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18 Monate und 5 Milchmahlzeiten - wer kennt das auch?
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Einsiedler-Doris
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Wohnort: Rottenburg an der Laaber

BeitragVerfasst am: 26.10.2011, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

dazu hätte ich auch eine Frage:
Meine Kleine nimmt ausser pürierten Speisen bzw Gläschen auch nix an, meidet alles außer ihren Fingern im Mund und wir haben deswegen seit kurzem eine Logopädin.

Nun bin ich persönlich nicht so ganz überzeugt, von der Methode - sprich sie hält meine Kleine fest und versucht (eigentlich mehr oder weniger mit Zwang), mit dem Finger in Vanessas Mund zu fahren, um das Zahnfleisch zu massieren. Sie hat es auch schon mit Eisstäbchen und "Kausäckchen" mit Obst drinnen versucht.

Die Kleine schreit dabei wie am Spieß, geht komplett auf Abwehr und dieses Verhalten wurde nach dem 5ten Mal Logo auch nicht besser, eher umgekehrt: sie mag keine Obstgläschen mehr essen....

Bin ich jetzt nur die nicht so ganz objektive Mama, die etwas übersensibel ist?

Ich persönlich hab halt im meiner Laufbahn als Hundetrainer gelernt, daß man unter Stress nicht lernen kann und dass über Motivation viel grössere Erfolge zu erzielen sind und mache das eigentlich bei meiner Tochter auch so. Nur andererseits bin ich natürlich was Logo anbelangt, keine Expertin...

LG
Doris

_________________
Doris *77, F *86 mit J *11/01 HKS m. Störung d. Sozialverhaltens, depr. Störung, + 12 Dpt.. - V *05/10, Ileorektalanastomose Z. n. NEC d. Clostridien, sek. Hämosiderose, Leberfibrose, Optikushypoplasie (ges. blind 0.01), globale Entwicklungsretard., Muskelhypotonie, Z. n. KISS-Syndrom, spast. Hemiparese re., V. a. ton. Anfälle, Diab. Insipidus
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Thea-OS
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BeitragVerfasst am: 26.10.2011, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Da wäre bei mir Ende. Ich glaube das Kooperation zwischen Kind und Therapeut für eine langfristige Zusammenarbeit sehr wichtig ist.
Ich plane auch bei unserer KG immer wieder Pausen ein, wenn ich merke meine Tochter braucht das.
Wenn wir schon bei Hunden sind sage ich nur: klassisches Konditionieren. Dein Kind lernt dann: das was im Mund haben mit Festhalten ect verbunden ist> unangenehm. Wenn sie jetzt bereits Obst ablehnt kann das nicht der richtige Weg sein. Das würde ich nicht mitmachen. Ich weiss das nicht jede Therapie schön ist, wir haben auch lange Voigter gemacht und ich hab mitgelitten. Aber Essen hat doch was mit Genuss zu tun. Darf man das so erzwingen?

_________________
Thea 01/84 mit unserer Püppi *04/10 Frühchen 28.SSW nach Blasensprung in 21.SSW, PVL, ICP (Diparese)
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carinak
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BeitragVerfasst am: 26.10.2011, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kann auch was zum Thema Milch beitragen. Mein Sohnemann hat bis vor ca 1-2 Jahren, also noch in der Schule zum Teil 5-6 Milcheinheiten gehabt. Folgemilch 3. Der Kinderarzt meinte nur, weil er krank ist und keine Kraft mehr hat, dann hat er auch keine Kraft fürs Essen. War zwar für Aussenstehende doof, aber jeder hat so seine Ticks. oder? Wir haben das Essen auch nie erzwungen und er ist trotzdem gewachsen und gross geworden. Auch wenn die kleine Schwester längst keine Flaschen mehr hatte, brauchte der Grosse diese.
Lass dich nicht kirre machen und folge deinem Gefühl. Unserer war auch Frühchen und auch unsere Kleine hatte lange Flasche. Bis zu einem Jahr die Pre und dann versucht umzustellen.
Aber nun kann er von sich aus essen und leider trinkt er nicht viel. Also sei froh, wenn die Menge an Flüssigkeit schon drin ist.

Echt, hör auch dein Gefühl und nicht irgendwelche Therapeuten, die immer nach Schema A verfahren,

_________________
J*06 und J*03 Hydrothorax,Hypertrophes FG 32.SSW,Hydrops Fetalis,Hypotonie,Anämie,Pleuraerguss,Chylothorax,Pulmonalstenose,ASD II,Pneumothorax,Pneumonien,BPD,Lungenempysem,V.a. pulmonales Lymphangiektasie,V.a.Noonan,interstitielles Lungenödem,Schwerhörigkeit mit HG und Sehschwäche
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monika.rs
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BeitragVerfasst am: 26.10.2011, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thea,

laß dir bloß nichts von anderen erzählen!!

Luis ist jetzt 4 J. und es gibt 2-3 Milchflaschen und 3 Breimahlzeiten.Gott, was bin ich so stolz drauf, seit einiger Zeit ißt er Kekse!

Ich bin sicher ihr versucht das beste, aber die Kleinen können einfach nicht! Ich bin übrigens auch eine Verfechterin des "Rumsauens"- sprich, gib deinem Kind was matschiges Eßbares und laß ihm Zeit. Und immer wieder.

