Ist es nicht so, das die Art der KG für jedes Kind speziell angepasst werden muß??....
Unsere Therapeutin tut dies ...
Wir werden von ihr angeleitet und die Übungen machen wir daheim weiter
Uns ist eigentlich egal woher welche Übung kommt, hauptsache sie hilft Beni??
Dennoch sperrt er sich bei den Vojta-übungen ( ausser die Atemübung )
und die CatilloMoralis Übungen machen sogar spaß
LG Beni & Anita _________________ Beni, 25.ssw 610g, er erzieht mich alleine
Dandy-Walker, schwere therapieresistente Epilepsie, ketogene Diät, Button, O²-bedarf, etc.
☆¸·´¯´·¸☆¸·´¯´·¸☆¸·´¯´·¸☆
Vergangenheit ist Geschichte,
die Zukunft ist ein Geheimnis...
aber jeder AUGENBLICK mit Beni ist
ein Geschenk!
zum Thema Vojita würde ich mich auch gern mal äußern und bin ganz froh, dass dieser Thread hier eröffnet wurde. Finde es gerade auch unheimlich spannend.
Unsere Tochter hat auch im ersten Lebensjahr streng nach Vojita geturnt, zweimal in der Praxis und täglich 3x zu Hause. Unsere Therapeutin hat es von Anfang an auf einen "festen Rumpf" abgesehen, um unsere Tochter aus der pathologische Phase herauszuholen. Das hat ihr unheimlich geholfen und sie wurde dadurch immer beweglicher uns sie hat sich wirklich nach "Bilderbuch" entwickelt.
Nur heute hat sie diesen festen Rumpf immer noch, bzw. sie ist im Wechsel. Der feste Rumpf lässt sie einfach nicht entspannen. Ihre spüre jeden ihrer Knochen auf meinem Schoss. Sie wirkt immer verkrampft und ist motorisch sehr unruhig dadurch. Sie hat ihr damaliges altes pathologisches Muster völlig abgelegt, aber das neu erlernte Muster von Vojita hat denk ich auch so seine Tücken.
Ob man das nun wirklich auf Vojita zurückführen kann, da will ich mich gar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Fakt ist jedenfalls, dass meine Tochter jetzt erst lernt, dass körperliche Nähe nix schlimmes ist und man sich auch mal "fallen" lassen kann.
Wir haben ja bald die Testung auf Asperger und ADHS, aber ich denke, wenn sie einfach "lockerer" währe, dann würde eine ganze Menge Anspannung abfallen, sie wäre nicht mehr so hippelig und könnte sich besser konzentrieren.
Meine Tochter trägt die Sandweste von Beluga und diese hilft ihr unheimlich, nur wie lang wird das auf Dauer noch gehen. Durch die Vojita-Therapie lernen die Kinder sich extrem zu spühren, nur wird diese Therapie ja wirklich fast ausschließlich nur bei den kleineren Kinder angewandt, oder besser, die kleineren lassen sich das noch eher gefallen (oder brechen wir hier schon ihren Willen )
Also letztendlich will ich dazu nur sagen bzw. schreiben, dass uns die Vojita anfangs unheimlich geholfen hat, aus den falschen "Mustern" herauszukommen. Frage mich aber allerdings sehr oft, ob die Vojita-Therapie dadurch andere "Regionen" zerstört haben könnte ....
Grüße Anne _________________ Anne mit Tochter (4,5 Jahre) Schlaganfälle nach der Geburt, Wahrnehmungsstörungen in fast allen Bereichen (vor allem taktil), hypoton, Verdacht auf Hochbegabung, motorisch sehr unruhig, dadurch oft unkonzentriert und leicht ablenkbar. Und das diskutierfreudigste Kind auf Erden ...
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Verfasst am: 09.12.2011, 22:46 Titel: Zweitmeinung / Erfahrung mit Vojta
wir hatten mit unserem Sohn mit Vojta begonnen. Wir fanden es schlimm und haben die Therapie abgebrochen. Die Ärztin meinte, nur Vojta könnte helfen. Wir haben dann zu Bobath und später zu Pikler gewechselt.
Jeder muss da seinen Weg suchen. Es gibt immer Alternativen. Wobei ich mir weniger die Zweitmeinung eines Arztes geholfen hatte als die Zweitmeinung von Therapeuten. Vielleicht gibt es ja auch bessere Vojta Therapeuten?
lg
Toas
@ Thorsten, ich denke das spielt hier eine ganz große Rolle. Die Therapeuten muss man erst einmal finden, die sich wirklich zu 100% damit auskennen. Es ist wie im den Osteopathen. Aber leider weiss man als Leihe nicht, wer gut und wer schlecht ist. Meine Tochter beispielsweise hat nie bei einer Therapie geschrien. Allerdings hat sie sich bei uns zu Hause oft gewehrt. Woher weiss man als Mutter, dass dieser "Griff" jetzt genau richtig ist. _________________ Anne mit Tochter (4,5 Jahre) Schlaganfälle nach der Geburt, Wahrnehmungsstörungen in fast allen Bereichen (vor allem taktil), hypoton, Verdacht auf Hochbegabung, motorisch sehr unruhig, dadurch oft unkonzentriert und leicht ablenkbar. Und das diskutierfreudigste Kind auf Erden ...
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