Verfasst am: 05.07.2011, 18:44 Titel: Lange Autofahrt mit Kindern zumutbar?
Hallo,
ich plane eventuell mit den Kindern für 4 tage zu verreisen. Allerdings wäre die Fahrt ca 1000km. Jetzt weiß ich nicht ob ich das gerade meinem großen zumuten kann?
Er hat einen Recaro Sitz, aber keinerlei Kopf-Rumpfkontrolle. Kann man ihn so lange im Sitz sitzen lassen oder ist das einfach zu lange?
Wer ist den schon mal mit seinem Kind/Kindern so lange Auto gefahren?
Vielen Dank für Tipps.
LG Rouven
also , ich denke, Du solltest auf jeden Fall Pausen einlegen , wo Du Deinen Sohn auch mal hinlegen kannst, so dass er sich strecken kann. Bei einer so langen Fahrt muss er ja eh mal essen oder trinken , evtl . auch mal gewickelt werden oder auf die Toilette gehen. Es kommt natürlich auch darauf an, wie er das Autofahren generell verträgt .
Mit ausreichenden Pausen sollte das machbar sein.
l.G.
Bea _________________ Nando 93, Dario 97 nach Unfall 2001 hypoxische Hirnschädigung mit Tetraspastik, Button seit 2001 und verschiedene kleine Baustellen, Nevio 97 und Leya 2005.... und natürlich Bea , Bj. 63
Hallo,
für nur vier Tage würde ich nicht so weit fahren. Für vier Wochen gerne, aber nicht für vier Tage.
Ich habe traumhafte Beifahrer (meine Kinder), und dennoch wählen wir für Kurzurlaube nähere Ziele.
Könntet ihr denn auch mit dem Zug fahren, z.B. mit dem Nachtzug?
LG
jana-marai
Wir sind schon oft weit gefahren, auch als die Kids noch sehr klein waren und es gab nie Probleme. Wir fahren immer nachts, dann schlafen sie. Zum Frühstücken wird Pause gemacht und dann gehts weiter _________________ Jennifer (1995) still geboren
Luca (2002) hyperkinetische Störung, Psychoemotionale Entwicklungsstörung, kognitiv überdurchschn. Begabung, Isolierte Rechtschreibstörung, Neurodermitis, Minderwuchs
Yannik(2004) ADHS, Sensomotorische Entwicklungsstörung, nächtl. Einnässen, Neurodermitis
Anmeldedatum: 09.11.2009 Beiträge: 137
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 05.07.2011, 20:15 Titel:
Ich denke es kommt immer ganz auf die Kinder an.
Meine lieben Autofahren.Aber ich würde auch einen Start in der Nacht empfehlen:)
Und Pausen macht man ja gewöhnlich auch einige und wenn da die Kiddies die Möglichkeit haben sich kurz zu entfalten sehe ich da kein Problem :)Aber wie gesagt ich kann nur von meinen sprechen
lg
Julia _________________ Julia (29)
mit den drei tollsten Jungs, die es gibt (10,8,4)
der Jüngste: globale Entwicklungsverzögerung ohne Diagnose /Ataktische Cerebralparese/Muskuläre Hypotonie/Rezeptive Sprachstörung/Myofunktionelle Störung/Oro. Ess,Schluck,-Kausstörung
GdB 70% B,H,G NAch Widerspruch GdB 100% B,H,aG,T
wir sind auch immer weit in Urlaub gefahren, auch als Jonas noch keine Rumpf/Kopfkontrolle hatte.
Damals haben wir noch eine Sitzverkleinerung für unseren Römer gekauft, damit der Kopf etwas geführt wird, aber das hat der Recardo ja sicher schon drinnen, wir hatten da halt noch keinen Rehaautositz.
Viele Pausen, wo wir Jonas wirklich liegend auf einer Decke gelagert haben haben wir auf jeden Fall eingerechnet, das brauchen die Kinder auch.
In der Zeit viel spielen und zappeln lassen.
Wie gesagt, wir haben die Fahrten schon immer gemacht, auch solch lange, Jonas ist allerdings ein Traumautofahrkind, dem kann auch keine Fahrt zu lange dauern.
Wir versuchen aber auch immer nachts loszufahren oder in die Nacht, dass er einige Stunden schläft.
Da musst du wissen, wie er generell Fahren verträgt und nur 4 Tage UFFZ, auch für dich sicher anstrengend
LG SABINE _________________ Jonas mit Phelan Mcdermid Syndrom geb. 03/06
stark hypoton, kein krabbeln, laufen ,keine Sprache.... kann seit 02.04. 2011 frei sitzen
WARTE NICHT AUF GROSSE WUNDER -
SONST VERPASST DU VIELE KLEINE
Mit Unserem großen haben wir da keinerlei probleme. Wenn wir 10-11 std nach Dänemark fahren, machen wir 2 große und 2-3 kleine Pausen. Oft ist es so, dass er nicht mal aussteigen mag.
Anders ist es beim kleinen. Er hält 4-5 std recht gut aus mit Pausen, aber danach, bekomm ich ihn kaum noch ins Auto wenn es weiter gehen soll.
Er schreit und weigert sich, sich in sein Sitz zu setzen. Meistens setze ich mich dann mit nach hinten, dann ist so halbwegs ruhe.
mein sohn hat bei der rumpfkontrolle auch nocht nicht so ein langes durchhalte vermögen deswegen haben wir statt einer weiten tour eine 4 städte reise gemacht so haben wir einiges mehr gesehen und die weiteste route waren knapp 400km!!!
es kommt immer auf das Kind drauf an!!Unser Niklas liebt das Autofahren über alles.Am liebsten würde er jeden Tag Autofahren.Wenn wir zur Therapie in die Slowakei fahren(ca.1000 km)machen wir 1-2 große Pausen(Mittagessen...)und mehrere kleine.
In dieser Zeit(mit Pausen ca.10 Std.-Unterwegs)macht Niklas nicht 1 sek.die Augen zu.
Auch unser Jonas(Zwillingsbruder von Niki)ist ein guter Beifahrer,aber auch er macht nicht mal für 1 sek.die Augen zu.Wenn ich immer die anderen Autos vorbeifahren sehen mit schlafenden Kindern... .
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