aber nach ein paar Minuten konnte ich sie ganz gut verstehen und ansonsten hab ich halt nachgefragt. Am Ende habe ich dann sogar meiner Kollegin "übersetzt" Wink

Samstag haben wir wieder unser Kinderprogramm in der Gemeinde, ich bin gespannt, ob E. kommt Smile

Danke fürs Ermutigen, dass ich nachfragen darf!

_________________
Liebe Grüße, Elke
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