wir mussten auch knapp 2 Jahre nach Vojta turnen. Bei J. hieß es das er NIE laufen wird und wir uns glücklich schätzen könnten wenn er überhaupt mal krabbelt.
Es gab auch immer wieder Phasen wo es echt schwer war ihn zu halten und er sich wie ein Aal gewunden hatte. Dazu kam manchmal auch das massive Meckern wo ich schon mehrfach kurz davor war aufzuhören.
Heute nach fast 13 Jahren bin ich froh das ich durchgehalten habe, denn ich hab einen ganz normalen Jungen (mit einem besonderen Bauch) der wie jeder andere läuft.
Das einzige was ihm jetzt Probleme bereitet sind seine fehlenden geraden Bauchmuskeln und die dadurch beginnende Skoliose. Aber leider bekommen wir die mit keiner Therapie zusammen sondern es würde nur mit einer Op gehen.
wir haben fast 3 Jahre Vojta geturnt, und Alina hat enorm geschrien mal mehr mal weniger phasenweise halt. Durch mehrer Glaukomanfälle durften wir nicht mehr nach Vojta turnen, und erfolge blieben auch aus. Wir turnten nach Bobath weiter und schwubs kullern, robben ging los , aufeinmal konnte sie greifen, es war einfach schön nur kann ja auch die Vojta Grundlage die wir vorher hatten dazu verholfen. Nun ja wir turnen nun 7 Jahre nach Bobath und haben Vojta wieder in der Reha ausprobiert, ich muss sagen ich war erstaunt wie gut sie mitgemacht hat, und aber auch wie platt sie danach war, die spastik war auch enorm gesenkt worden, wir dachten dann turnen wir zuhause Bobath und in der Schule Vojta, tja und dann stellten wir fest das Alina sehr stark nach dem Vojta turnen krampfte, immer im Status. Irgendwas wurde ausgelöst, also turnen wir nun wieder nur nach Bobath. Ich glaube jedes Kind ist anders, und man muss es für sich herausfinden was man vertreten kann und wobei man fortschritte sieht.
LG Jenny _________________ Alina Janine 10.01.01 FG 24SSW, 390g, Cerebralparese, Hirnblutungen, Balkenhypoplasie, Blind, Epilepsie, ASD2, Tetraparese, Mikrozephalus, Bronchopulmonale Dysplasie II, Hüftdysplasie, war Langzeitbeatmet, PEG Sonde,
Manuel Mika geb.gest.8.3.07 (Alinas Cousin)
Manuel Mika´s Bruder Lino-Patrice geb. 7.10.08 29.SSW gesund
Das glaube ich nicht. Zumindest traf das bei unserer Tochter nicht zu. Wenn sie dabei Angst gehabt hätte, hätte sie danach die Therapeutin sicher nicht freudig angelächelt. Sie freut sich heute noch, wenn sie die Therapeutin auf der Straße sieht.
Uns wurde gesagt, dass die Kinder schreien, weil sie etwas tun, worauf sie keine Lust haben und/oder weil es anstrengend ist. Diese Erklärung war für mich plausibel.
Uns wurde gesagt, dass die Kinder schreien, weil sie etwas tun, worauf sie keine Lust haben und/oder weil es anstrengend ist. Diese Erklärung war für mich plausibel.
genauso wurde es mir auch erklärt, das die Kleinen schimpfen weil sie etwas tun müssen was sie nicht möchten bzw. nicht kennen. Es werden ja nur Punkte gedrückt um etwas auszulösen was sie sonst nicht machen (wollen, können)
das war für mich auch ok und ich hab auch gemerkt das J. sie vor und nach der Therapie immer angestrahlt hatte...
Zudem weinen sie (zumindest war es bei unserem Sohn so), weil sie die Einschränkungen nicht mögen. Und das ist eine Sache, die ich auch gut tolerieren konnte. _________________ Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), diverse Hirnfehlbildungen und seit Febr. 2010 West-Syndrom (leider seit Mai 2011 nicht mehr anfallsfrei mit auffälligem EEG) - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär - Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiss wie Wolken schmecken -
auch wir müssen uns nochmal ins Vojta/Bobath Getümmel werfen.
