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Wie transportiert ihr größere Rolli-Kinder im Auto?
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Christine&Céline
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BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 22:34    Titel: Wie transportiert ihr größere Rolli-Kinder im Auto? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Meine Tochter ist zwar noch sehr jung und Auto haben wir momentan auch keines, mache mir aber bereits Gedanken über die Zukunft.
Es ist ziemlich absehbar, dass Céline später im Rollstuhl sitzen wird, es ist auch fraglich, ob sie je wird stehen od. frei sitzen können.
Deshalb meine Frage an euch: Wie macht ihr es denn mit größeren Kindern, die nicht mehr in ein Autositz passen, jedoch nicht frei sitzen können und auch nicht mehr so ohne ins Auto gehievt werden können?
Transportiert ihr das Kind direkt im Rollstuhl (hohes Fahrzeug mit Rampe)?
Wir haben jetzt einen Fahrtendienst, der Céline zur Therapie bringt; da sitzt sie in der Sitzschale, diese wird mit Gurten an den Rädern befestigt.

Na ja, nachdem ich über den Unfall von Nadja (Tochter von User Dirk) hier gelesen habe, habe ich unseren Reha-Techniker dazu befragt, der auch bestätigt hat, dass diese Sitzschalen eigentlich für den Autotransport nicht geeignet sind und im Falle eines Crashes nicht viel aushalten.
Wie habt ihr das Problem gelöst?
Für die kurzen Fahrten zur Therapie im Stadgebiet mit dem Fahrtendienst mache ich mir nicht allzuviele Sorgen, frage mich aber wie das vielleicht einmal sein sollte, wenn wir längere Strecken überland fahren...

Schöne Grüße
Christine

_________________
Christine (64) mit Katia - 10.93, Pubertätskrise, sonst gesund, und Céline - 03.04, schwer mehrfachbehindert (blind, BNS-Epilepsie, PEG, schwere geistige und körperliche Behinderung) aufgrund von Gehirnfehlbildungen (Microcephalie, Lissencephalie, Balkenagenesie)
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Brigitte 1953
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Chrsitine,


wir haben einen alten Kleinbuss und Aluanlegerampen, über die wir unseren Sohnemann in s Auto schieben und dann den Rolli fest gurten. Anders ist es für uns´nicht machbar.

Lieben Gruss

Brigitte Very Happy

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-marika-
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

guten morgen christine,

wir machen das auch so wie brigitte.anders ist es eigentlich nicht mehr machbar.
das mit den sitzschalen habe ich auch schon gehört.mir ist da auch nicht so wohl dabei.aber was soll man sonst machen,habe extra noch kraftknoten mit einbauen lassen.mehr kann ich nicht machen.
martin hatte schon einen autounfall mit dem schulbus.es ist ihm gott sei dank nichts passiert und die sitzschale hat auch gehalten.
aber martin´s rollstuhl ist am 1.1.06 einfach mit ihm zusammen gebrochen,ich hatte ihn gerade dabei geschoben das war sein glück,sonst wäre er nach vorne geflogen.habe da sofort an dirk´s tochter denken müssen.
es ist die stange gebrochen wo martin festgemacht wurde bevor er das kraftsystem dran bekommen hat.ich glaube das der unfall da schon was beschädigt hat.

lg
marika

_________________
Marika 05/72,Markus 02/71,Moritz 09/95 gesund und Martin03/98 shuntversorgter Hydrocephalus,Amaurose bds.blind,Epilepsie und Spastik links.
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Petra B
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christine,

wenn der normale Autositz zu klein wird, kann ein individuell angepasster Autositz hergestellt werden.

Wir transportieren Manuel auf langen Strecken ihn einem speziell für ihn hergestellten Reha-Autositz. Hier auf dem Bild siehst du seinen Autositz, den er bisher nahm. letztens hat er einen neuen bekommen, von dem habe ich noch kein Foto.

Auf kurzen Strecken sitzt er im Rollstuhl (mit Sitzschale), da ich ihn alleine kaum noch ins Auto heben kann.
Wir haben eine Hebebühne am Auto.
Ich würde auch heute mein Kind so lange wie möglich im Autositz transportieren, den Transport im Rolli nur, wenn es gar nicht mehr geht.

Viele Grüße
Petra B


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Bernadette
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

unsere Tochter ist zwar noch sehr jung und leicht, aber wir haben uns extra einen Renault-Kangoo angeschafft, um sie später mitsamt Rollstuhl reinfahren zu können.

Petra: Wie schaffst du es Manuel in den Sitz zu bekommen? Übernimmt er teilweise sein Gewicht auf die Beine und du kannst ihn kurz abstellen?

Mir fällt es ja jetzt schon schwer Neele in den Autositz zu heben.

Gruß
Bernadette

_________________
Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.

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Petra B
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bernadette,

nein, Manuel kann mir nicht helfen.

Wenn ich ihn auf den Sitz heben muss, fahre ich den Rollstuhl dicht neben das Auto, hebe ihn dort heraus und sofort auf den Sitz.
Falls meine Tochter dabei ist, ist sie dann bereits im Auto und hilft mit.

Wir haben den T5 und da habe ich dann die Rückbank nach vorne gezogen. Auf die einzelnen Sitze bekomme ich Manuel nicht, da sie weiter von der Tür entfernt sind. Es macht jede Kleinigkeit etwas aus.

Für mich ist es vor Allem schwer Manuel über die seitliche Erhöhung zu heben, jeder cm macht halt was aus.

