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Friedhofbesuch mit Kleinkindern
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conni -irmgard
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 20:13    Titel: Friedhofbesuch mit Kleinkindern Antworten mit Zitat

hallo, das muss ich euch doch mal fragen,,meine schwiegermutter geht mit den enkelkinder die 5 jahre alt sind über den friedhof, und erklärt den kleinen wenn da zb ein offenes grab ist , das da tote verbuddelt werden, die kleien beschäftigt das sehr und träumen sogar davon und verstehen das gar nicht das menschen verbuddelt werden,, ausserdem ist es doch unglaublich was die schwiegermutter da macht ohne die eltern zu fragen mit den enkelkindern über den friedhof zu gehen ist doch wohl aufgabe der eltern mit den kindern über den tod zu sprechen oder?? was meint ihr??? schwiegermutter findet es nicht schlimm . Twisted Evil lieben gruss von mir
_________________
Conni,bj65 felix 2000asperger,hochbegabung,2fach oma
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Nicomum
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

es handelt sich nicht um deine Kinder, versteh ich das richtig?

Also ich finde es jetzt nicht schlimm mit kleinen Kindern über einen Friedhof zu gehen, aber so eingehende Schilderungen halte ich für absolut nicht angebracht in dem Alter. Wenn sie es so erzählt, wie du es hier schreibst, dann find ich das echt arg, von verbuddeln zu sprechen ..., so redet man doch auch nicht unter Erwachsenen über dieses Thema Shocked ! Scheint mir eine sehr unsensible Dame zu sein, diese Schwiegermutter.

Wie sieht das denn die Mutter der Kinder?

_________________
Liebe Grüße
Elke

Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
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M.B.L.F.
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Conni,

ich kann Deinen Ärger gut verstehen.
Bei meiner älteren Tochter hat diesen Friedhofsbesuch die Grundschullehrerin in der ersten Klasse übernommen!
Ich war damals sehr empört und finde auch das es gewisse Dinge gibt,für die einfach die Eltern zuständig sind.Schließlich sind es auch die Eltern die evtl. aufkommende Probleme wieder aus der Welt schaffen müssen.Bei meiner Tochter gab es damals großen Erklärungsbedarf!

Ich weiß,das es vieles einfacher macht wenn man einen natürlichen und selbstverständlichen Umgang mt vielen Themen pflegt,aber den Zeitpunkt für diese "Aufklärungen" möchte ich als Mutter gerne selbst wählen.

Ist jetzt eine ganz andere Baustelle,aber ich fand es auch total dämlich das eine Kindergärtnerin unsere 4 -jährigen damals darüber aufklären musste,das es keinen Weihnachts mann gibt. Evil or Very Mad

Von hier ganz liebe Grüße,
Britta

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*Feb.2010,globale Entwicklungsverzögerung,Hypoton,Verzögerung der Myelinisierung
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conni -irmgard
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

richtig es sind die kinder meiner schwägerin , und sie fands unmöglich ,ja und was meine schwiegermutter betrifft sie ist das unsensibelste wesen was auf erden lebt Mad
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Conni,bj65 felix 2000asperger,hochbegabung,2fach oma
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Nicomum
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Conni,

ich denke mal, das muss sich dann deine Schwägerin mit der Schwimu ausmachen!

_________________
Liebe Grüße
Elke

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ragna79
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

bei uns war das vor kurzem auch ein thema, da mein schwiegervater gestorben ist. klar haben wir unsere aufgeklärt was ein friedhof ist und was dort gemacht wird. svenja war auch bei der beerdigung dabei.
aber es ist definitiv die sache der eltern mit den kindern über so ein thema zu sprechen.
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Heidi S.
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir sind nun auch sehr häufig mit unseren Kindern auf dem Friedhof, da meine Mutter vor kurzem gestorben ist. Den Kinder fällt es sehr schwer zu verstehen, warum die Oma dort "verbuddelt" (so sagten es die Kinder) wurde, wo wir ihnen doch erzählen, dass sie im Himmel ist. Immer wieder gehen wir an frischen Gräbern vorbei. Natürlich kommen da viele Fragen, die wir möglichst kindgerecht beantworten. Aber das ist definitiv Sache der Eltern bzw. der Personen, die dem Kind am nächsten stehen. Es gibt viel gute kindgerechte Literatur dazu.
Da muss sich Deine Schwägerin wohl mal ernsthaft mit der Schwiegermutter aussprechen.

