und danke erstmal für eure Antworten.
Also ich werd das erstmal beantragen und dann mal sehen. Die KK kennt uns ja schon und weiss, dass wir uns nicht so einfach abspeisen lassen. Ich werd dann berichten.
Bin gespannt, ob Nele weiter reiten will, denn letzten Freitag ist ihr das Pferd auf den Fuß getreten und das fand sie gar nicht lustig. Sie ist da auch echt nachtragend.
Sabine, warum nimmt man eigentlich große Pferde und nicht z.Bsp. Ponys für dieTherapie mit Kindern?
L.G. Beate _________________ Nele 17.12.06; FG 28/0 SSW, schwere Asphyxie unter d. Geburt, Atemnotsyndrom, Hirnblutung 3° bds., HC mit VP-Shunt 4/07, Revision 12/11
jedem Therapeuten ist es selber überlassen, was für Pferde er zu Therapiezwecken einsetzt.
Insofern kann ich nur für mich sprechen: Bei mir sind die Pferde mein Eigentum, d.h. ich nutze nicht fremde Pferde, sondern bilde meine Pferde selber aus und trainiere sie ihr Leben lang.
Damit ein Therapiepferd angenehme, weil unverkrampfte Bewegungen hat, muss es muskulär vernünftig trainiert sein. Das Training dient dabei auch dazu, dass das Pferd über seine heilende Wirkung für Menschen hinweg nicht dabei selber körperlich oder seelisch erkrankt. Ein Pferd braucht auch geistige Abwechslung, man kann ein Pferd nicht nur in der Runde führen.
Die Pferde erhalten Bodenarbeit, Longenarbeit, dressurmäßige Arbeit- was heißt Gymnastik für Beweglichkeit plus Krafttraining, um Reiter gut tragen zu können- , Ausritte für die Seele und die Kondition und je nach Rasse kleine Sprünge zwischendurch. Damit ich ein Pferd selber auch unter dem Sattel arbeiten kann, braucht es eine gewisse Mindestgröße. Es ist relativ schwierig, für sehr kleine Ponies Reiter zu finden, die fachlich so weit ausgebildet sind, das sie ein Pony gut trainieren könnten,- oder eben Spaß dran fänden, nicht nur Spaß nicht dem Pony haben zu dürfen, sondern gezielt arbeiten zu müssen.
Hier noch ein wenig Spekulation: Bei manchen Therapeuten mag vielleicht die universelle Einsetzbarkeit für Kinder und schwere Jugendliche oder Erwachsene im Blickpunkt stehen, wenn z.B. nur ein Pferd für alle vorhanden ist. Beim Voltigieren steht auch die Belastbarkeit mit zwei Kindern zugleich einem zu kleinen Pferd entgegen. Und in der Hippotherapie hört man immer wieder, dass der Therapeut dahinter mitreitet, obwohl dies viel von den erwünschten Wirkungen mindert. Auch hierfür wäre ein tragfähiges Großpferd nötig.
Ob unbedingt sehr kleine Schwingungen und kurze Schritte eine bessere Wirkung auf jüngere Kinder hätten als große rythmische Bewegungen ist meines Wissens nach nicht erforscht. Von der Sitzbreite her gesehen können große Pferde manchmal schlanker sein, als kleine knubbelige Ponies.
ich überlege auch schon länger meinem Sohn therapeutisches Reiten oder Hippotherapie zukommen zu lassen.
Die Pflegekasse hat gleich gesagt, dass sie das nicht übernehmen würden.
Nun bin ich am überlegen, ob man das aus den Geldern finanzieren kann, auf die man sowieso einen Anspruch hat, wie z.Bsp. die 200 Euro nach § 45 SGB XI Zusätzliche Betreuungsleistungen. Die Frau von der Pflegekasse meinte, dass es ihr egal ist, wie wir dieses Geld ausgeben, es darf nur nicht therapeutisches Reiten drauf stehen, sondern z. Bsp. Spielerischer Umgang mit Tieren oder so.
Hat da jemand Erfahrung, ob das überhaupt geht?
Und kennt vielleicht jemand eine Einrichtung die Pferdetherapie macht und nach diesem Paragraphen abrechnen kann? (Wir wohnen in Berlin)
viele grüße Simone _________________ Simone *1973, Thomas *1972; Oskar Lasse *Juni 2003 und Joris Ruven *Dezember 2006 mit CFC-Syndrom
wir waren auch immer zum therapie reiten....es hat meinem sohn auch sehr viel gebracht....... bei uns hats die kk abgelehnt..... u als ich meine kinderärztin fragte ob man wiederspruch einlegen sollte bei der kk meinte sie nur : ich solle mir nicht zuviel vom reiten versprechen...... es würde ihrer meinung nach nicht viel bringen.....
also haben wir es immer selber zahlen müssen........
leider ist es so dass mein sohn absolut nicht mehr aufs pferd zu bringen ist .....er will einfach nicht..... zwingen bringt ja auch nicht...... einige male bin ich immer mit geritten aber da ist der nutzen der therapie nich so groß da er sich oft an mich gelehnt hat.....
deshalb haben wir erstmal ne längere pause eingelegt..... in der hoffnung dass er von selber mal wieder reiten möchte.....
Wir reiten seit gut einem Jahr auf eigene Kosten; trotz Stellungnahme des Kinderarztes; des Orthopäden und der Tatsache das die Reittherapeutin auch KG ist und wir bei der TK sind, wurde es abgelehnt. Steht nicht im Leistungskatalog, war die Aussage...also...weiter selber zahlen...denn es bringt was!!!!
Anmeldedatum: 01.02.2011 Beiträge: 79
Wohnort: Schleswig-Holstein
Verfasst am: 23.09.2011, 20:54 Titel:
Hallo,
auch wir sind bei der großen Frage, wie die Reittherapie bezahlt werden kann.
@ JuliaLena
Wow, dass Ihr schon fast ein Jahr zum Reiten geht! Ich hatte Probleme, da es öfter hieß, es sei erst ab Kindergartenalter sinnvoll.
Wie rechnet Ihr das über die Verhinderungspflege ab?
Kannst mir auch gerne eine PN schicken
Es grüßt von der Ostsee,
Julia _________________ Julia (*77) und Lena (*10) eh. Frühchen, Ösophagusatresie (operiert), Tracheo- und Bronchomalazie, Infektanfälligkeit, nächtliche Beatmung
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