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Zugfahren mit Kinderwagen
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SonjaUSA
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Anmeldedatum: 07.01.2010
Beiträge: 255
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 11.07.2011, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
oh ja, Bahnfahren mit Kiwa ist jedesmal aufregend, weil man nie weiß was einen erwartet Rolling Eyes !
Ich fahre einen Teutonia (vorne enge Räder, hinten normal, ähnlich wie ein Jogger).
Die Türen und Stufen sind schon die erste Hürde, dann die Gänge, in den ICE´s sind sie so eng, dass ich teilweise die Hinterräder anhebe und nur auf den schmaleren Vorderrädern fahre (ca. 15 cm über dem Boden ist der Gang dann wieder breit genug für meine Hinterachse Wink ), durch ein Großraumabteil kommt man so gut wie gar nicht durch, wegen dem ganzen Gepäck, dass dort rumsteht.
Da hilft echt nur Kleinkindabteil reservieren, möglichst gleich an der richtigen Türe einsteigen und dann HOFFEN, dass die Bahn nicht kurzfristig ihren Zug komplett umgestellt hat und man beim Ein/Umsteigen genug Zeit hat um vom einen Ende des Bahnsteigs (Aufzug) zum anderen Ende (Tür zum Kleinkinderabteil) zu kommen. Confused

Und wenn das mit einem "normalen" Kiwa schon so eine Katastrophe ist, wie mag es dann all denen von euch mit Zwillingswagen, Rehakarre oder Rolli gehen Question

Gruß und "gute Fahrt" Wink

Sonja

_________________
J. 5/09 LCA-> sehbehindert; H.04/05 und M. 07/02 gesund
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Yvonnekh
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Anmeldedatum: 22.06.2010
Beiträge: 81
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BeitragVerfasst am: 11.07.2011, 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
danke nochmal für eure Berichte. Wollte halt nur mal wissen, wie ihr das so macht, oder ob ich wirklich so einen komischen Kinderwagen habe.
Das nächste Mal bin ich schlauer. Aber an den netten Mitreisenden lag es nicht, die findet man wirklich, und ich bin auch nicht auf den Mund gefallen. Es war eben nur das Problem mit der Breite der Tür des Zuges und das Nichthereinkommen. Innen ist dann alles kein Problem.

Naja werde es nochmal mit einer Zugfahrt zu den Eltern probieren. Das ist nur 1 Stunde Fahrt. Wollte eben nicht vorher erst umstänlich resevieren, sondern wenn es paßt losfahren. Rolling Eyes
Bin vor der Geburt meiner Tochter so gut wie nie Zug gefahren und stelle mich jetzt wohl ein bißchen an Embarassed

Also Tschüß Yvonne

_________________
Tochter geb. 05/2009 als Extremfrühchen 23+6SSW,615 Gramm 32 cm, Hirnblutung II°+III°,NEC, Hemiparese,
fröhliche,ausgeglichene Minimaus
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KrisM
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Beiträge: 1262

BeitragVerfasst am: 11.07.2011, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mit Rollstuhl muß man bei Fernzügen seinen Fahrtwunsch vorher bei der Mobilitätszentrale anmelden, selbst wenn man noch etwas gehen kann und den Rollstuhl alleine / mit Hilfe in den Zug bekommen könnte. Ebenso wenn der Rollstuhlplatz bereits von jemand anders reserviert wurde, es gibt meist nur ein oder zwei davon je Zug. Soll schon Fälle gegeben haben, wo nicht vorher angemeldete Personen nicht mit fahren durften. Mit einem Rollstuhl in Erwachsenenmaßen oder Sitzschalengestell ist es ziemlich unmöglich durch die schmalen Gänge des ICs / ICEs zu kommen, mit einem schmalen Kinderrollstuhl mag es vielleicht noch gehen, aber sobalb Gepäck im Gang steht, wenn auch nur halb, ist da auch Ende.
Beim Rollstuhlstellplatz ist eigentlich auch eine zugängliche Toilette, wenn sie denn funktioniert, aber viel weiter als da kommt man dann meist nicht.
In Gegensatz zu den Fernzügen ist es bei Regionalzügen und Metronom vergleichsweise gut und z.T. sogar selbstständig hinein zu kommen und dort am besten, wie schon geschrieben, das Fahrrad- / Mehrzweckabteil nutzen, da gibt es auch Klappsitze für die Begleitperson. Meist sind die Waggons auch von außen durch ein Rollstuhlsymbol gekennzeichnet.

