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Nicht sprechen = dumm?
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 09:26    Titel: Nicht sprechen = dumm? Antworten mit Zitat

Morgen!!

Ich habs jetzt leider schon sehr oft erlebt, dass Menschen, selbst Therapeuten, R. völlig falsch einschätzen, weil er sich eben nicht altersgemäß ausdrücken kann. Die, die R. öfter sehen, beurteilen ihn anders - dachte ich...
Es ist natürlich schwer ein nicht richtig sprechendes Kind einzuschätzen, was ich aber furchtbar finde ist, dass wir als Eltern angeschaut werden, als hätten wir nicht alle Tassen im Schrank, wenn wir dann berichten, was R. Zuhause alles tut und kann und versteht!
Eine Erzieherin im KiGa hat mir sogar gesagt, dass die Eltern besonderer Kinder auch oft verdrängen würden, wie die Realität aussieht. Mit anderen Worten, man wolle es nicht wahrhaben! Shocked

Mag ja sein, dass das manchmal oder auch oft so ist, aber deswegen kann man doch nicht jedes Wort, aller Eltern, anzweifeln?!

Bei R. ist es auch so, dass er in fremder Umgebung (und dazu gehort auch noch der KiGa, in den er seit letzten August geht) schüchterner ist, als Zuhause. Ich denke, dass das bei manchen Kindern eben so ist, egal ob mit oder ohne Behinderung. Sachen, die er Zuhause schon länger sicher sagt, sagt er im KiGa noch gar nicht.

Bei der Logopädie hatten wir dann folgenden Fall: der Logo hielt R. eine Karte hin, auf der ein Pferd abgebildet war. Der Logo fragte dann, was R. darauf sieht, ob es eine Kuh sei. Darauf erwiderte R. "Joooo", aber in so einem speziellen Tonfall. Und als er ihn dann fragte "oder ist das ein Pferd", sagte R. klar und deutlich "jaaaa" in einem ganz anderen Tonfall.

Wenn man mit R. Bilderbücher anschaut, zeigt er zielsicher Pferde, Kühe, Schafe, Esel, Ziegen, Enten... Er kennt eigentlich jedes Tier, auch Wildtiere und verschiedene Vogelarten, also z.B. Fasan, Rebhuhn, Auerhahn etc.
Als ich das z.B. der Erziehrin erzählte, schaute sie mich an, als wäre ich doof und fragte, ob das nicht Zufallstreffer wären? Ja, danke! Klar vergisst er mal das eine oder andere Tier wieder, aber seine Trefferquote ist für Zufall VIEL zu hoch! Laughing

Der Logo meinte dann nach dieser Kartengeschichte, R. bräuche mehr Input und das war der Punkt, an dem ich mich persönlich auf die Füße getreten fühlte. Wir haben "tausend" Bücher, fahren überall mit ihm hin und an Input mangelt es ihm sicher nicht.

Unsere vorige Logo war die einzige, die R. Mal so beurteilt hat, wie wir ihn als Eltern auch sehen. Nämlich, dass er vorsätzlich Leute veräppelt und er, wenn er eine Aufforderung mal nicht befolgt, es nicht daran liegt, dass er nicht versteht, sondern einfach nicht will. Jedes Kind "will mal nicht" und R. hat den Dickkopf beider Eltern geerbt.... Embarassed Rolling Eyes

Letztlich könnte mir das ja egal sein, aber ich hab aufgrund der falschen Beurteilung oft das Gefühl, dass R. unterfordert wird. Dass er schon deshalb nicht mitmacht, weil es ihm einfach zu langweilig ist. Der Logo und KiGa machen Sachen mit ihm, die wir als Eltern schon vor 2 Jahren mit ihm gemacht haben. Wenn was neues gemacht wird, ist er nämlich konzentriert bei der Sache!!

Er will ja nichtmal mehr mit Lego Duplo spielen, weil ihm das zu einfach gestrickt ist...

Irgendwie kommt das so rüber, dass die nicht vorhandene Sprache gleichgesetzt wird mit einer geistigen Behinderung.

Oder bin ich und der Papa und die Großeltern so betriebsblind? Ich bin eigentlich sehr realsitisch veranlagt und rede mir nix schön, aber mache auch nix schlimmer, als es ist!