Und Doris: Bloß nicht mit Gewalt im Mund. Das ist Horror. Es geht doch beim Essen ums Lustprinzip, das weiß man doch schon lange.
Versucht es anders. Vielleicht eine intensiv Eßtherapie-Woche, dazu gibt es einige threads hier.

Alles Gute für euch,

Monika

_________________
Luis, geb. 10/07 unklares Dysmorphiesyndrom mit vielen Baustellen und kein Ende in Sicht, aber so süß und fröhlich
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Sim1973
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BeitragVerfasst am: 26.10.2011, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thea,
lass Dich nicht verrückt machen von anderen.
Du weißt was für Dein Kind das beste ist.

Johanna ist jetzt 3 Jahre alt und trinkt auch noch 4-5 Milchflaschen am Tag.
Essen klappt nur Mittags (pürriert) und morgens ein wenig. Ich biete ihr zwischendurch immerwieder was zu essen an. Sie trinkt zwar auch Tee und Wasser, aber davon wird sie ja nicht satt, also gibt es weiterhin Folgemilch 3. Und durch die Hypernatriämi MUSS sie trinken, da bin ich um jede Milchflasche froh Smile

Liebe Grüße Simone

_________________
Simone ('73) und Johanna (10/2008) semilobäre Holoprosencephalie, hochgradig Schwerhörig (beidseitig Cochlear Implantat), ICP im Sinne eine beinbetonten Tetraparese, chronische Hypernatriämi, Brille
ein fröhliches und zufriedenes kleines Mädchen mit ganz viel Charme
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Thea-OS
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BeitragVerfasst am: 26.10.2011, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

danke für die vielen lieben zusprüche bisher. Ist ein schönes Gefühl nicht allein zu sein. Thea Wink
_________________
Thea 01/84 mit unserer Püppi *04/10 Frühchen 28.SSW nach Blasensprung in 21.SSW, PVL, ICP (Diparese)
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Einsiedler-Doris
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Wohnort: Rottenburg an der Laaber

BeitragVerfasst am: 27.10.2011, 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

na dann bin ich schon froh, daß ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe, aber ich wollte mich nur nochmal vergewissern, ob ich da nicht überreagiere. Wer kann mir erzählen, wie es optimaler ablaufen kann? Stationäre Therapie fällt momentan organisatorisch aus, aber ich bin ja auch durchaus lernbereit und ganz heiß auf Tips Very Happy

LG

_________________
Doris *77, F *86 mit J *11/01 HKS m. Störung d. Sozialverhaltens, depr. Störung, + 12 Dpt.. - V *05/10, Ileorektalanastomose Z. n. NEC d. Clostridien, sek. Hämosiderose, Leberfibrose, Optikushypoplasie (ges. blind 0.01), globale Entwicklungsretard., Muskelhypotonie, Z. n. KISS-Syndrom, spast. Hemiparese re., V. a. ton. Anfälle, Diab. Insipidus
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 27.10.2011, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

@Doris:
Wir hatten in der Reha 4xwöchentlich Logopädie. Die beiden Therapeutinnen waren wirklich sehr lieb und haben wirklich vorsichtig versucht, Marlies' Mund zu stimulieren. Darum geht es ja bei der Sache. Dass die Kinder mit Wahrnehmungsproblemen einfach ein Gefühl bekommen, was da im Mund "abgeht". Aber: Marlies hat zu Anfang noch gut mitgemacht, es zum Schluss aber GEHASST. Aber sie hat nicht geschrien, sondern ist einfach in "stand-by" Modus gegangen, hat die Augen zugemacht und geschlafen. Nach dem Motto: LMAA mit Deiner Rumfuhrwerklerei.

Jetzt haben wir eine Logopädin, die der Auffassung ist, dass man Kinder nur so zum Essen bringt, dass man ihnen POSITIVE Erfahrungen gibt. Sei es extrem salzig, extrem süß, deftig, selbst mit dem Löffel rumpanschen usw. Alles was gefällt. Sobald es nicht mehr gefällt - aufhören.

@Thea:
Marlies ist 19 Monate und trinkt auch nach wie vor 4 Milchmahlzeiten am Tag, davon 1 Milchbreimahlzeit. Sie trinkt auch außer ihrer Humana 1er Milch ungern etwas anderes. Wenn sie sehr Durst hat ein paar Schlucke Wasser aus dem Becher. Aber sie isst auch andere Sachen, mittags Gläschen z.B. oder Brot und Wurst. Aber trinken geht nur die Milch. Mir ist es ehrlich gesagt egal. Bei ihren "Traummaßen" von 78cm und 8,5 kg ist mir das sogar Recht, wenn sie durch die Milch zusätzliche Kalorien bekommt. Unser KiA und auch der Arzt vom SPZ sind da auch meiner Meinung. Für mich ist auch wichtig, dass sie eben viel trinkt, weil sie sonst noch mehr Probleme mit dem Stuhlgang hat.

Lass Dich nicht von den unqualifizierten Sprüchen oder anderen Leuten verunsichern. Natürlich würde ich logopädische Hilfe bzw. Beurteilung in Anspruch nehmen, einfach zur Abklärung.

LG
Sandra

_________________
Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG +1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt

'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'
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