für euren gemeinsamen Start morgen zu Hause wünsche ich euch alles erdenklich Gute.
Ich finde, du hast mit deinem Brief sehr treffend beschrieben, wie es Eltern(in meinem Fall Großeltern) in so einer Ausnahmesituation geht.
Diese ständige Angst um das Kind und das "ausgeliefert sein" kann ganz schön zermürben.
Vielleicht trägt der Brief ja zum besseren Verständnis für die Elternperspektive bei, wäre jedenfalls wünschenswert.
Liebe Grüße
Birgit _________________ Enkeltochter Shirin *06.07. LTX 08,Epilepsie, Kurzdarmsyndrom,PEG, Tracheostoma 09 mit Teilbeatmung, mehrfach reanimiert, TS-Verschluss 07.11. Kein Laufen, kein Krabbeln, aber ein fröhliches Kind. † 10.04.2012 - für immer in meinem Herzen.
Nun will ich mich auch nochmal kurz melden. Dass hier gelesen wird und zwar von allen beteiligten finde ich gut. Aber es sollte eben alles echt bleiben. Ich denke, ich bin nie verbal entgleist,ich denke ich habe mir nichts vorzuwerfen!
Die Art und Weise finde ich auch nicht so gut, ich habe mir das sehr zu Herzen genommen und fühle mich doch teilweise etwas unverstanden. Zumal ich gar nicht der Meinung bin, dass ich so negativ geschrieben habe. Wir kamen eben aus einer Klinik mit zwei zu eins Betreuung und jetzt war das nicht so. Und genau da liegt ja das Problem, es ist teilweise einfach nur für das Notigste Zeit.
Da geht der Vorwurf eindeutig an das System.leider Gottes oder Gott sei Dank sind wir alles nur Menschen und dann bekommt diese Kritik deren falsche ab. Einzig und allein dafür müsste ich mich entschuldigen, nicht aber ab der Kritik an sich.
Wir alle hier leisten etwas und wir alle brauchen eben dafür auch mal Wertschätzung. Das hätte ich mir genauso gewünscht wie das Team hier. Ich habe hoffentlich genau diese Wertschätzung mit meinem Brief ausdrücken können und ich habe mich über "lobende " Worte auch gefreut und nehme diese mit nach hause.
Nun will ich nur noch die erste Nacht mit meinem Engel hinter mich bringen und dann geht es endlich nach Hause.
Vielen vielen dank für eure wünsche! Ich werde weiter hier berichten!!
Manu _________________ Manu(*1981), Dirk (1980), Leon-Niklas (*12/2001), Lexa Laureen (*06/2009) & Luis Gabriel (*06/2011) Tracheobronchomalazie & Williams-Campbell-Syndrom
Ich schreibe mit dem Handy, entschuldigt die Fehler. _________________ Manu(*1981), Dirk (1980), Leon-Niklas (*12/2001), Lexa Laureen (*06/2009) & Luis Gabriel (*06/2011) Tracheobronchomalazie & Williams-Campbell-Syndrom
Ich wünsche euch für morgen und die Zeit zu Hause alles erdenklich Gute! Es wird sicher am Anfang schwer für euch sein. Aber letztlich pendelt sich alles irgendwie ein, manchmal dauert's ein bisschen, aber es wird täglich besser und leichter.
@all:
Was das "Mitlesen" von Leuten angeht, die eigentlich gar keine besonderen Kinder und die damit zusammenhängenden Probleme haben, sondern einfach nur neugierig sind, was da wohl (evtl. über sie?) geschrieben wird, da kann ich nur folgenden Satz meiner Oma zitieren:
DER LAUSCHER AN DER WAND, HöRT SEI EIGENE SCHAND'
Weil die anderen fühlen sich sicherlich nicht angesprochen.
Und wenn ich verfolge, wie momentan eine gute Bekannte im Krankenhaus mit ihrem sowohl behinderten als auch krebskranken Kind "behandelt" wird, dann muss ich sagen, würde es nicht schaden, wenn da die eine oder andere Schwester, der eine oder andere Arzt hier mal liest, was sie/er ANRICHTET.
LG
Sandra _________________ Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG +1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt
'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'
Ich wünsche Euch einen guten Start zu Hause, dass ihr erst mal die Ruhe zu Hause genießen könnt und euch gut einlebt!
Deinen Brief fand ich sehr gut geschrieben und hoffe, dass er vom Team auch so gut aufgenommen wird. Dann könnt ihr mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Wir konnten das damals und freuen uns daher auch immer wieder, wenn wir Schwestern aus der Zeit treffen und wir ihnen stolz Anton zeigen.
Ich finde es gut, dass hier auch Professionals mitlesen und schreiben dürfen. GErade im Bereich vom PD zu Hause haben mir die Berichte "von der anderen Seite" schon viel geholfen. Und ich denke, es vermittelt auch den Professionals (egal aus welchem Bereich) eine andere Sichtweise. Und das gilt auch für sehr erfahrene Leute.
Schade finde ich es nur, wenn mitlesende Menschen (egal welche) sich nicht direkt äußern, wenn sie sich kritisiert oder falsch verstanden fühlen. Da reicht doch eine Antwort oder auch eine PN und man Dinge gleich klären.
Ich selbst schreibe hier nicht anonym, wer uns kennt kann uns hier finden und mitlesen. Ich überlege mir (meistens) sehr gut, was ich schreibe, manchmal muss man aber auch mal Frust ablassen oder jammern dürfen. Wer sich dadurch angegriffen fühlt sollte sich äußern.
Wichtig finde ich dabei immer, dass man nicht persönlich wird. Also nicht über bestimmte Personen mit Namen herzieht, Pflegedienste öffentlich nennt und dann nur darüber schimpft usw.
Liebe Grüße
Katrin, die als Mutter hier liest und schreibt, aber eigentlich auch zu den Professionals (Sonderschullehrerin) gehört und hier NIE gezielt nach Schülern und Eltern suchen würde! _________________ Katrin mit A. *06, SSW 23+0, 600g, Sauerstoffpflichtige BPD und Lungenschädigung durch RSV-Virus, pulmonale Hypertonie, Rechtsherzinsuffizienz, Hypotonie,entwicklungsverzögert, sehbehindert, ein immer fröhliches Kerlchen
und M. *08 und L. *11
Auch ich wünsche Euch eine wunderschöne Heimkehr und ein intensives, ganz neues Kennenlernen zu Hause!
Auch ich bin beides - Mutter und Kinderkrankenschwester - und kann daher sagen - Dein Brief ist wunderschön, offen, berührend, informierend und Wogen glättend und genau das muss man ab und zu. Beide Seiten haben ihre (Beweg-) Gründe und nicht immer ist der direkte Austausch möglich. Schade, dass dies häufig Verletzungen auf beiden Seiten zur Folge hat, die menschlich meist gar nicht gemeint und sicher nicht beabsichtigt sind.
Ich wünsche Dir ein ausgeglichenes, passendes PD-Team an die Seite und jede Menge guten, heilenden Austausch hier im Forum!
Grüßle
Ursula _________________ Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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