Verfasst am: 21.10.2004, 11:34 Titel: Pflegebett für Vera
Hallo,
Ich habe die Beiträge im Forum über Pflegebetten gelesen, aber habe mich trotzdem entschlossen eines Thema eröffnert.
Von der Klinik wurden uns die Kaiser- Betten empfohlen. Jetzt haben wir mitbekommen, dass diese nicht verschiebbar sind.
Wir brauchen für unsere Tocher (4) ein Bett 90 * 200 (um mit Vera auch mal kuscheln zu können), welches auch leicht im Raum verschiebbar ist. Außerdem ist es wichtig, dass man die gesamte Liegefläche schräg stellen kann. Die Absperrung muss natürlich auch zu öffnen sein, um auf dem Bett die Windeln wechseln zu können.
Das unter dem Titel: "Pflegebett und Lagerungskissen" vorgestellte Bett der Firma Bock finde ich schon sehr interessant, aber gibt es da noch andere? Muss es wirklich elektrisch sein? (Euere praktische Erfahrung ist gefragt) Was ist eigentlich mit einem Krankenhausbett? (Erfüllen auch alle Voraussetzungen, sind nur nicht elektisch)
Ach ja, vieleicht hat von euch jemand damit Erfahrung: Vera wartet mit dem Stuhlgang fast immer bis die Windel offen ist. Kennt jemand einen Topf o. ä. der im Liegen oder stark nach hinten gelehnt funktioniert?
unter jedes pflegebett kann man rollen drunter montieren lassen (auch unter die kayser-betten), somit wäre es beweglich. allerdings daran denken, das sich dann die höhe (einstiegshöhe) automatisch um ca. 12cm erhöht.
als alternative zu kayser-betten gibts noch savi-möbel http://www.savi.de/ gibts dann auch mit rollen.
gruß jessie _________________ "wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)
unter jedes pflegebett kann man rollen drunter montieren lassen (auch unter die kayser-betten), somit wäre es beweglich. allerdings daran denken, das sich dann die höhe (einstiegshöhe) automatisch um ca. 12cm erhöht.
Soweit ich von einer Mutter eines Ertrinkungskindes in Vogtareuth mitbekommen habe kann man das Bett selber schon mit Rollen haben, aber der Lattenrost stehtt auf dem Boden
unter http://www.kayserbetten.de/ kannst du dir die Betten ansehen.
Die Modelle Timmy und Carsten haben Rollen. Bei Olaf und Hanna kann man sie nachrüsten.
Welchen Sinn machen Rollen, wenn man das Bett dann doch nicht rollen könnte, weil der Lattenrost auf dem Boden steht? Oder andere Frage: Warum braucht man noch ein Bettgestell, wenn der Lattenrost eh auf eigenen Beinen steht?
Schönen Gruß
Thomas _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
ich kenne nur ein bett, was sich nicht komplett wegrollen lässt, ich weiß leider den hersteller nicht mehr, irgentwas mit "woodland" glaube ich. dabei bleibt das gitter stehen und man kann das bett (inkl lattenrost) bewegen.
nur das bett bewegen und den lattenrost kann ich mir irgentwie auch technisch gar nicht vorstellen, wie soll man denn das bettgestell um den lattenrost herum rausrollen? wie würde das dann mit der höhenverstellung funktionieren? deswegen kann ich mir das so einfach nicht vorstellen.
thomas:
auch bei timmy und carsten gehören die rollen zum zubehör (laut katalog), können genau wie standfüsse aber bei jedem bett befestigt werden.
gruß jessie _________________ "wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)
ich muß mich jetzt schnell korigieren, das bett was nur z. t. weggeschoben wird, ist kein woodland, sondern das Dino von der Firma Hermann Bock http://www.bock.net/sites/frameset.htm
wo ich gerade dabei bin: hier gibts auch noch betten:
gruß jessie _________________ "wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)
wie andere schon gesagt haben, kann man unter jedes Bett Räder machen. Das dumme ist nur, das manche Pflegebetten fast eine halbe Tonn wiegen. Insbesondere Betten mit vielen Lagerungsmöglichkeiten sind besonders schwer, und man kann sie allein wegen ihrem Gewicht kaum "mal eben" von hier nach da schieben. Auf Laminat oder PVC Bode ist besondere Vorsicht geboten ! Da sich ein Pflegebett meistens in selbem Zimmer bleibt, sollte man die größte liegefläche wählen die man bekommen kann. Nicht nur zum Kuscheln, sondern auch bei der allgemeinen Pflege auf dem Bett zählt später jeder cm. Kleine Kinder kann man Problemlos quer auf ein Bett legen. Ab einer bestimmten größe past das jedoch nicht mehr, und dann ist ein 1 m breites Bett besser. Anfangs kann man es ggf. mit Schaumstoblöcken verkleinern.
Bevor du dich für die "gepolsterten Kartoffelkisten" von Kayser und co. entscheidest, kuck dir Sonjas Bett hier im Forum an. Es sieht zwar nicht ganz so toll aus, (die Farbe des Gitters ist variabel), hat jedoch einige Vorteile.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
Bevor du dich für die "gepolsterten Kartoffelkisten" von Kayser und co. entscheidest, kuck dir Sonjas Bett hier im Forum an. Es sieht zwar nicht ganz so toll aus, (die Farbe des Gitters ist variabel), hat jedoch einige Vorteile.
Ich finde unsere Kartoffelkiste immer noch sehr schön - auch aus der "Innensicht".
Ok, eures scheint deutlich leichter zu sein, aber das ist das andere Thema.
Schönen Gruß
Thomas _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
leichter glaub ich nicht mal, eher nur "luftiger",.. nicht ständig nen halben Wald, oder Plexiglas im Blickfeld, wesentlich leichter sauber zu halten, und sicherer in Sachen "Gefahren beim auf und zumachen".
Nachtrag ... das im "Vorbeigehbereich" bei offenem Bett nichts im Weg ist... ist auch nicht zu unterschätzen. ( Die höhe des hochgeklappten Gitters ist veränderbar, und für uns extra hoch gemacht worden )
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
auch ich bin eigentlich kein freund von plexiglas (obwohl zumindest bei einigen herstellern bereits makrolon eingesetzt wird, das zerkratzt nicht so schnell) aber in bezug auf durchgriffsicherheit und dadurch entstehende verletzungsgefahr ist es halt manchmal für das kind auch einfach sicherer als die stangen. ich denke, je nach krankheit ist das plexiglas/makrolon durchaus angebracht.
gruß jessie _________________ "wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen