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Kind beim "normalen" Neurologen vorstellen - geht
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Mellie
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 11:25    Titel: Kind beim "normalen" Neurologen vorstellen - geht Antworten mit Zitat

Hallo,

bis jetzt waren wir immer beim Kinderneurologen (Neuropädiatrie). Dort kommen wir aber nicht weiter mit der Diagnosestellung, bzw. mit den nicht gemachten Therapievorschlägen. Rolling Eyes

Mittlerweile ist mein Sohn 12 Jahre alt und ich denke, dass ich in dem Alter mit ihm auch mal zu einem "normalen" Neurologen gehen könnte. Wäre dieser Neurologe mit Kindern überfordert? Dürfte eigentlich nicht sein, oder? Confused

War schon jemand mit seinem Kind beim Neurologen? Very Happy

_________________
Liebe Grüße,
Mellie
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Mirianna1
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

was hat denn dein Sohn? Gibt es Diagnosen oder Verdachtsdiagnosen?
Ich würde in diesem Alter wahrscheinlich immer noch den Neuropädiater vorziehen.
Der Neuropädiater deckt auch die Jugendzeit mit ihren Turbulenzen und Besonderheiten (Pubertät) ab.

LG

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Sohn (19), Autismus, Intelligenzminderung, Epilepsie
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KerstinM.
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mir hat mal ein Arzt an anderer Stelle gesagt: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und bin in all den vielen jahren sehr gut damit gefahren.

ich würde eher den Kinderneurologen /Neuropädiater wechseln, aber nicht zu einem Neurologen für Erwachsene gehen.
Zitat:
Der Neuropädiater deckt auch die Jugendzeit mit ihren Turbulenzen und Besonderheiten (Pubertät) ab.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil des "Kinderfachmannes".

Gruß Kerstin

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Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
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dunja/diana
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wie schon gesagt, Kinder sind keine Erwachsenen und brauchen die Medikamente zum Beispiel für sie angepasst. Nur weil sie jetzt "kleine Erwachsene" sind meinen manche Ärzte immernoch ihnen die Medikament nur etwas weniger zu geben obwohl es ja Medikamente gibt die für Kinder nicht zugelassen sind.
Wir haben bei uns in der Stadt einen Neurologen gefunden der sich zwar auch hauptsächlich auf Erwachsene spezialisiert hat aber Kinder mit bestimmten DIagnosen (SHT) betreut. Aber wegen der Epilepsie die mein Sohn hat vertraue ich dann doch lieber auf die Neuropädiater der Kinderklinik. Mit meiner Tochter bin ich bei den obengesagten Neurologen und die Eltern mit denen ich gesprochen habe sind nur zufrieden.
Aber ich würde bei dem Neuropädiater bleiben.
Liebe Grüße
Dunja
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Mellie
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

erst einmal vielen Dank für eure Meinungen dazu.

Mirianna1 hat folgendes geschrieben:

was hat denn dein Sohn? Gibt es Diagnosen oder Verdachtsdiagnosen?


Ich verlinke mal zu meiner Vorstellung, dann brauche ich nicht alles wiederholen:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....1670&highlight=mellie

Es geht bei meinem Sohn nicht um die Einstellung irgendwelcher Medikamente. Er hat noch nie neurologische Medikamente genommen. Das EEG war bis jetzt immer unauffällig.

Ich habe bis jetzt nur "schlechte" Erfahrungen im SPZ gemacht. Die Ärztin dort hat zugegeben, dass sie in unserem Fall nicht weiter weiß. Dann wollten sie als Vergleich den Bruder sehen und haben ihn durchuntersucht. Der wurde mehr untersucht als sein besonderer Bruder. Dann war ich auf Empfehlung des Orthopäden letztes Jahr noch einmal bei einer anderen Ärztin für Neuropädiatrie. Im Grunde genommen ergab dieser Besuch auch nichts Neues für mich.

Ich habe gesehen, dass der Kinderarzt auf dem Ergotherapierezept Ataxie drauf geschrieben hat. Das ist eine neurologische Störung. Und dieses möchte ich gerne mal abgeklärt haben. Er hat ein auffälliges Gangbild und dann dieses Rudern mit den Armen. Dafür muß es doch einen Grund geben oder eine Diagnose und vor allem dann auch eine weitere Therapie - außer Ergotherapie. Krankenymnastik bekommen wir einfach nicht verschrieben. Wir können froh sein, dass er eine Rehasportveordnung bekommen hat.

Confused

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Liebe Grüße,
Mellie
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Mirianna1
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melli,

wurde denn nun weiter in Richtung Autismus gedacht? In deinem Vorstellungsthread würde darüber nachgedacht. Das Rudern der Arme kann auch bei Autismus vorkommen ebenso der Zehenspitzengang. Sollte es in diese Richtung gehen, dann wäre ein Neurologe der falsche Ansprechpartner.

Um eine Ataxie abklären zu lassen, würde ich mir einen neuen Neuropädiater suchen.

LG

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Mariaa
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Neurologen sind bei uns ein ganz schwieriges Thema Rolling Eyes
Allerdings haben wir einen tollen im SPZ...

