Verfasst am: 25.10.2011, 22:34 Titel: Hüft-OP bei Kleinkind: Düsseldorf oder Dortmund?
Hej hej,
meine Tochter ( 1 1/2) leidet ja nun seit ihrer Geburt an einer beidseitigen Hüftluxation. Wir sind auch schon von Anfang an in Behandlung und bis vor kurzem sah die Hüfte auch noch recht gut aus (sie wurden eingerenkt, gegipst). Die eine Seite soll aber wohl schon wieder subluxiert sein und es deuten sich evtl. Durchblutungsstörungen an den Hüftkopfkernen an (Nekrose).
Die Orthopädin meinte, wir warten am besten noch ein paar Monate ab aber wir sollen uns schon mal mit dem Gedanken anfreunden sollen, das unsere Tochter operiert wird.
Nun meine Frage an euch: was würdet ihr für die Operation empfehlen:
1. das Uniklinikum Düsseldorf (Orthopädie, Leitung Dr. Krauspe)
oder
2. das Klinikum Dortmund (Orthopädie, Leitung Dr. Katthagen) ?
Hallo,
um ehrlich zu sein., keine der Beiden Kliniken. Kann nur Aschau oder Heidelberg empfehlen. Ist zwar ein weiterer Weg, aber es lohnt sich. _________________ Heike mit Anna ( Verdacht auf AWS) & Felix ( ICP)
wir haben in D`dorf zum Schluss nicht so gute Erfahrungen gesammelt....
Wir sind erst seit Mai 11 in Aschau, aber die sind super dort....
(Düsseldorf möchte unseren seit gut 2,5 Jahren an der Hüfte operieren.... mit entsprechender Versorgung können wir Dank Aschau aber 2-3 Jahre mind. mit der OP warten)....
weil die Kliniken in Aschau und Heidelberg auf solche Erkrankungen/Operationen speziallisert sind, und wir leider immer wieder Eltern in Aschau treffen die dort eine Korrekturoperationen bei ihren Kindern vornehmen lassen mussten.
Bei unserem Sohn stehen nun auch größere Kinderorthopädische Eingriffe an, und wir fühlen uns wohler, wenn Felix in einer "Fachklinik" für Kinderorthópädie ist. In Aschau kommen sie aus Dubai, Polen, Italien,- sogar aus Jordanien angereist um die Kinder operieren zu lassen, ich denke das spricht schon für die Qualität der Klinik. _________________ Heike mit Anna ( Verdacht auf AWS) & Felix ( ICP)
Ah ok, verstehe. Aber ich dachte, dass die Kliniken in Dortmund und Düsseldorf ebenso auf Kinderorthopädie spezialisiert sind? Dort werden doch recht viele Kinder behandelt und ich habe auch schon einiges Gutes über beide Häuser gehört.
Jetzt bin ich aber doch ein wenig verunsichert.
Und sag mal, kann ich denn einfach so in die Klinik nach Aschau auch wenn ich aus einem ganz anderen Bundesland (NRW) komme? Grundsätzlich hat man ja freie Arztwahl - aber kann nicht die Krankenkasse schon sagen, dass das zu weit weg ist?
Einfach in der Klinik anrufen und einen Termin vereinbahren, kommen ja selbst aus NRW. Wir wurden auf anraten der Bochumer Kinderklinik dorthin geschickt´, weil es im weiteren Umkreis keine alternative Klinik gibt.
So traurig es ist, die Experten sitzen alle in Süddeutschland (Aschau, Heidelberg oder Nähe Rosenheim).
Wir bekommen zB alle Hilfsmittel ohne Probleme aus Aschau genemigt, im Raum NRW will unsere Kasse zB für Orthsen nicht bezahlen.
Du kannst mit Doktor Dölderlein durch das Kinderorthopäden-Forum
Kontakt aufnehmen und dort die Krankengeschichte erzählen und fragen stellen.
Doktor Dölderlein ist Chefarzt in Aschau und war vorher in Heidelberg.
Liebe Grüße Christine _________________ Christine(47) Frank(41) Stella *2007 DS mit starker Wahrnehmungsstörung, globaler Hypotonie,orofazialer Dyskinesie, Zungenprohesion, Sprachentwicklungsverzögerung.Lactose/Milcheiweisunverträglichkeit,Gluten freie Ernährung zur Verbesserung der Wahrnehmung.Autistische Züge
Ok, ich kann also einfach in Aschau anrufen und einen Termin ausmachen.
Heike, sag mal, wenn Du auch aus NRW kommst, wie habt ihr dass denn dann gemacht mit den Übernachtungen und Besuchen? Lag Dein Kind länger dort im Krankenhaus? Und wie oft müsst ihr zu Kontrolluntersuchungen?
Ich frage nur, weil ich mir das momentan ziemlich schwierig vorstelle. Nehmen wir zum Beispiel mal an, dass meine Tochter wieder nen Becken - Bein - Gips bekommt (so ca. für 10 Wochen) und mit dem Gips ist dann was - dann muss man ja den ganzen Weg nach Bayern fahrn. Und wenn die ziemlich oft die Kontrollen machen wollen, ist man ja auch ständig unterwegs. Oder wenn die wieder so ne Extensionsbehandlung machen wollen - da sitzt ja dann ein Elternteil die ganzen Wochen alleine im Krankenhaus weil wenn man zu dritt (also Eltern + Kind) aufgenommen werden will kostet das ja dann für den zweiten Elternteil immer recht viel - wenn denn die räumlichen Kapazitäten dafür vorhanden sind.
Wir waren ja mal für 8 Wochen am Stück im Krankenhaus und wenn ich mir vorstelle dass ich da die meiste Zeit alleine gesessen hätte... das wär ganz schön schlimm gewesen.
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