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Tief enttäuscht vom Pflegedienst
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Caro R.
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Anmeldedatum: 26.08.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nach aussen hin wird ja immer behauptet alles super, es kommen nur Fachkräfte ect. bis man zu sagt, dann wenn das Kind zu hause ist geht alles drunter und drüber.
Statt Fachkräfte kommen Leute die von dem was sie tun sollen keinen Dunst haben aber wir Eltern sollen blind vertrauen. Ganz sicher nicht!!!! Das verstehen aber leider die Kliniken nicht wenn sie der Meinung sind man soll sich doch einen PD zur Entlastung holen. Es ist aber einfach nur eine zusätzliche Belastung wenn die Pflege nicht gut läuft und man sich als Familie nicht wohl fühlt bzw. die Sicherheit des Kindes gar nicht gewährleistet ist.

LG, Caro

_________________
Anne 01.1997 36,0 SSW Sectio aus BEL, ADHS
Alexander 12.2010 24,6 SSW Notop nach vorz. Blasensprung in 18 SSW, schwere BPD mit permanentem Sauerstoffbedarf, chron. respir. Insuffizienz, IVH °2, Rethinophatie, Dysphagie m. Beaufsichtigungspflicht, Hypotonie, stark Entwicklungsverzögert, Laktasemangel homozygot, nasogastrale Ernährungssonde, PS 2
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Marol
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Anmeldedatum: 20.10.2011
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Caro,
deswegen müssen wir Eltern den Kliniken und /oder den verordnenden Ärzten, den Kranklenkassen, dem MDK und Jedem, der uns sonst noch einfällt, egal, ob die es wissen wollen, unbedingt Rückmeldung geben! In Anbetracht der hohen Kosten ist es in der Tat absurd, wenn unsere Kinder, die trotz und gerade wegen der schweren Erkrankung unbedingt zu Hause aufwachsen sollen, nicht durch fachlich qualifiziertes Personal betreut werden.
Grüße Franziska

_________________
Franziska mit Luna, geb. 2006, gesund bis 2010. Viral bedgt. Encephalitis und Myelitis, in Folge Tetraparese, respir. Insuffiziens, Trachealkanüle, Teilbeatmet, Peg.
+ drei Geschwister
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Laurinsmama
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Beiträge: 4704
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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

ich finde, die Diskussion hier gleitet leider in eine wilde PD-Beschimpferei ab... was die Eröffnerin des Threads erlebte, ist fürchterlich und nicht entschuldbar...und ganz zweifelsohne muß gegen solche Zustände vorgegangen werden.
Nun aber wild und undifferenziert Sätze wie " ....dann wenn das Kind zuhause ist, geht alles drunter und drüber" zu posten, halte ich für wenig hilfreich, polemisch und den Mitarbeitern von Pflegediensten gegenüber, die sich verantwortungsvoll und kompetent um die kleinen Patienten kümmern, äußerst ungerecht.

Vielleicht sollte man wieder über konkrete Einzelfälle sprechen und keine allgemeine Hetze anstimmen?

Grüße
Kirstin, deren Sohn seit drei Jahren liebevoll, zuverlässig und fachlich kompetent vom PD betreut wird.

_________________
Laurinsmama mit A.99 und L.07, therapieresistente Epilepsie, Bilaterale corticale Dysplasien, Polymikrogyrie,Z.n. BNS/West-Syndrom, hypoton, schwerste psychomotorische Entwicklungsretardierung, Port,Button, Callosotomie 09, rezidivierende Pneumonien, Resektion des rechten Temporal-, Parietal- und Occipitallappens 05/10, gesetzl. blind,
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Jacqueline Mulle
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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,
danke für Trost und Zuspruch.

Ganz sicher war es nicht meine Absicht gegen alle Pflegedienste und Pflegekräfte zu schimpfen!!! Ich musste mir aber mal Luft machen…
Es wird gute und schlechte Pflegedienste geben und ich bin schon noch so optimistisch zu glauben dass die Guten überwiegen…
Wir werden bald mit einem neuen Pflegedienst weitermachen, dem wir auch wieder unser Vertrauen schenken wollen und werden!

