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Wie schnell sondieren?
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Manu-LL
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 08:55    Titel: Wie schnell sondieren? Antworten mit Zitat

Guten Morgen liebes Forum!

Unser Gabriel wird derzeit noch per Nasensonde ernährt, er trinkt teilweise auch aus der Flasche, hat momentan aber leider einen Virus, sodass er stark verschleimt ist.

Dienstag sollte er eigentlich die PEG bekommen, wegen des Infekts ging das nun nicht. Er erbricht auch wieder recht viel...

Nun bekommt er mit seinen 4,5 Monaten 6 Mahlzeiten a 150ml (Muttermilch& 1 Flasche Ha-Nahrung am Tag). Weil er wieder so ebricht wurde die Sondiergeschwindigkeit auf 70 ml reduziert, vorher waren es 150 - 160 ml pro Stunde. Er hat schon immer mal wieder gespuckt bzw. sich im Schwall erbrochen. Aber ist dieses langsame Sondieren zweckmäßig? die Milch ist dann ja auch total kalt, das sind ja mehr als 2 h.

Wie sind denn da eure Erfahrungen so? Gabriel hat nun leider etwas abgenommen, wiegt aber trotzdem stolze 6050 gr auf 63cm.

Manu

Gabriel erbricht übrigens in letzter Zeit immer ganz früh morgens und einmal wohl auch nachts, selten wenn wir bei ihm sind...

_________________
Manu(*1981), Dirk (1980), Leon-Niklas (*12/2001), Lexa Laureen (*06/2009) & Luis Gabriel (*06/2011) Tracheobronchomalazie & Williams-Campbell-Syndrom

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DenisemitMaya
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen!

Meine kleine ist stark ess und trinkgestört.
Da können wir garkeine tipps gegen,aber ich erzähl dir trozdem wie es bei uns ist.

Maya ist 1,5 Jahre.
HAt eine PEG und bei uns läuft es HÖCHSTENS 100ml die Std.
Sie kann nicht mehr als 110ml zur Zeit reinbekommen,nachts läuft die Pumpe auf 35ml die Std.

Ich bin total erstaunt wie es bei euch ist. Very Happy

Mit dem Klat sein....wenn es zu heiss wäre würde es verbrennungen im Bauch geben,oder wo die Sonde liegt.

_________________
LG Denise

Maya 2 Jahre alt,viele Baustellen
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DenisemitMaya
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ach,Maya wiegt 8 Kg bei 75cm.
Sie hat mit der PEG auch nicht wirklich zugenommen in 11monaten 2 Kg.
Aber sie kann vom Löffel essen und schafft tagsüber ihr portionen,dauert zwar ,aber sie schafft es,die PEG nutzten wir nur Nachts zum befüllen

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LG Denise

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karin.kellermann
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manu,

Bevor unser Sohn einen Button hatte (wir hatten nie eine PEG) konnten wir auch nur langsam sondieren. (er hatte 8 x 60ml. Eine Mahlzeit wurde über 30min sondiert)

Nach der OP, bei der wir auch gleich die Fundoplicatio machen lassen hatten, konnten wir relativ schnell aufbauen. Seit dem er ca. 1 Jahr alt ist sondieren wir ihm 4 x 250ml Hipp Sondennahrung bei je 400ml/h.

Tee gibt es über Tag 250ml über die Spritze und in der Nacht laufen nochmals 500ml Tee bei 50-70ml/h.

Ich würde Gabriel beim füttern hoch lagern und tatsächlich langsam sondieren. Soll bei ihm auch die Fundoplikatio gemacht werden?

lg Karin

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Liebe Grüße Karin mit Finn (*2007 o2 Mangel unter der Geburt, dadurch etliche Probleme)
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joeysmommy
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manu,


zur Temperatur der Sondennahrung: Es reicht Raumtemperatur, und die ist ja bei langsamem Sondieren auch gegeben, solange Ihr nicht draußen seid bei eisigen Temperaturen. Ich habe mir mal sagen lassen, dass wir Deutschen in Sachen Temperatur der Babynahrung sehr empfindlich sind. in den USA wird die Flaschennahrung wohl teilweise sogar aus dem Kühlschrank gefüttert Shocked , und da werden die Kinder auch groß.