Grundsätzlich würde ich auf jeden Fall zu einem Neuropädiater gehen, die Gründe haben andere hier ja schon geschrieben.
Es ist aber leider wir bei Ärzten aller Fachrichtungen, nicht immer leicht einen guten zu finden.
Wenn Eure Ärztin im SPZ sagt, das Sie nicht weiter weiss (was ich übrigens für einen super Zug halte und was definitiv für sie spricht) würde ich einfach mal bei einem anderen Neuropädiater vorsprechen.
Eventuell kannst Du ja mal Deinen "Einzugsradius" nennen, vielleicht kann Dir hier jemand einen guten Tip geben. Es gibt übrigens auch niedergelassene Kinderärzte, die Neuropädiater sind. Ich würde einfach mal suchen und Termine machen, vielleicht kennt Euer Kinderarzt ja auch einen.

Wurde denn schon ein MRT gemacht?

Viele Grüße

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Mellie
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mariaa hat folgendes geschrieben:

Wenn Eure Ärztin im SPZ sagt, das Sie nicht weiter weiss (was ich übrigens für einen super Zug halte und was definitiv für sie spricht) würde ich einfach mal bei einem anderen Neuropädiater vorsprechen.
Eventuell kannst Du ja mal Deinen "Einzugsradius" nennen, vielleicht kann Dir hier jemand einen guten Tip geben. Es gibt übrigens auch niedergelassene Kinderärzte, die Neuropädiater sind. Ich würde einfach mal suchen und Termine machen, vielleicht kennt Euer Kinderarzt ja auch einen.

Wurde denn schon ein MRT gemacht?

Viele Grüße


Hallo Mariaa,

natürlich ist es gut, wenn die Ärztin offen sagt, dass sie nicht weiter weiß. Aber uns dann immer wieder neu betellen und EEG`s schreiben lassen, wo nichts zu finden ist - fand ich nervig. Der eine Gentest war unauffälig. Ich müßte mich jetzt nur mal dazu aufraffen, den weiteren Gentest zu veranlassen. Aber ob uns das dann weiter bringt und er dadurch Krankengymnastik bekommt. Ich finde einfach, dass er motorisch/neurologisch auffällig ist und auch ohne gesicherte Diagnose ein Recht auf Krankengymnastik hat.

Wir waren schon bei einem anderen Neuropädiater (niedergelassene Kinderärtzin mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie). Die ist der Meinung, dass es ausreicht ihn zu Hause als Mutter zu fördern und Therapien nicht viel bringen.

Ein MRT wurde im Kleinkindalter gemacht. Da haben sie immer seinen Kopf untersucht, weil er einen zu großen Kopf hat. Da ist irgendwas mit der Rindenmarkgrenze....aber scheinbar nicht auffällig genug, dass man da weiter forschen muß. Wo muß ich noch einmal wegen dem MRT hin. Damals waren wir im Krankenhaus deswegen.

Wir waren übrigens im SPZ Unna Königsborn.

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Mellie
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Mariaa
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mellie,

Du hast ganz recht, eine Krankengymnastik ist völlig unabhängig von einer Diagnose.
Es ist ja das klinische Bild entscheidend. Wenn die Diagnostik unauffällig war, kann man ja trotzdem nicht alle Schwierigkeiten als nichtig erklären.
Es gibt ja sehr viele, die keine Diagnose haben und trotzdem Krankengymnastik zur Unterstützung irgenwelcher motorischen Probleme bekommen.
Das finde ich schon sehr merkwürdig, vor allem, da "Ataxie" ja anscheindend auch von den Ärzten festgestellt wurde Confused

Auf jeden Fall würde ich schauen, ob Du die MRT-Bilder von damals bekommst
und damit mal bei einem neuen Arzt vorstellig werden.
Wenn ich was gelernt habe, dann das MRT-Bilder wirklich nur von Spezialisten gedeutet werden können. Am Besten wäre ein Kinder-Radiologe, mit seeehr viel Erfahrung.
Uns hat ein Neuropädiater, seines Zeichens Oberarzt einer großen Kinderklinik aufgrund von MRT-Bildern eine schlimme lebenslimittiernde Krankheit diagnostiziert.
Zum Glück habe ich einen guten Spezialisten gefunden, der da ganz anderer Meinung war Rolling Eyes
MRT-Bilder sind eine schwierige Sache, da es sie ja auch noch nicht solange gibt und viele Ärzte nicht viele gesehen haben, gerade bei seltenen Sachen.
Du hast das Recht auf eine Zweitmeinung!
Ich würde erstmal die alten Bilder neu befunden lassen...
Ein neues MRT muss von einem Azrt angeordnet werden

Viele Grüße

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KerstinM.
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BeitragVerfasst am: 10.10.2011, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da ist irgendwas mit der Rindenmarkgrenze....aber scheinbar nicht auffällig genug, dass man da weiter forschen muß.

Wer traf denn diese Aussage? Einer der sich tatsächlich mit Kindern auskennt?
Du kannst dir das MRT auch holen (in Kopie) und kannst damit zu einem erfahrenem Kinderneurochirurgen/ Kinderneurologen gehen und dir ne Zweitmeinung holen.

Gruß Kerstin

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