Verfasst am: 16.08.2011, 12:28 Titel: Tapsiges Laufen bei Kopfzwangshaltung - Bobath hilft nicht
Hallo
Mein Sohn läuft jetzt ja schon einige Zeit, wird dabei auch immer sicherer.
Leider ist bei ihm immer noch dieses "Babystampfen" zu sehen. Also eher mit dem ganzen Fuss, bzw eher mit der Ferse zuerst auf den Boden. Dazu kommt, dass er wohl Gesichtsfelddefizite hat (ist noch nicht geklärt) und dadurch den Kopf immer ganz leicht in den Nacken legt. Man sieht es kaum noch, das war schon viel schlimmer.
Jetzt war ich mal beim Osteopathen, und der meinte, dass dieses tapsige Laufen von der Kopfzwangshaltung kommt.
Was dagegen tun kann er aber auch nicht wirklich, da mein Sohn nicht mitmachen würde. Auch würde es ja nicht so viel bringen, wenn es am sehen liegt, oder?
Er hat seit Geburt Bobath Behandlungen, die auch schon sehr viel gebracht haben, aber irgendwie meine ich, dass es nicht mehr wirklich besser wird. Er läuft zwar merklich sicherer, aber halt immer noch so "tapsig". Das wird ihm natürlich beim rennen häufig mal zum verhängnis, und er legt sich auf die Nase.
Gibt es evtl andere Möglichkeiten ihm da weiterzuhelfen, oder muss ich erst abwarten, ob er mal irgendwann ne Brille akzeptiert und die Evtl vorhandenen Gesichtsfelddefizite geklärt sind?
Hat irgendwer erfahrungen mit sowas?
danke schon mal.
katrin _________________ Söhnchen, *Dez`08, 29. SSW, Shuntversorgter Hydrocephalus nach IV.-gradiger IVH, Cerebri Media-Infarkt, stolzes Kindergartenkind.
Hallo, diese Kopfzwanghaltung kann aber Blockaden verursachen. Gehe doch mal zu einem guten Kinderothopäden und lass nachschauen, ob Blockaden da sind und lasse sie lösen. Belese dich mal ein wenig zu KISS, vlt kann es auch das sein. Blockaden an der HWS sind Ursache für viele Auswirkungen.
Hat denn der Ostheopath nichts über mögliche Blockaden gesagt? Kennt sich dieser mit Kindern aus? Dann solltest du vltr einen anderen aufsuchen, der sich mit Kindern auskennt.
Viel Glück!
Gruß Kerstin _________________ Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
eine gute Therapie nach der Beseitigung eventueller Blockaden ist die Manuelle Therapie oder Manualtherapie, meint beides dasselbe. Soweit ich weiß, kann das aber nur ein Orthopäde verordnen.
gruß Kerstin _________________ Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf und Epilepsie und Philipp (*93) 28SSW NEK, jetzt Kurzdarmsyndrom,Nierenproblematik
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
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