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Haus kaufen oder bauen? Frage an die Hausbesitzer
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susie76
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BeitragVerfasst am: 08.08.2011, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

hallo olaf,

Zitat:
Und noch etwas: bei einem Neubau müssen Erschließungskosten (bei der Gemeinde erfragen) mit bedacht werden. Bei erstmaliger Bebauung können die ganz schön das Budget belasten (Kanal-, Wasser-, Straße etc.). 5-stellige Beträge sind da schnell erreicht.


also wir sind auf ca 2500 euro für erschließungkosten gekommen. alles in allem war das ein halber tag arbeit, dafür dann in den 5 stelligen bereich zu gehen, fänd eich abgeschmackt... aber die baunebenkosten sollte man schon bedenken, man veranschlagt ja immer so ca 20 % für erschließung, notar, katasteramt, versicherung, baustrom und wasser, grunderwerbssteuer evtl bodengutachten usw.

lg
susie

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j.(02) adhs, neurodermitis, verdacht auf as und t.(08) sev, multiple dyslalie
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Inga
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BeitragVerfasst am: 08.08.2011, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

@ Olaf
Das Geld von der Pflegekasse und das Vergünstige Darlehen der KfW kann man auch bei Neubau nutzen!

Wir haben neu gebaut und es bis jetzt nicht bereut! Wir haben nichts selbst gemacht (außer Streichen & Tapezieren), sondern die Bauleitung einem Architekten überlassen, der sich auch nach Fertigstellung des Hauses um (die vereinzelten) Reklamationen in der Garantiezeit gekümmert hat.
Die Kosten waren am Ende genauso so, wie vorher ausgerechnet. Und es passt halt alles genau so wie unsere Bedürfnisse sind und mußte nicht erst mit Kompromissen fassend gemacht werden, wie es bei einem gekauften Haus wäre.

Gruß, Inga

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Nicomum
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BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein Neubau hat den Vorteil, dass man alles nach seinen Bedürfnissen einrichten und gestalten kann.
Bei einem Hauskauf mit ev. Renovierung, muss man sich immer an den Gegebenheiten orientieren, nicht alles lässt sich so gestalten, will man es vlt. gern hätte, wenn man nicht horrende Kosten und Zeitaufwand in Kauf nehmen will.

Wir haben auch ein Haus gekauft und nach und nach umgebaut, hatte den Vorteil, dass wir drin leben konnten und nicht noch zusätzliche Mietkosten anfallen.

_________________
Liebe Grüße
Elke

Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
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Ankahefe
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BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte auch das sagen, was Inga geschrieben hat... Wenn neu bauen, dann mit Architekteb zum Festpreis... Vorteil, man hat nur EINEN Ansprechpartner, er hat das Problem mit den Handwerkern und deren Preisen als Subunternehmer... Man vereinbart einen Festpreis und geht mal ein Handwerker Konkurs oder arbeiter fehlerhaft ist das das Problem des Architekten... diese sind haftflicgtversichert....

Ist am Anfang womöglich etwas teurer... habe als Juristin bei dieser Art des Bauens eigentlich so gut wie nie Prozesse erlebt...

LG
AnKa

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AnKa mit Tochterkind 10/02 u. Minimonk 11/05 mit Syndaktylien, extremen Knick-Senkfüßen, hyperreagiblem Nervensystem u. aut. Verhaltensmustern - seit Jan. '11 glückliches Regelschulkind!
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ilo75
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BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben ein relativ neues Haus, 12 Jahre alt, gekauft-wir konnten erst mal so einziehen, grosse Umbaumassnahmen haben wir nicht vor, und die kleineren Veränderungen werden pö a pö, je nach Geldbeutel und Zeit, abgearbeitet.
So hatten wir die tatsächlichen Kosten im Blick, und alles andere ist somit berechenbar aber nicht wirklich notwendig.


LG ilona

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1 Sohn mit ADS, ehemaliges Frühchen aus der 30SSW,Entwicklungsstörungen leider in allen Bereichen, vor allem in der Wahrnehmung
Asthma aufgrund einer BPD
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YvonneE
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BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Wir haben neu gebaut - mit einem Baumeister - hat alles so geklappt wie wir uns das gewünscht haben. Nennenswerte Probleme gab es nicht. Wir haben nur die Elektrik selber gemacht und natürlich die Böden gelegt und ausmalen. Waren aber schon jeden 2. Tag mal auf der Baustelle schauen was so läuft.