Zweckmäßig ist das langsame Sondieren auf jeden Fall bei Kindern, die zu Erbrechen oder Spucken neigen. Der Magen ist dann einfach nicht so voll, dann kommt auch nicht so schnell was raus. Es kann gut sein, dass es mit der PEG besser wird, denn manche Kinder reagieren auch empfindlich auf dieses Gefühl, wenn die Nahrung durch den Nasen-Rachen-Raum fließt. Vielleicht kann mit PEG dann auch die Geschwindigkeit bald erhöht werden.

_________________
Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!

Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
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Manu-LL
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Danke schonmal für eure Antworten.

Es ist ja so, dass Gabriel eine ausgeprägte Tracheo-Broncho-Malazie hat und daher CPAP beatmet wird (mit hohem Peep), er hat noch einen Nasen-Rachen-Tubus, der ja auch noch stört.

Er trinkt schon mal 40- 50 ml aus der Flasche, er trinkt auch an der Brust, aber jetzt mit dem Infekt klappt das nicht so. Wir haben ja auch noch die große Hoffnung, dass er Brei evtl. etwas besser schlucken kann, denn rein "technisch" klappt sauegn und schlucken immer besser, nur er hört dann recht schnell auf, er weiß ja evtl. gar nicht, dass dieser Prozess zum Sattwerden dazu gehört...

Ich hatte mir jetzt halt nur so Gedanken gemacht, ob die Milch dann doch zu kalt ist, aber danke für die Aufklärung.

Was ist Fundoplikatio? Ich habe jetzt noch nicht nachgelesen.

Er bekommt die PEG, weil er im Dezember nach Hause kommt, dann mit 24h-Pflegedienst und die dürfen den Nasen-Rachen-Tubus nicht ohne Weiteres legen und um eine Nasenmaske tragen zu können, müsste man die MS über den Mund legen und das toleriert Gabriel gar nicht, er würgt sie dann immer wieder hoch und nach diesen Monaten wollen wir ihm jetzt endlich alles aus der Nase nehmen, Tubus und MS schränken ja doch sehr ein und behindern ihn sehr, tun noch dazu teilweise weh...

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Manu(*1981), Dirk (1980), Leon-Niklas (*12/2001), Lexa Laureen (*06/2009) & Luis Gabriel (*06/2011) Tracheobronchomalazie & Williams-Campbell-Syndrom

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Manu-LL
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Nun habe ich mich mal belesen.
Ein(e) Fundoplikatio ist nicht angedacht. Es wurde zur Vorbereitung der OP eine Darmpassage gemacht und da ja auch geschaut, ob Gabriel einen Reflux hat (hat wohl aber jeder Säugling in einem gewissen Maß? ich bin absolut kein Mediziner Smile ). Also da ist wohl soweit alles ok und wie gesagt, angedacht ist es ja nicht.

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BrittaLe
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

für 130 ml über nasogastrale Sonde brauchen wir 1,5 h....
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mit kleiner Schlafmütze (*01/11) - V.a. Aicardi-Goutières-Syndrom; Hirnathrophie; Sehstörung; O2-Vorlage; PEG-Sonde;...
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eline
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also, diese Sondiergeschwindigkeit halte ich auch für sehr hoch. Und es gibt sehr viele Kinder, die ihre Nahrung wegen der erschwerten Trink-Umstände oder der Sondiergeschwindigkeit nur bei Raumtemperatur zu sich nehmen können. Auch noch jüngere Babies. Auch Muttermilch. Das geht sehr gut. Es schadet absolut nicht, und sie gewöhnen sich schnell daran.

Gute Besserung für den kleinen Mann!

Eline

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Esther mit Felix (03) und Linus (07), LKGS, gastroösoph. Reflux, Trichterbrust.

Kontaktadresse der WRG, Selbsthilfegruppe für Menschen mit Lippen-Kiefer-Gaumenfehlbildungen;
www.lkg-selbsthilfe.de
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Manu-LL
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BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

eline hat folgendes geschrieben:
Hallo,

also, diese Sondiergeschwindigkeit halte ich auch für sehr hoch.

Eline


Meinst du die 150-160 ml?? Ich habe ja nicht so viel Erfahrung. Zwischenzeitlich wurde die Nahrung auch einfach mit Hilfe der Schwerkraft einlaufen gelassen, das war dann noch schneller. Das war dann wohl nicht so gut? Wir sind ja nun seit Gabriel´s Geburt in verschiedenen Krankenhäusern und da wid dann ja vieles gemacht ohne es zu erklären und sowas vergesse ich dann grundsätzlich zu fragen.

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