hier gibt es Informationen und eine Plattform. _________________ Ich leide unter Autismusstörung : aufgrund von 50 Jahren Anpassung an die "NormWelt" ist mein Autismus gestört. (AspieHumor)
Tochter1: NT-Syndrom, Borderlinerin
Tochter2: AutismusSpektrumBesonderheiten mit Zusatz AGS
Tochter3:ASB + Zusatz Neurodermitis.
ich habe das Buch "das hirnverletzte Kind" gelesen und die ersten Übungen in unseren Alltag eingebaut. Die Therapie im Ausland kam für uns aus mehreren Gründen nicht in Frage. Julian darf nicht fliegen und die Vorträge sind alle in Englisch. Dolmetscher sind nicht zugelassen. Die Therapie setzt voraus, dass man den ganzen Tag (abzüglich der Schlafens- und Eßzeit) therapiert. Das kann ich nicht leisten!! Ich habe mir aber einen Teil daraus genommen (die Rutsche) und mit Julian sehr oft geübt. Dadurch hat er angefangen sich auf dem Bauch fortzubewegen und krabbeln gelernt. Ich glaube, dass auch andere Therapieformen mit dieser Rutsche arbeiten, nur hat mir dass leider kein Therapeut gesagt, dass man mit relativ einfachen Methoden sehr gute Ergebnisse erzielen kann.
Übrigens: Heute kann er krabbeln und laufen
LG
Andrea _________________ Julian geb. 18.01.07; 28/0 SSW 1090g. Ventrikelseptumdefekt, Atemnotsyndrom,Pneumothorax rechts, BPD,Lungenhypoplasie, Tracheostoma, derzeit CPAP beatmet, Krampfanfälle, Leistenbruch, Lungenbiopsie,Gedeistörung,deshalb PEG,Nov. 09 Reflux-op, seit April 09 ohne Beatmung mit Sauerstoff, Aug 10 Tracheostomaverschluß
Einiges, was man über die Therapie liest, entspricht nicht mehr dem heutigen Stand. Also möchte ich etwas dazu sagen:
1. Das Family Hope Center in Phil. gegründet von einem langjährigen Kollegen von Glen Doman stellt wirlich sehr individuelle Programme an die Lebenssituation jedes Kindes angepasst. Also die Kinder, die zur Schule bzw. Kindergarten gehen, dürfen auch von dem Programm profitieren und werden vom Centrum behandelt. Einige Familien können nur paar Stunden mit dem Kind arbeiten und das wird akzeptiert. Das FHC ist sehr modern und Familienfreundlich.
2. Die Dolmetscher sind zugelassen. FHC bietet Seminare mit Dolmetschern für verschiedene Sprachen, auch für Deutsch. Bei den Vorstellungen werden die Familien ebenfalls wenn notwendig von einem Dolmetscher betreut.
3. Die Therapie beinhaltet das ganzheitliche Förderung: Seh- und Hörförderung, frühkindliche Reflexe, motorische Förderung, Atemübungen, das Überdrucktherapie, Arbeiten am Geruch und Geschmack, taktile Arbeit, Diät, Entgiftung, chranio-sacral Therapie. Man arbeitet darauf hin, dass man die Arbeit von den geschädigten Gehirnzellen von den ungeschädigten übernommen wird. Es gibt sehr-sehr viele Erfolgsgeschichten, die nicht unbedingt mit einer kompletten Heilung zu tun haben, aber man erreicht doch das, was die Neurologen für unmöglich vorgaugeln.
Das Bericht beim 3Sat "Schauplatz. Das Dorfwunder" ist sehr interessant. Kann man auf You Tube sehen.
4. Wenn einer sich wirklich für die Therapie interessiert, solle sich selbst informieren. Das hirnverletzte Kind ist da eine sehr gute Adresse oder man setzt sich mit dem FHC direkt in Verbindung.
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