Zur Geschichte:
Meine Kleine turnt seit ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus nach Bobath. Wie so viele Eltern überlegt man dann doch mal, ob es mit der "anderen" Therapie-also Vojta nicht bessere Fortschritte gäbe. Auf Anfrage bei unserer Physiotherapeutin heiß es immer "ach das ist nichts für sie beide" (für Mama und Kind). Nun waren wir zur Mu/Kind Kur im Allgäu und hatten dort eine Theapeutin die beides konnte. Auf meinen Wunsch hat sie bei meiner Kleinen mal Vojta angewandt, um zu sehen, ob sie es überhaupt mitmacht. Sie hat geweint, aber sich nicht hineingesteigert.
Nun wollte ich natürlich zu Hause weiterlernen und beides machen. Unsere Therapeutin kann leider nur Bobath, also hab ich mir bei einer anderen Therapeutin einen Termin geholt. Nun kam das Problem. Wir bekommen kein Rezept für beides.
Das SPZ meint Bobath ist jetzt gut und Vojta wüde die Mutter/kind Beziehung belasten und wie ich überhaupt darauf komme, jetzt zu wechseln. (Aber das wollten wir doch garnicht). Naj eben alles kompliziert.
Ich würde es mit Vojta wenigestens mal versuchen, aber immer, wenn man das Thema anspricht, tuen die Leute so, als würde man dem Kind etwas antun.
Kann man nicht bei 2 verschiedenen Therapeuten in Behandlung sein?
Vielen Dank für eure Erfahrungen, die ihr hier so schreibt. Das hilft oft weiter.
Bis bald Yvonne
Was machen wir denn jetzt _________________ Tochter geb. 05/2009 als Extremfrühchen 23+6SSW,615 Gramm 32 cm, Hirnblutung II°+III°,NEC, Hemiparese,
fröhliche,ausgeglichene Minimaus
Bobath und Vojta können rechtlich nicht parallel zu lasten der GKV verordnet werden, da Beides krankengymnastische Methoden sind, die auf neurophysiologischer Grundlage basieren.
Es gibt folgende Möglichkeiten:
- Anstelle von Bobath, Vojta zu Lasten der GKV verordnen lassen.
- Vojta (oder Bobath) selbst bezahlen, nachdem es vom Arzt auf einem Privat-Rezept verordnet wurde.
Es gilt darauf zu achten, daß das Kind im Falle von parallelen Therapien, diese toleriert. _________________ Viele Grüße
Sinale
Hallo Yvonne,
kannst Du Dir event. einen Therapeuten suchen der in Bobath und Vojta ausgebildet ist.
Auf unserem Rezept steht auch Vojta, was wir schwerpunktmäßig auch machen. Aber es fliessen auch Bobath Elemente in die Therapie ein. Für uns ist das ein sehr gute Mischung und Johanna toleriert es sehr gut.
Lieben Gruß Simone _________________ Simone ('73) und Johanna (10/2008) semilobäre Holoprosencephalie, hochgradig Schwerhörig (beidseitig Cochlear Implantat), ICP im Sinne eine beinbetonten Tetraparese, chronische Hypernatriämi, Brille
ein fröhliches und zufriedenes kleines Mädchen mit ganz viel Charme
wir haben mit Vojta angefangen als mein Sohn 4 Monate alt war.
Es war unsere schlimmste Zeit.
Mein Kind hat sich so sehr gegen die Übungen gestemmt, bei der Physiotherapeutin und auch bei mir.
Das schlimmste war für mich, das ich mir erstmal das Vertrauen wieder Stück für Stück zurück erarbeiten mußte.
Mein Kind hat mich angeschrien wenn ich ihn An/Ausziehen wollte. Nach 2 Wochen sind wir auf Bobath umgestiegen und es hat wirklich sehr gut funktioniert.
Vojta war nicht die geeignete Therapie für mein Kind. So wie Bobath für andere Krankheitsbilder nicht so förderlich ist wie bei Vojta (z.B. Spastik, wurde glaube ich auch weiter oben erwähnt).
Es ist doch gut, das es verschiedene Möglichkeiten und Therapien gibt. Alles was hilft und gut tut ist gut.
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