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AWVS-Diagnostik bei nicht sprechendem Kind?
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HeikoK
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Anmeldedatum: 10.02.2011
Beiträge: 117
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BeitragVerfasst am: 04.05.2011, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch ich würde eher an eine verbale Entwicklungsdyspraxie denken... Ist natürlich so aus der ferne mit nur einigen Infos immer schwer beurteilbar.
Gutes Sprachverständnis und eine gute Lautdifferenzierung sprechen aber eher gegen eine AVWS.

Gruß
Heiko

_________________
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Sprachanbahnung, Ess-und Fütterstörungen

"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)
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ragna79
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Beiträge: 18
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BeitragVerfasst am: 04.05.2011, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bei unseren Sohn wurde zuerst auch eine AVWS vermutet, haben uns dann von miniLÜK das Förderspiel "Hörspaß" gekauft um ihn auch zu Hause zu fördern. Allerdings hatte er beim zuhören und spielen keine Probleme und wie sich später herausstellte auch keine AVWS.

Bei ihm liegt der Haken wohl auch bei der verbalen Dyspraxie Wink
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Angela77
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Beiträge: 1869

BeitragVerfasst am: 04.05.2011, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katrin,

ich danke dir sehr für dein Engagement bei REHAkids, das du ja auch aufrecht erhältst, obwohl sich Mika so gut entwickelt hat und du selbst eigentlich ja kaum mehr Tipps brauchst!

Es ist sooooo wichtig, dass sich immer wieder auch Mütter zu Wort melden, bei denen sich eine Situation ganz anders entwickelt hat als zuerst gedacht! Zur allgemeinen Ermutigung, aber auch, um zu sehen:
Trotz scheinbar offensichtlicher Diagnose sind die Augen weiter offen zu halten, was sonst noch ergänzend oder alternativ sein könnte Laughing

Den Tipps auf Benes mittlerweile in den USA nachgewiesene Stoffwechselstörung (Bildung von Opiaten aus Gluten und Milch!!!) haben wir hier bekommen.
Ich hätte nie gedacht, dass Nahrung für Sprach- und Wahrnehmungsstörungen verantwortlich sein kann und werde nie müde, Ärzten, Therapeuten, Eltern, wem auch immer davon zu erzählen. Die sind dann immer recht platt, dass es zu diesem Zusammenhang sogar Studien gibt Wink

LG
Angie[/quote]

_________________
Benedict / März 2008 - expressive Sprachentwicklungsstörung, FKA, aber unter gfcf-Diät seit 12/2010 macht er Riesenfortschritte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

(wird regelmäßig aktualisiert, Diäteffekte ab Seite 3)

und Mila *April 2010 - etwas hypoton;
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katrin-fish
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Beiträge: 1542
Wohnort: Nordsachsen

BeitragVerfasst am: 05.05.2011, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angela,

kein Problem, gern geschehen. Very Happy

Nochmal zum Zusammenhang Nahrung und Entwicklungsstörungen.
Ich habe mal vor Jahren ein Buch gelesen über ein Kind mit starken autistischen Symptomen. Die Mutter hat das Buch geschrieben. Sie hat im Prinzip im Selbstversuch festgestellt, daß ihr Sohn eine sog. Cerebralallergie hat. Er war also kein Autist, zeigte "nur" die Symptome. Soweit ich mich erinnere, war er stark allergisch auf Milch und Weizen. Ich vermute mal, es wird wohl generell Gluten sowie Casein sein. Als sie ihn auf Diät setzte, war er aber schon etwas älter als dein Sohn und ich schätze mal auch stärker "in Mitleidenschaft gezogen".
Es hat schließlich mehrere Jahre gedauert, bevor er halbwegs "normal" entwickelt war. Will heißen, sein Gehirn war schon geschädigt durch die falsche Nahrung und brauchte dann dementsprechend lange, um sich zu regenerieren oder Sachen umzupolen. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
Das ganze war glaube ich in den 70ern in den USA.
Ich fand das sehr interessant. Natürlich trifft das nicht auf jeden Autisten zu. Das weiß ich auch.
Und wenn man sich mal überlegt, wieviele "E-Stoffe" in unserem Essen enthalten sind und man bei vielen gar nicht weiß, ob das wirklich unbedenklich ist...

_________________
LG
Katrin


Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 05.05.2011, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katrin,


jepp - genau diese Art von Naarungsmittelopiaten sind es bei uns!
Ich konnte Bene jenseits der Vormilch vor lauter Koliken nicht stillen (mittlerweile weiß ich, dass ich diese Opiate auch bilde und wohl in der Muttermilch hatte), nach Umstellung auf H.A. Milch im Alter von vier Wochen war er binnen Stunden ein ausgeglichenes , sich prächtig entwickelndes Kind.
Mit Rückumstellung von H.A.-Milch auf normale Mich wurde Bene innerhalb von drei Monaten zunehmend autistisch, verlor die Sprache und konnten zum Schluß kaum mehr richtig laufen.
Binnen einer Woche auf gfcf-Diät kam im Alter vonn 31 Monaten der Blickkontakt von heute auf morgen zurück, er konnte wieder laufen etc.
Die Wiederkehr der Sprache dauert bei diesem Syndrom am längsten - und daher habe ich große Hoffnung, dass noch alles in Ordnung kommt. Denn das Gehirn ist in dem Alter noch sehr plastisch.

LG
Angie

LG
Angie

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