Ich weiß es nicht...
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Silke K.
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Uns ging es sehr ähnlich. Mein großer hat eine Sprachbehinderung. Oft wurden wir dumm angeschaut, ist auch heute noch und ich habe immer das Gefühl ich muss erklären. Innerlich war ich oft am weinen. Warum wird mein Kind so gesehen.

Viele Grüße
Silke
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christinefä
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra

Ja, es ist leider häufig so, dass Nichtsprechen automatisch mit Nichtverstehen gleichgesetzt wird. Wie bei einem Baby halt, das kann ja auch nicht sprechen.

Zitat:
Letztlich könnte mir das ja egal sein, aber ich hab aufgrund der falschen Beurteilung oft das Gefühl, dass R. unterfordert wird. Dass er schon deshalb nicht mitmacht, weil es ihm einfach zu langweilig ist. Der Logo und KiGa machen Sachen mit ihm, die wir als Eltern schon vor 2 Jahren mit ihm gemacht haben. Wenn was neues gemacht wird, ist er nämlich konzentriert bei der Sache!!

Er will ja nichtmal mehr mit Lego Duplo spielen, weil ihm das zu einfach gestrickt ist...


Da sagst du etwas sehr wichtiges! Bei unserem fühkindlichen Autisten ist das ein ganz zentraler Punkt. Die Motivation muss stimmen, sonst geht gar nichts!

Vielleicht kannst du ja mal daheim ein Video machen und der Logo zeigen.

LG Christine

_________________
Christine 64, F 65, C 92, A 95, O 96(Asperger Autist), J 98 & Philipp 01 (frühkindlicher Autismus, Sprachbeginn mit 4 1/2, noch immer 1-2 Wort Sätze, Microdeletion 22q13.33 Phelan Mc Dermid Syndrom)
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Rebecca N.
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

N ist inzwischen fast siebzehn, seit einem halben Jahr haben wir eine Logopädin hier bei uns im Ort, die mir sagte: "Mensch, du, in dem N, da steckt ja viel, viel mehr, als man bei ihm vermutet...
Als N in die Berufsschule kam, dachten die Betreuer, der kann sowieso nicht lesen, und gaben ihn im Deutschunterricht in eine Gruppe, in denen es nur Bildkärtchen gab. Da stand immer ein Wort darunter, was aber eigentlich nicht zum Lesen gedacht war, es stand halt einfach da. Nach ein paar Tagen stellte N sich hin, nahm die ganzen Bildkärtchen, und las den anderen ein Wort nach dem anderen vor, denen blieb vor Staunen der Mund offen stehen (O.- ton einer Erzieherin).
Tja, was soll ich sagen, MEIN Junge IST geistig behindert, und früher hab ich mich immer furchtbar darüber aufgeregt, wenn andere Erzieher oder Betreuer sagten: "Das wird er nie können, jenes wird er nie können. Anfangs hab ich ihn auch immer verdeitigt, da schauten sie dann immer so Rolling Eyes
Mit den Jahren hab ich aber erkannt, dass das manchmal garnicht so verkehrt ist, wenn die nicht wissen, was N alles weiss...
In seiner alten Schule erzählte er mir abends mal, er hätte heute Pausenverbot gehabt, ich fragte ihn dann, was das ist. Da erklärte er mir, er müsse dann während der Pause im Klassenzimmer bleiben, dürfte nicht mit den anderen raus.
Als ich die Erzieher so nebenbei fragte, ob es bei ihnen denn auch Pausenverbot gäbe, sagten die mir: "FRAU G, sowas gibt es bei uns doch nicht !!! Wink Ich: "Ach ja, jemand erzählte mir mal, bei euch gäbe es Pausenverbot, und die Kinder müssten dann im Klassenzimmer bleiben, darauf der Blick: Shocked Ich konnte richtig die Rädchen im Kopf rattern hören: "Woher weiss die das???"

Ein anderes Mal kam er von der Schule, und erklärte mir, er würde nie, nie wieder mit ins Schwimmbad gehen. Nach mehrmaligem Nachfragen bekam ich heraus, dass N nicht gerne in die Umkleidekabinen der Jungs ging, weil es dort sehr laut zuging. Sie hatten damals einen angehenden Erzieher im Praktikum, der N dann immer anschrie, er solle SOFORT in die Umkleide, sonst dürfe er morgen das und das nicht machen...
Daraufhin bin ich sofort am nächsten Tag zu diesem Möchtegern- Erzieher in N`s Schule gefahren, und habe ihn zur Rede gestellt. ER: "Shocked", und mit Sicherheit der gleiche Gedanke, wie bei den anderen davor: Woher weiss die das???
N hatte von da an nie mehr Probleme im Schwimmbad, weil plötzlich von dem Tag an eine Betreuerin mit ihm alleine in eine abschließbare Umkleidekabine der Mädchen ging, und ihm dort beim Umziehen half.

