bei meinem Problem geht es zwar um "normale" Kinder, aber ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem behilflich sein, weiß gerade nicht, wohin mit meiner Frage.
Ich arbeite seit 4 Wochen als Au-Pair bei einer Familie mit zwei Jungs, zweieinhalb und fast sechs Jahre alt. Die beiden sind soweit wirklich leicht zu handhaben und gut erzogen, da kann ich mich nicht beschweren.
Allerdings gibt es eine Sache, die mir ziemlich auf den Senkel geht: Beide, insbesondere aber der Kleine, trödeln bei allem rum.
Kennt ihr das von euren "normalen" Kindern auch? Was kann ich dagegen tun? Das geht schon morgens beim Frühstück los, da brauchen wir für eine Scheibe Toast schon mal 35 Minuten. Wenn ich die beiden dann nachmittags von Kiga und Schule abhole, scheinen wir auf dem Nachhauseweg immer die letzten zu sein, da meine beiden magisch angezogen werden von Zäunen, Gittern, Pollern und alles beklettern müssen. Wir brauchen für einen Fußweg von 5, 6 Minuten locker 15.
Verglichen mit den Problemen, die ihr mit euren Kindern habt, ist das ein Kinkerlitzchen, aber als kindermäßig weitestgehend Unerfahrene weiß ich nicht so recht, was ich machen soll. Habt ihr einen Geheimtipp, wie ich die beiden anspornen kann, sich mal ein bisschen zu beeilen?
Vielen Dank im Voraus _________________ Hannah (3/92) - V.a. Asperger, Epilepsie
Wenn ich die beiden dann nachmittags von Kiga und Schule abhole, scheinen wir auf dem Nachhauseweg immer die letzten zu sein, da meine beiden magisch angezogen werden von Zäunen, Gittern, Pollern und alles beklettern müssen. Wir brauchen für einen Fußweg von 5, 6 Minuten locker 15.
Besseren Naturkunde- und Sportunterricht gibt es nicht. wenn du die Zeit hast, dann solltest du sie den Kindern auch geben
Für schnelleres Essen habe ich auch leider keinen Tipp, da ich auch so drei schlechte Esser hatte. Da hilft nur Geduld und Ansporn, weil man hinterher was Tolles machen will!
Gruß Kerstin _________________ Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
Habe die Zeit leider nicht, weil sich der Kleine ganz gerne auf dem Nachhauseweg in die Hose pinkelt Versuche daher immer, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
Trotzdem danke! _________________ Hannah (3/92) - V.a. Asperger, Epilepsie
Hallo Hannah, dann lasse ihn noch im Kiga auf Toilette gehen, bevor ihr losgeht oder eben mal zwischendurch unterwegs. So ein kleiner Mann darf das schon mal. Und lehrt ja auch fürs Leben!
Gruß Kerstin _________________ Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
Hihi, im Kiga ist er wie ich früher: "Nein, ich muss wiiiirklich noch nicht!", aber stimmt, darauf sollte ich wahrscheinlich demnächst bestehen.
Ich frage mich, weshalb die anderen Kinder im Viertel nicht so einen Kletter-/Lauf-/Springdrang haben wie meine. Fehlt denen die gesunde Neugier oder haben meine beiden zu viel davon?
(Herrje, wenn man so auf der "anderen Seite" steht und die eigene Kindheit noch nicht allzu weit weg ist, merkt man erstmal, was die armen Eltern und co. mit einem durchmachen mussten. Meine Oma musste jeden Tag das gleiche Spiel mit mir spielen auf dem Nachhauseweg vom Kiga... ) _________________ Hannah (3/92) - V.a. Asperger, Epilepsie
oder den "Abholern" die Zeit, deshalb genieße es, dass du sie haben kannst
Zitat:
was die armen Eltern und co. mit einem durchmachen mussten. Meine Oma musste jeden Tag das gleiche Spiel mit mir spielen auf dem Nachhauseweg vom Kiga... )
Vielleicht hat das aber deiner Oma auch sehr gefallen. Omas haben doch so unendlich viel Geduld, das ist der Vorteil des Oma-Daseins. Anders als die Elternzeit, wo der Alltag einfach vieles nicht zulässt.
Gruß Kerstin _________________ Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
ZU dem schon gesagten..der Kleine ist grad mal 2,5 Jahre..das sind noch Kleinkinder..die brauchen ihre Zeit einfach noch und wenn möglich sollte man sie ihnen lassen..
Auch beim essen ect..notfallst hilf ihm halt.. _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
Wenn mein Sohn trödelte und es musste trotzdem schnell gehen habe ich daraus gern mal ein Wettrennen gemacht.
Zb. Ich wette mit Dir, dass ich schneller als Du bis da vorne zum Gartenzaun rennen kann! Oder wer von uns ist der Schnellste?
Und zum Thema in die Hose pieseln...
Auch wenn er sagt er muss nicht, trotzdem aus Klo setzen.. denn dann kommt meistens doch etwas .
Ich weis wovon ich spreche...
Viel Spaß weiterhin!!!! _________________ Tochter 18q- *29.12.10/ Sohn *17.06.2002 gesund!
Meine Tochter ist leider am 20.12.2011 ganz überraschend verstorben.
Danke für eure Antworten, wahrscheinlich muss ich mich einfach noch ein bisschen in Geduld üben
Aber hat noch jemand einen Tipp zum Thema Essen? Das Problem ist nämlich, dass die Kinder hier (anders als in Deutschland) im KiGa kein zweites Frühstück essen, sondern erst wieder um 12, halb eins ihr Mittagessen kriegen.
Vielleicht hat der Kleine morgens einfach keinen Hunger, aber ich möchte schon, dass er zumindest eine Scheibe Toast isst, damit er nicht mit leerem Magen in den KiGa geht.
Nachmittags und abends isst er zwar auch langsam, aber da matscht er nicht minutenlang mit seinen Fingerchen im Brot herum _________________ Hannah (3/92) - V.a. Asperger, Epilepsie
was das Trödeln betrifft, denke ich, dass man wahrscheinlich nur beim Großen etwas bewirken und erwarten kann. Mit 2 1/2 hat man ja noch nicht wirklich ein Verständnis von Zeit. Aber 30 Minuten fürs Frühstück sind doch auch eigentlich nicht so ungewöhnlich, wenn auch nervig.
Zum Thema Essen: Ich würde mir diesbzgl. keinen Stress machen. Das ist zwar löblich und ich kann es wirklich nachvollziehen (ich musste morgens immer etwas essen), doch die Kinder haben es bisher ja auch ohne ausgehalten. Vielleicht kannst du die Toastscheibe ja in die Form von irgendwas schneiden oder sie kann unterwegs gegessen werden. Oder ihr steigt um auf Cornflakes etc., was vielleicht ein größerer Anreiz zum Essen ist.
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