Wenn ich mit Manuel alleine unterwegs bin, auf langen Strecken, z.B. ins Ferienhaus. Sitzt er vorne auf dem Beifahrersitz Wink. Da muss ich dann in den Sitz setzen wenn der Wagen am Bordstein steht, ansonsten fehlen mir ein paar cm.
Der Liebe Gott hätte mir doch ein paar cm mehr Körpergröße geben können, dann wäre es etwas einfacher.

Wenn ich nur kurze Strecken fahre, lasse ich Manuel im Rollstuhl und transportiere ihn so. Diese Möglichkeit haben wir aber erst seit1 1/2 Jahren. Vorher habe ich ihn ausschließlich im Rehasitz transportiert. Z. B. wenn ich Manuel bei schönem Wetter von der Einrichtung ab Rolling Eyes hole

Aber ein Reha-Sitz ist auf einfach nur zum Spaß gut, da muss man nicht immer mit dem Bus fahren. Der muss dann nur evtl. den Rollstuhl transportieren, z. B. wenn ich Manuel von der Einrichtung abhole.
Das geht allerdings nur bei schönem Wetter, sonst passt Manuel nicht in das Auto. Laughing

Viele Grüße
Petra B


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Biehlchen
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich möchte euch einmal meine Möglichkeiten für den Autotransport mitteilen.
Unsere Steffi ist jetzt fast 18 Jahre alt, ungefähr 150 cm groß und 40 kg schwer und sitzt ausschließlich im Rollstuhl mit angepasster Sitzschale.
Es ist richtig, das die angepasste Sitzschale nicht für den Autotransport genommen werden kann. Wir haben auch einen Renault Kangoo, den allerdings nicht umgebaut, das sie im Rollstuhl sitzen bleiben könnte, sondern nur weil der Rollstuhl da im ganzen in den Kofferraum passt. Wir haben eine Weste, die mit einem Gurt um den Sitz befestigt wird, dann schlüpft sie da rein, wie in eine Weste, diese wird mit Gurten geschlossen und zusätzlich mit dem Dreipunktgurt gesichert. Sie sitzt dann wie eine Prinzessin, denn sie hat dann einen guten Ausblick.
Zum zweiten bekommen wir jetzt einen Autokindersitz für besonders große Kinder. Er gilt, glaube ich, bis 160 cm und bis 60 kg Körpergewicht. Das beste daran ist, das er drehbar ist. Dann bekommt man sie besser ins Auto, Denn das fällt mir auch sehr schwer, 40 kg sind so sehr schwer, besonders wenn das Kind absolut nicht mithelfen kann.
Dann haben wir noch einen 12 Jahre alten Nissan Bus ( ähnlich wie ein VW Bus). Leider ist der mehr in der Werkstatt als bei uns, aber ansonsten ist der super. Der hat eine Hebebühne, dann schiebe ich sie rein und sichere sie mit den vorhandenen Befestigungen. Dann bleibt sie im Rollstuhl sitzen.
Sollte jemand etwas Näheres über die Weste oder den Kindersitz wiassen wollen, einfach melden, dann versuche ich ein Bild zu mailen.
Liebe Grüße
Astrid

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Astrid mit Steffi geb. 01.04.88, Microcephalus, Epilepsie, Skoliose, Hüftdysplasie, Asthma bronchiale, Button Sonde.
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Petra B
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Astrid,

Zitat:
Es ist richtig, das die angepasste Sitzschale nicht für den Autotransport genommen werden kann.

Das geht schon, mit den richtigen Befestigungsgurten, ist nur umständlich und bei großen Kids schwierig, da man sie beim Einbau der Sitzschale ja auch irgendwo lassen muss.
Welchen Sitz meinst du? Ist es der Christopherus?

Die Weste würde mich interessieren, es wäre gut, wenn du ein Bild einstellen könntest.

Viele Grüße
Petra B
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Biehlchen
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Beiträge: 298
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,Petra!
Soweit mir von meinem Rehaberater mitgeteilt wurde, ist eine angepasste Sitzschale nicht für den Autotransport zugelassen, sie ist nicht geprüft für die Verkehrszulassung.
Den Namen des Sitzes gebe ich sofort bekannt, wenn ich meine Papiere durchgesehen habe, der Name fällt mir gerade nicht ein.
Ein Foto der Weste fertige ich an und stelle es ein.
LG! Astrid

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Astrid mit Steffi geb. 01.04.88, Microcephalus, Epilepsie, Skoliose, Hüftdysplasie, Asthma bronchiale, Button Sonde.
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Julia
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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.

Ja, das Problem mit dem Transport...der Transport im Rolli ist für viele unserer Kinder auch die einzige Alternative.
Als Einrichtung haben wir einen Bus mit Hebebühne.

Petra, der Sitz deines Sohnes interessiert mich. Ich wusste gar nicht, dass es auch für Große solche Sitze gibt, ich dachte, wenn das Kind dann eben nemmer in die Rehasitze reinpasst bleibt nur noch die Variante im Rollstuhl transportiert zu werden.

Von welcher Firma ist denn der Sitz?

Wir haben einige Kinder, die vom Gewicht und der Breite ihres Hinterns sicher noch in unsere Rehasitze reinpassen aber nicht mehr mit der Länge ihres Oberkörpers (Fixierung notwendig, da die Kinder nicht frei sitzen können.)

Julia.

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FED
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