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EHEC und ein Bibelvers
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RenateT
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 14:24    Titel: EHEC und ein Bibelvers Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

obwohl Belgien bis jetzt noch von dieser Bakterie verschont geblieben ist, beschäftigt das Thema mich aber doch. Man weiss ja nie, wie lange noch?
Und da geht mir heute morgen die ganz Zeit ein Bibelvers durch den Kopf. Ich will nicht den anderen Thread auf eine Seitenspur bringen, deshalb mach ich den hier auf.
Der Bibelvers ist aus dem Zusammenhang gerissen, aber die Wahrheit, die darin enthalten ist, ist allgemeingültig. auch wenn manche sich am Inhalt ärgern werden, finde ich ihn doch sehr mutmachend. Wir machen uns Gedanken, wir hoffen auf die Forschung und Wissenschaft, die Politik....aber man könnte ja auch das einmal probieren:

14 wenn mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich ab von ihren bösen Wegen, so will ich im Himmel hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. 15 So sollen nun meine Augen offen stehen und meine Ohren aufmerken auf das Gebet an diesem Ort.
2.Chronik 7

Ich hoffe, dass das jetzt nicht überheblich rüberkommt.
Tatsache ist, dass ich die Wahrheit dieses Verses schon sehr oft im eigenen Leben erfahren habe.

Renate

_________________
Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät

Wenn ich die Männer der Wissenschaft sagen höre, dass sie Gott nicht sehen könnten, so staune ich. Für mich ist's unmöglich, ihn nicht zu sehen. C.H.Spurgeon
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saskia und a.
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo renate,
und wie willst du diesen Vers umsetzen um dich ,gegebenenfalls, vor einer Infektion zu schützen ??
Shocked Shocked Shocked

LG
saskia

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saskia (*59) mit Alexander( 5/91 )Asperger Syndrom
unsere Vorstellung:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic.php?t=37939
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**carmen**
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Renate
Was soll dieser Vers denen nützen,die ihre Angehörigen begraben mussten,
da die Ursache des EHEC Bakterium bis jetzt nicht gefunden werden möchte Exclamation Exclamation Exclamation Exclamation.
Ich freue mich für Belgien,aber solche Bibelverse angesichts
solcher Tragödie ungeklärter Ursache ,finde ich mehr als überheblich Rolling Eyes Rolling Eyes
Meine gesamte Familie wohnt in Schleswig Holstein,sind die an ihrem
Schicksal selber schuld Question Question
lg carmen
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Erica
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

also schaden kann das Beten nun wirklich nicht...warum also nicht?
Viele Menschen fangen, wenn sie mit schrecklichen Situationen konfrontiert werden, an zu beten...das ist doch menschlich und kein Grund, sich hier nun anzufeinden.

LG
Erica

_________________
Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
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Esthephania
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Renate,
es stimmt, dass beten hilft . Und meist betet man in ausweglosen Situationen.
Aber weil Gott will, dass die Leute "umkehren", lässt er nun unschuldige Menschen sterben? Ich tu mich schwer, dass Unschuldige für das ganze Volk herhalten müssen.

Wie siehst Du das? Wenn es einen Christen trifft, ist es eine Prüfung und wenn es einen "ungläubigen" trifft, lebt er bzw. das Volk in zu großer Sünde? Das kann doch ausgelegt werden, wie es einem gerade passt.

_________________
Viele Grüße Esthe

mit Tochter, 16 Jahre, spastische Diparese, Infantile Cerebralparese

Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei
Johann Heinrich Pestalozzí
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RenateT
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben

wir stehen alle hilflos dieser Sache gegenüber, auch wenn B bis jetzt vor der Bakterie selber bewahrt wurde. Aber B ist ganz sicher nicht besser wie D, das steht fest.
Und auch B sowie ganz Europa wird mit den dramatischen Folgen mitgerissen.

Nein, für die Verstorbenen können wir nichts mehr tun, aber wohl für die Lebenden.

Wie gesagt, ich habe schon so oft erlebt, wie Gott in mein Leben eingreift, wenn ich mich wieder zu ihm zurück wende und zugebe, dass ich schuldig geworden bin und dass mir seine Gebote egal waren. Und dass ich meinte, ich kann es ohne ihn.
Es ist kein verurteilender Vers, sondern ein Angebot für uns alle. Wer sagt mir denn, ob ich morgen noch gesund bin?