Man sieht also, es ist nicht immer verkehrt, wenn das Kind unterschätzt wird, natürlich ist es blöd, wenn das Kind dadurch nicht die richtige Förderung bekommt, aber da ich für N eine Super- Logopädin gefunden habe, die auch viel mit ihm liest, und mir sagte, sie würde das Ganze jetzt von Woche zu Woche steigern, damit N auch richtig lesen lernt, bin ich eigentlich momentan sehr zufrieden, und auch froh, so jemanden gefunden zu haben...

LG von Marion

_________________
Mutter (44), Nierentransplantiert
Sohn N. (16) geistige Behinderung durch Sauerstoffmangel bei der Geburt, geistiger Stand eines vielleicht 3- 5jährigen, kann sprechen, laufen, Fahrrad fahren.
Tochter (12), Neurodermitis
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Edith1966
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Crying or Very sad du haste mir gerade zu 100% aus der Seele gesprochen
und auch unser Kind ist fast genau so Laughing

Wir fühlen uns auch gerade jetzt in der Schulsache so verloren, allein gelassen von allen Seiten, jeder schiebt uns ab zu einer anderen Stelle.

Wir waren bis Donnerstag im Kinderzentrum Pelzerhaken, wo uns gesagt würde :So ein Kind wie unseres, hätte man dort noch nie erlebt/gesehen
was so viele unterschiedliche facetten zeigen tut, es traut sich keiner ein wirkliches urteil über das Kind zusagen, weil sie es nicht können oder wollen.Auf der einen Seite unter 3 Jahren, auf der anderen überdurchschnittliches ,wo gesagt wird das kann nicht angehen passt in keiner Form zusammen.
Diesem Kind, mein eigen Fleisch und Blut droht eine Seelische Behinderung, weil ihn keiner versteht/will ausser uns.Mir zerreist es das Herz Ihn nicht helfen zu können, ausser an IHM ZU GLAUBEN, und zu unterstützen wo wir können.

Einem Kind was mir gestern sagte: Mama bitte verlasst mich nicht ,oder gebt mich weg.............
(von einem Kind was angeblich auch nichst will und kann , sich immer verschließt,er öffnet sich nur wenigen und teilweise, alles was neu ist versetzt ihn in Panik oder Angst)

Lg Edith
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SuseM
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich kenn das auch. Mia wird oft als schwerst geistig behindert eingestuft (sie war es auch mal, aber man muss einem Kind ja auch mal Entwicklungen zutrauen) und erst garkeine Entwicklungstest gemacht, obwohl man diese ja oft nur umformulieren müsste. zB nicht fragen: was ist das? sondern: Wo ist die Kuh? Da Mia auch körperliche Einschränkungen hat, ist es noch ausgeprägter. Einer Ärztin habe ich deshalb auch schon mal einen ellenlangen Vortrag gehalten, wie verletzende und gemein das für die betroffenen Kinder und Eltern ist.

Nun sind wir aber ins SPZ gewechselt und die Ärztin dort erkennt Mia und was sie kann ganz toll. Naja, einige sehen den Becher immer halb leer und andere halb voll..

LG Suse

_________________
Suse mit M. und L., * Juni 08 bei 27+5SSW, M. mit PVL, Tetraspastik, Mikrozephalie, BNS, anfallsfrei, entwicklungsverzögert, L. geht es inzwischen super, aber alle Beide sind Rabauken mit viel Humor und einer sehr ansteckenden guten Laune!
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch uns ist das passiert, als mein Sohn noch nicht richtig sprechen konnte. Besonders mein Bruder war immer der festen Überzeugung, daß geistig mit ihm was nicht stimmt. Er zog immer als Vergleich die so ziemlich gleichaltrige Tochter unserer Schwester heran, welche sprachlich immer sehr weit war. Er meinte immer, sie könne viel mehr als mein Sohn und wäre viel besser entwickelt. Dabei konnte sie sich nur besser ausdrücken.
Jetzt, wo mein Sohn in der Schule ist, muß selbst mein Bruder zugeben, daß er doch ziemlich schlau ist. Rolling Eyes
Auch Bekannte in unserer Umgebung sagten immer, daß er wohl nie auf eine normale Schule gehen könne.
Zum Glück haben aber alle Therapeuten, bei denen wir im Lauf der Jahre waren, stets erkannt, was für ein pfiffiges Kerlchen er ist und ihn auch stets sehr gefordert.