Meine Freundin meinte auch, unseren Sohn beim Babysitten über das Unglück in Japan aufklären zu müssen, er wäre schliesslich alt genug. Sie amüsierte sich darüber, dass er davon noch nichts gehört hatte. Ausbaden durften wir es in den angsterfüllten Nächten. Auch jetzt, viele Wochen später, ist die Angst, dass so etwas auch bei uns passiert, sehr groß.

Vielleicht weiß die Schwiegermutter gar nicht, wie die Kinder auf diese Friehofbesuche reagieren. Sie tut das gewiss nicht, um ihnen Angst zu machen, sondern aus reiner Unwissenheit. Das muss ihr vor Augen gehalten werden.

Liebe Grüße,
Heidi.

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Heidi mit
Adoptivsohn D. (11/03), FAS, Bindungsstörung, Wahrnehmungsstörungen, und
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Lisa Maier
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein Besuch auf dem Friedhof sollte doch eigentlich etwas ganz Normales sein. Und in meinem Umfeld hat jedenfalls jeder verstorbene Angehörige, bei denen man mal das Grab besucht oder auch Grabpflege macht. Bis da Kinder 5 sind, wissen diese eigentlich schon über Sinn und Zweck eines Friedhofs bescheid, einfach weil es auch Bestandteil ihres Lebens ist. Von daher kann ich nichts Verwerfliches an dem Spaziergang der Oma (die doch meistens den Enkeln auch sehr nahe steht) über den Friedhof finden.
Als sich mein Neffe mit 7 Jahren intensiver mit dem Tod beschäftigte, sprach er damals übrigens nicht mit seinen Eltern, sondern mit mir darüber. Und JA, ich habe ihm meine Sicht der Dinge erklärt und nicht zu ihm gesagt, daß über so ein wichtiges Thema nur die Mutter mit ihm reden darf.

Viele Grüße

Lisa
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Gisi
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich war beim Lesen am überlegen, wie ich denn meine Gedanken dazu aufschreiben kann. Bis Lisas Posting kam

Ich unterschreibe es dann einfach mal Wink

Ein Zusatz noch. Ich finde es gut wie die Oma anscheinend einen ganz natürlichen Umgang zum Friedhof hat, und den auch an die Enkel weitergibt.

Lg
Gisi

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Sabine mit Fenja 6/98
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Heidi S.
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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

bei Dir und Deinem Neffen kamen aber die Fragen von Deinem Neffen! Du hast ihm Dein Wissen nicht "aufgezwängt". Das ist ein großer Unterschied.
Die Enkel von der Schwiegermutter wurden hier aber einfach ins kalte Wasser geworfen, so wie ich das verstanden habe.

Und so normal ist das nicht, dass man Gräber von verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof hat. Ich habe jetzt meine ersten beiden ziemlich schnell hintereinander bekommen. Bisher war der Friedhof für mich ein Ort der Stille, den man mal besuchen kann, um Ruhe zu finden. Mehr nicht. Daher sah ich auch keine Veranlassung, unseren Kindern den Sinn und Zweck eines Friedhofs ausführlich zu erklären. Sie wußten schon, dass dort Verstorbene begraben werden, doch die Bedeutung wurde ihnen erst beim Tod der Großmutter bewußt. Und dann sah ich auch erst den Zeitpunkt gekommen, auf ihre Fragen zu antworten und ihnen damit das Thema Tod näherzubringen.

Und wer bei meinen Kindern solche Themen anspricht und mit ihnen bespricht, möchte ich in diesem Alter gerne noch selber entscheiden. Kinder sind sehr offen und verständnisvoll bei Themen, die uns Erwachsenen schwer fallen, aber genauso schnell kann man auch großen Schaden in ihren kleinen Seelen anrichten. Ich kann die Sorge von Conni verstehen. Sie regt sich ja nicht über den Friedhofbesuch auf, sondern über die Erklärungen von der Oma zum Sterben und Tod.

Liebe Grüße,
Heidi.

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