LG Renate

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Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pubertät

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Jonna
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich denke, dass es auch ein Gedankenanstoß ist über die Art und Weise, WIE Nahrung oftmals produziert wird.

Ich empfehle die Lektüre (oder auch den Film) We feed the world, der über vieles Aufschluss gibt, diesbezüglich.

Wir können so nicht weitermachen, ohne uns dauerhaft zu zerstören.
Nachhaltigkeit, Naturschutz, Tierschutz- das sind keine abstrakten Begriffe, die nicht umsetzbar sind, sondern ein unbedingtes Muss, wenn es mittelfristig ohne solche Katastrophen weitergehen soll.

MIT der Natur, nicht gegen sie, das heißt dann auch, im Sinne der Schöpfung, im Sinne von Gott.


Liebe Grüße,
Jonna

_________________
'Urteile nie über einen Menschen, ehe du nicht eine Meile in seinen Mokkasins gelaufen bist.'
(Indianerweisheit)
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RenateT
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Esthe,

es kann mich genauso treffen wie dich oder wie meine Kinder.
Hier geht es einfach um was Grosses, wäre es dann nicht eine Idee, um grossflächig Gottes Angesicht zu suchen?
Ob ich nun Christ bin oder nicht, es kann mich genauso treffen.
Und gerade als Christ wiess ich, DASS ICH ein Sünder bin und immer neu Vergebung brauche.

Renate

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HeleneZ
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BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
danke für Deinen Beitrag, Renate!
Wenn Forschung, Wissenschaft und Politik nicht weiter kommen, sollten wir um Naturunterstützung / Gottes Hilfe bitten.
Momentan wendet sich die Natur gegen uns. Jeder einzelne kann bei sich schauen, in wie weit er/sie mit den Naturgesetzen im Einklang ist und was er/sie eventuell verbessern könnte.
Auch ich wohne hier im Epizentrum der EHEC-Epidemie und muss sehen, wie ich meine Familie und mich schütze, und ich glaube, nur noch den Salat aus dem eigenen Gewächshaus zu essen, ist nicht ausreichend. Ich fühle mich - auch jetzt noch einmal mehr durch Dein posting, Renate - verstärkt dazu veranlasst, darauf zu achten, dass das Spirituelle in unsrem Alltag nicht zu kurz kommt. Ich glaube sehr wohl, auch durch Gebete meine Familie schützen zu können.

Sonnige Grüße
Helene

_________________
Tochter, *11/2004, Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen sowie der Sprache, Störung des sozial-emozionalen Verhaltens, Neurodermitis, Rolando-Epilepsie, leichte geistige Behinderung, autistische Züge
+ Tochter, *05/2012
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Nicomum
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Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 02.06.2011, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich mag diese Frage nach der Schuld und nach Sünder nicht. Wir sind alle
Menschen und machen Fehler, das hat aber für mich nichts mit Sünde zu tun. Manche Menschen sind so grausam, die müsste wenns nach dem geht, schon lange der Blitz getroffen haben.

Ich hab einen Glauben, allerdings glaube ich nicht an einen Gott, der unser Leben lenkt.
Ich glaube aber doch, dass wir unser Leben auch selbst in der Hand haben, nur sind die Zusammenhänge halt oft sehr sehr schwer zu sehen und manche wollen sie auch nicht sehen.

Ich finde Spiritualität im Leben wichtig, aber dazu brauch in keinen strafenden Gott, der die Sünder auf den rechten Weg bringt. Das war halt in der Kirche lange Zeit eine Strategie, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen und sie unter Kontrolle zu haben.

Krankheiten und Schicksale gehören zum Leben dazu, auch wenn sie manchmal grausam sind, aber oft sind für uns Krankheiten auch ein Signal das eigene Leben zu überdenken und den Mut aufzubringen vlt. neue Wege zu beschreiten.

Warum aber Kinder oft schon so leiden müssen, dafür hab ich allerdings auch keine Antwort?!?!

_________________
Liebe Grüße
Elke

Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
mit großem Bruder und großer Schwester
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