_________________
LG
Katrin


Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ja auch wir kennen das.

Als mein Sohn noch sprachliche Probleme hatte, wurde er immer belächelt. Weil er sich eben nich so ausdrücken konnte wie andere. Weil eine Kommunikation auch kaum mit ihm möglich war. Wenn er erzählte, ging alles drunter und drüber. Er sprach ohne Unterlass, aber verlor seeehr schnell den Faden und verschwand dann irgendwo im Nirgendwo mit seiner Erzählung. Kurz, man konnte ihm kaum folgen.

Als das EIGENTLICHE Problem dann erkannt worden ist (nämlich das er logopädisch topfit ist, sein Problem aber im ADHS mit seinen Konzentrationsproblemen und auditiven Problemen lag) und er dann endlich dahingehend behandelt und therapiert wurde und er dann tagtäglich Fortschritte machte, sehr große, er im IQ Test dann endlich zeigen konnte, was wirklich in ihm steckte (raus kam eine HB), da staunten alle nicht schlecht.

Und jetzt, er ist im 2. Schuljahr einer Regelgrundschule und hat dort keinerlei Probleme, sehen so viele Zweifler, was wirklich in dem kleinen Wirbelwind steckt Wink . Wir Eltern haben es übrigens immer gewußt Wink .

Leider werden Kinder, die sprachliche Probleme haben, sehr schnell in eine Schublade gesteckt, aus der sie sehr schwer wieder raus kommen.

_________________
LG
Susanne
____________________________________
Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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Silke K.
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne!

Da kann ich dir nur Recht geben. Bei uns sieht es genau so aus. Mein Großer geht trotz der Sprachprobleme in die Regelschule und wurde dort auch für die Hochbegabtenförderung vorgeschlagen.

Aber hier bei uns und vor allem auf dem Spielplatz wird er von Müttern gerne in die Schublade gesteckt.

Liebe Grüße

Silke
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BeitragVerfasst am: 30.04.2011, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Silke K. hat folgendes geschrieben:
Hallo Susanne!

Da kann ich dir nur Recht geben. Bei uns sieht es genau so aus. Mein Großer geht trotz der Sprachprobleme in die Regelschule und wurde dort auch für die Hochbegabtenförderung vorgeschlagen.

Aber hier bei uns und vor allem auf dem Spielplatz wird er von Müttern gerne in die Schublade gesteckt.

Liebe Grüße

Silke


Hallo Silke,
so ist es bei uns ja auch.

Er wurde immer in eine Schublade gesteckt.

Jetzt ist er in der Regelgrundschule, als ganz normaler Regelgrundschüler. Sprachlich passt das zwar, aber in der Kommunikation hat er immer noch seine Probleme. Also ein "richtiges Erzählen" liegt ihm einfach nicht und er verliert noch heute sehr gerne den Faden dabei wenn man ihn nicht immer wieder auf seinen Pfad zurückbringt.
Trotzdem hat er schulisch keinerlei Probleme. Laut Lehrerin ist er ganz, ganz vorne in der Klasse mit dabei. Und bestätigt weiterhin seine HB dort. Die Lehrerin sagte letztens, sie ist sehr stolz darauf, genau unseren Sohn in ihrer Klasse zu haben, die anderen Kinder könnten soooviel von ihm mitnehmen. Sie hat ihn richtig erkannt und das tut sowas von gut Wink .

Aber der normale alltägliche Umgang, eben auch z.b. die Mütter der anderen Kinder, die tuen sich immer noch sehr schwer, ihn aus ihrer Schublade, in die sie ihn von Anfang an gesteckt haben, rauszunehmen.

Und ich erwische mich immer wieder darin, meinen Sohn zu erklären... Rolling Eyes

_________________
LG
Susanne
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