Haben mit einem Baumeister hier vor Ort gebaut und darauf gehofft, dass der sich Baupfusch nicht leisten kann. Waren auch fast immer seine Arbeiter und nur wenige Fremdfirmen. Ich emfand das als angenehm, vor allem weil die aussen noch gearbeitet haben, als wir schon eingezogen waren.

Ein altes Haus umbauen würd ich nur wenn ichs erben würde.

lg und alles Gute für die Suche
Yvonne

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Lara (11.01.2008), Schwere Peripartale Asphyxie, schwere ICP, kaum Kopf- Rumpfkontrolle, kein Saug- Schluckreflex (PEG), fehlende Primitivreflexe, Tracheostoma
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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben uns jahrelang Häuser und Immobilienangebote angeschaut,sind dannn sogar noch mal für 5 Jahre zur Miete gezogen, weil wir nichts passendes finden konnten. Letztendlich wurde es ein "Altbau" aus den 70ern mit Komplettsanierung, fremdrenoviert unter Leitung einer Architektin.

Wir haben uns z.B. in Musterhausparks viele, viele Häuser angeschaut, mit vielen Anbietern gesprochen, in jedem Gespräch dazu gelernt, bis wir endlich erstmal wussten, was uns wichtig ist. Oft haben wir unsere Ideen, wenn wir sie dann im Original gesehen haben schnell abgeändert, da Traum und Wirklichkeit oft nichts miteinander zu tun haben.
Um ein behindertengerechtes Haus neu zu bauen, kann man leider nicht auf Massa-Ausbauhäuser oder ähnliche Billiganbieter zurückgreifen, sondern muss in der Regel ein freigeplantes (Fertig-)Haus wählen, was per se imme rschon teuerer ist. Dann lohnt es sich meist auch einen Architekt mit dem Komplettauftrag zu beschäftigen.

Unsere Architektin war uns eine grosse Hilfe, da sie z.B. wusste, wo es sich lohnt schon jetzt Dinge einzuplanen, um z.B. später Haltegriffe oder Treppenlifte kostengünstig anbringen zu können.
Auch hat ein Architekt viel mehr Erfahrung im Auswerten der Angebote oder in der Terminplanung der einzelnen Handwerker. Ich hätte nie daran gedacht, das Gerüst vom Verputzer schon recht früh aufstellen zu lassen, damit z.B. die Dachdekcer es ebenfalls nutzen können. Auch bei der ökologischen Planung ist ein erfahrener Architekt hilfreich, denn die verschiedenen Firmen bieten an, was gut und teuer ist, und nicht, was besonders in einem Altbau angemessen ist.
Gute Planung spart echtes Geld !

_________________
Cordula (65) + Stephan (68) mit Ira (86), Marvin (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), Jakob (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + Konrad 10/07 (GS, OSAS, Laryngomalazie,Tracheostoma)
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Janet mit Pia
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BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben uns ein altes Haus (Bj. 1948) gekauft, da unser Geldbeutel doch sehr klein ist unsd wir aber aus der Wohnung raus mussten. Neu zur Miete war dann aber zu teuer, als zu kaufen. So leben wir heute auf dem Lande mit viel Garten und einer ruhigen Gegend und bauen nach und nach um. Wir haben darauf geachtet, dass wir nicht so viel renovieren und nicht so viel erneuern müssen.

Klar, bei einem alten Haus sind böse Fallen vorprogrammiert, aber wer Handwerklich geschickt ist und sich von bösen Überraschungen nicht beeindrucken läßt, der braucht auch keine Angst zu haben, ein altes Haus zu kaufen.

Am Ende ist es aber egal, ob neu gebaut wird oder man ein altes Haus wieder flott macht. Beides kann viel Ärger verursachen. Das habe ich schon bei vielen Freunden erlebt. Bei denen die gebaut haben und auch bei denen, die alt gekauft haben. Vorteil für uns war, dass wir sofort einziehen konnten und so keine Mietkosten zusätzlich hatten.

LG Janet

_________________
Pia *25.01.01 Gehirntumor Astrozytom II°, Epilepsie, Asperger-Syndrom (nicht diagnoziert)
Ronja *17.03.03 verm. leichtes Asperger
Viktor Zero *16.04.11
Mama und Papa beide schwerhörig, Papa mit Hörgeräten versorgt

"Wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein Realist!" (David Ben Gurion)
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