schaue dir doch mal den zweiten Artikel auf dieser Seite an. Den hat eine Bergfreundin geschrieben, die auch erst spät im Rollstuhl gelandet ist. http://www.swisstrac.ch/service/presse.html
wir fahren auch gerne in die Berge - auch mit Sohn im Rolli. Oerstdorf kann ich auch empfehlen: In den Seilbahnen kann der Rolli mitfahren und es gibt einige Talwege, die "nur" eine mäßige Steigung aufweisen und auf denen man zumindest eine gewisse Strecke in die Bergwelt hineinrollen kann.
Empfehlen kann ich auch die Chiemsee-Region. Hier gibt es am See und in den umliegenden Mooren einige rolligerechte Wege. In der Nähe von Berchtesgaden haben wir mal eine tolle Wanderung von einem See aus in ein Tal hinein gemacht - nur geringe Steigung und super Aussicht. Mir ist leider entfallen, wie der See hieß
Für den Nationalpark Berchtesgaden gibt es einen Führer zu barrierefreien Wegen. Auch auf der Webseite steht etwas dazu - einfach mal googeln.
Viel Spaß bei der Vorbereitung und schönen Urlaub
Elisabeth
Hallo,
ich möchte mich ganz herzlich für die zahlreichen Tipps bei euch bedanken.
Bei der großen Auswahl an Informationen werde ich das Passende für meine Tochter finden.
Vielen Dank noch mal.
wir sind seit letzem Freitag "Besitzer" eines Vorsatzrades (ein fünftes, größeres Rad, das vorne an den Rolli drankommt, die zwei kleinen Vorderräder hängen dann in der Luft) und das ist eine totale Entlastung bei nicht glattem Untergrund. Damit kann man den "Aktionsradius" deutlich erweitern. Was auch ganz helfen kann, ist ein Handbike, die es mit Gangschaltung gibt und sich zumindestens in der Rhön bewährt. (ersteres zahlt man selbst, letzeres haben wir von der Kasse bekommen)
Wenn es länger bergauf geht, braucht unser Rollipilot Unterstützung, mir ist da ziehen lieber als drücken und so bin ich der Esel, der mit einem Spanngurt einen Rollstuhl (nebst Inhalt) zieht (Elternliebe macht durchaus auch blöd). Einmal habe ich einen Vater gesehen, der hat sich an Hiking-Set des Fahrradanhängers
(http://www.chariot.de/modelle/cts-sets/)
einen Rollstuhl drangefummelt, sah bequemer aus als mein Spanngurt.
in München gibt es einen Berg-Rolli verleih der verleiht Treckingrollis, damit kommt man wirklich ÜBERALL hin, den kann man soweohl schieben als auch tragen...ich selbst war Betreuerin auf einer Integrativen Bergfreizeit und wir hatten so einen Rolli mit, und wir haben den getragen, einer schiebt hinten, und vorne kann er gezogen werden...hier ist der link ich hoffe erfunktioniert auch...sonst bei goggle einfach Para-Mounty eingeben... http://www.atoform.net/.atoform3/de.....1&m_cat=m&p_cat=5
Wie teuer der allerdings ist das weiß ich nicht, aber denke nciht all zu viel, hatten den 6 bTage auf einer Freizeit mit.
Liebe Grüße und viel spaß in den Bergen,
Sabrina _________________ "Jeder Tag an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag"
ich wollte nur noch anmerken, dass Vorsatzräder grundsätzlichauch von der Kasse finanziert werden können, nicht nur Handbikes. Gerad ebei Kindern und Jugendlichen ist das Argument, dass die Teilhabe dadurch gewährleistet ist, noch sehr wichtig.
Solange Deine Tochter noch nicht 18 ist, würde ich auf jeden Fall versuchen, ein Handbike und ein Vorsatzrad zu beantragen, danach sinken die Chancen rapide!
Liebe Grüße
Gesa _________________ Rollstuhlfahrerin mit unklarer Diagnose, vor vielen Jahren Unfall mit Kopf- und Beinverletzungen, über die Jahre Verschlechterung, seit mittlerweile 11 Jahren Rollifahrerin; Erfahrungen in Rollisport, Rollstuhlversorgung sowie behindertengerechtem Autoumbau, Geigenlehrerin
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