Viele Grüße, Kristin

_________________
28 j. CP (leichte Hemiparese) + Spastische Spinalparese (HSP) mit Ataxie und Armbeteiligung. Außerdem Skoliose, Spondylolisthesis LWS mit Bogenschwäche, Wirbeldysplasie HWS, Hüftdysplasie und Asthma.

"Sometimes I pretend to be normal, but it gets boring, so I got back to being me."
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Christine_HoLa
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BeitragVerfasst am: 11.07.2011, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

in den Regio-Zügen der Bahn gibt es normalerweise immer einen Einstieg ohne Trennbügel oder mit absenkbarem Trennbügel. Nur wenn dieser Waggon ausfällt wird es schwierig. Wir sind einmal mit unserem Rehabuggy (Kimba Spring) in einen normalen Waggon eingestiegen. Das war in Ordnung. Schwierig ist es allerdings wenn man dort in der 1. Klasse fahren will. Dort sind die Gänge manchmal nicht breit genug.

Im Großraumwagen eines ICE (2. Klasse) passt ein Kimba Spring genau durch. Wir wurden einmal mit Polizeischutz (Polizist war zufällig anwesend) durch das Abteil geleitet. Bei dem Anblick haben die Leute ihr Gepäck freiwillig zur Seite geräumt Wink

Die Mobilitätshilfe sollte man mit 24 h Vorlauf buchen. Das kann ich durchaus empfehlen. An manchen Bahnhöfen wird es ohne diese Hilfe echt schwierig (kein Aufzug, Treppen, etc.) Dann wird man über Schleichwege zum Zielort gebracht.

Gruß
Christine
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Birgit1980
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Wohnort: Oberfranken

BeitragVerfasst am: 11.07.2011, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mit den Kids als sie noch sehr Klein bzw Babies waren, sehr oft Zug gefahren. Eig. lieber als Auto. Zum Einsteigen - Kind auf den Arm, Kiwa zusammenklappen und hochkant durch die Tür. Wenn keiner hilft, dann muss der Zug halt warten bis man alleine alles drin hat - nicht stressen lassen Wink
Ich hatte da eigentlich nie Probleme mit den beiden und dem Kiwa und den Kiddies macht Zugfahren so wie so mehr Spaß.

_________________
Jennifer (1995) still geboren
Luca (2002) hyperkinetische Störung, Psychoemotionale Entwicklungsstörung, kognitiv überdurchschn. Begabung, Isolierte Rechtschreibstörung, Neurodermitis, Minderwuchs
Yannik(2004) ADHS, Sensomotorische Entwicklungsstörung, nächtl. Einnässen, Neurodermitis
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 11.07.2011, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also wir haben einen schön schmalen Buggy (KISS oder so?), in dem Marlies aber auch nicht gut "sitzt" bzw. liegen kann. Aber ich wollte diese Variante für unser Babyschwimmen nutzen, da ich es bei uns im Dorf 15min zum Bahnhof habe zu Fuß und der Zug direkt vor dem Blindeninstitut hält, wo das Schwimmen ist.

Bei uns fährt so eine Privatfirma und da kann man super sogar mit einem normalen KiWa einsteigen. Das Peronal ist hilfsbereit.

ABER jetzt kömmts: NUR Treppen - und das nicht wenige - zwischen den zwei Gleisen. Sowohl bei uns als auch vor dem Blindi Confused Confused Keine KiWa-Rampe, Fahrstuhl sowieso nicht. UND auch KEINE Möglichkeit, den Schaffner zu bestellen zum Rübertragen, weil sozusagen "Kleinstbahnhof".

So, wir haben das auch erst einmal gemacht. Das mit den Treppen stinkt mir wirklich....

LG
Sandra

_________________
Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG +1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt

'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'
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