Das wir mit den meisten Pflegekräften zufrieden waren, hatte ich geschrieben, und das nur wenige von unserer Kritik betroffen waren.
Und uns auch deshalb der Abschied schwer fällt!
Die Pflegekräfte selbst können gar nichts für das Verhalten der Pflegedienstleitung, über die wir so enttäuscht sind!!!
Einige sind ja selber traurig uns nicht weiter begleiten zu können.

Aber für die Pflege an sich – egal ob an Kindern oder Erwachsenen, ist es schon traurig wenn eine Pflegedienstleitung solche Kräfte, nach bekannt werden von Missständen, einfach woanders weiter beschäftigt.
In unserem Fall wahrscheinlich bei einem älteren auch intensivpflichtigen Erwachsenen. Wo sicher niemand meckert, weil keiner da ist dem Fehler auffallen.
Ohne Veränderungen, weitere Schulungen, Motivationstraining,…
Ich fände Kontrollen des vorh. Wissens super wichtig, keiner kontrolliert ob bei Fortbildungen das Gelernte verstanden wurde und umgesetzt werden kann!

Wir werde einige unserer guten Pflegekräfte vermissen, aber bei dem Verhalten der Pflegedienstleitung sind wir trotzdem froh das es bald mit einem anderen weiter geht… besser weiter geht.

Monika
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Caro R.
Mitglied
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Anmeldedatum: 26.08.2011
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 23.10.2011, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

@ Laurinsmama

Es geht keinesfalls um Hetze gegen Pflegekräfte die ihre Patienten fachlich und bestenfalls auch menschlich korrekt pflegen, denn diese Leute sind ein wahrer Segen.
Aber es ist wirklich wichtig auf den Mangel an ebendiesen gerade auch in leitendender Eigenschaft hinzuweisen. Es geht darum das es gerade bei kleinen Patienten sehr schnell durch mangelhafte Pflege zu schweren Schäden und im schlimmsten Fall zum Tod kommen kann, wenn "einfache" Dinge wie Hygiene, Medikamente oder auch erste Hilfe vernachlässigt werden. Eltern die teils sehr emotional geladen diese Missstände anprangern, sind nicht aufgrund der emotionalen Ausdrucksweise abzukanzeln als Hetzer gegen Pflegekräfte. Das schlimme ist diese Leute werden dafür bezahlt die machen das beruflich also ist der Qualitätsstandart der zur Erhaltung des Lebens und der Lebensqualität notwendig ist einzuhalten. Auch und ganz besonders seitens der "Chefs" denn unzufriedenes Personal hat andere "Sorgen" als qualitätiv angemessene Arbeit zu leisten. LEIDER HABEN UNSERE TEILS SCHWERSTKRANKEN UND DADURCH VOLLSTÄNDIG WEHRLOSEN KINDER KEINE ANDERE MÖGLICHKEIT ALS AUF DAS PFLEGEPERSONAL ZU VERTRAUEN!!!!!!!! Dasselbe gilt auch für viele Eltern die bereits durch die Hölle gegangen sind und nicht noch einen weiteren Exkurs in "Wahnsinn" brauchen. Ich schreibe dies so weil ich mangehafte Pflege selbst erlebt habe und weil ich Eltern mit den "Ergebnissen" magelhafter Qualität am schwerkranken Kind gesehen habe. Beides ist nicht ok, die Pflegekräfte gehen nach getaner "Arbeit" nach Hause und leben ihr Leben aber der Patient kann nicht sagen mir wird das so zu viel ich gehe jetzt. Es ist sicher kein pauschales Problem es gibt nur offensichtlich genügend Pflegedienste wo weder Planung noch Umsetzung von Intensivpflege klappt.

Naja sehen kann man das natürlich immer wie man will, es sollte jeder der eine gute und qualifizierte Pflege hat sich einfach glücklich schätzen,es genießen und das Pflegepersonal wertschätzen, denn gute Pflege ist längst nicht Standart.

LG, Caro

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Anne 01.1997 36,0 SSW Sectio aus BEL, ADHS
Alexander 12.2010 24,6 SSW Notop nach vorz. Blasensprung in 18 SSW, schwere BPD mit permanentem Sauerstoffbedarf, chron. respir. Insuffizienz, IVH °2, Rethinophatie, Dysphagie m. Beaufsichtigungspflicht, Hypotonie, stark Entwicklungsverzögert, Laktasemangel homozygot, nasogastrale Ernährungssonde, PS 2
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